So, 27. Juli 2025 - 16:59

Joel Wicki erfüllt sich einen grossen schwingerischen Traum

Bei der vierten Teilnahme im Schlussgang reichte es Joel Wicki erstmals für den Sieg am Brünig-Schwinget, nachdem er zuvor drei Mal gestellt hatte. 2025 war er nicht zu bremsen und bezwang in der Endausmarchung Matthias Aeschbacher vor Ablauf der ersten Minute. Mitfavorit Michael Moser stellte sowohl gegen Wicki wie auch Pirmin Reichmuth und verpasste damit den Schlussgang.

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Joel Wicki Brünig 2025

Der Schwingerkönig Joel Wicki erfüllte sich einen grossen schwingerischen Traum mit dem ersten Sieg am Brünig-Schwinget.

Fotograf: René Burch

In einem ausgeglichenen Brünig-Schwinget jubelten die Innerschweizer Schwinger über den Tagessieg, die Berner holten dafür die Krone in der Kranzbilanz.

Quartett prägte den Festverlauf
Spätestens nach dem Mittagessen übernahm ein Quartett die Federführung in der Gestaltung der Spitzenplätze. Die beiden Innerschweizer Joel Wicki und Pirmin Reichmuth sowie die Berner Michael Moser und Matthias Aeschbacher. Wicki und Moser stellten im ersten Gang im Direktduell gegeneinander, Reichmuth und Aeschbacher im dritten Gang sowie Reichmuth und Moser im fünften Gang. Dieser zweite Gestellte für Reichmuth und Moser ebnete Aeschbacher und Wicki den Weg in den Schlussgang. Der Berner bezwang im fünften Gang Marius Frank, Wicki blieb gegen Lars Zaugg siegreich.

Schlussgang
Drei Mal stellte Schwingerkönig Joel Wicki im Schlussgang auf dem Brünig: 2018 gegen Kilian Wenger sowie 2019 und 2024 gegen Pirmin Reichmuth. Im vierten Anlauf klappte es nun mit dem ersten Sieg am Bergklassiker auf der Wasserscheide zwischen der Innerschweiz und dem Kanton Bern.

Der Schlussgang gegen Matthias Aeschbacher war schon vor Ablauf der ersten Minute entschieden. Bereits beim ersten Greifen kam Wicki mit Kurz nahe an eine Entscheidung, mit Wyberhaken klappte es schliesslich nach 49 Sekunden.

Für Joel Wicki ist es der 27. Kranzfestsieg seiner Laufbahn und der zweite Sieg der Saison nach dem Erfolg am Innerschweizer Schwingfest vor drei Wochen.

Berner obenauf in Kranzbilanz
19 von maximal 21 möglichen Kränzen konnten verteilt werden. Dabei überzeugten mannschaftlich die Berner mit der grössten Anzahl Kränze, obschon ihnen mit Fabian Staudenmann, Adrian Walther oder Curdin Orlik wichtige Stützen fehlten. Nur unwesentlich besser als die Gäste aus der Nordwestschweiz waren die Innerschweizer. Gerade im letzten Gang lief einiges gegen die Innerschweizer, die eine bessere Kranzausbeute somit verpassten. 10 der 15 Eidgenossen im Feld holten den Kranz. Ihren ersten Brünig-Kranz sicherten sich Noe Van Messel, Adrian und Jonas Odermatt, Marius Frank und Leandro Nägeli. 

  • Bern:  8
  • Innerschweiz:  6
  • Nordwestschweiz: 5

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