Sa, 4. Oktober 2025 - 09:02
Im Interview: Damian Ott empfiehlt allen Schwingern eine USA-Schwingfestteilnahme
Der letzte Schwinger der Woche des Jahres 2025, Damian Ott, spricht im Interview über den Herbstschwinget in Siebnen, warum er überhaupt startete und wie er die kommenden Wochen nun verbringt. Mit diesem Interview endet die Phase der Schwinger-der-Wochen-Wahlen im Jahr 2025 und wird anfangs April 2026 wieder fortgesetzt.

Ein Beitrag von
Jakob Heer

Damian Ott (links) überzeugte im Monat September mit 18 Siegen in 18 Duellen an drei Schwingfesten und setzte sich dabei jeweils auch überlegen durch.
Fotograf: Taria Hösli

Damian Ott, wie konnten Sie sich nach einer langen Saison für den Herbstschwingertag Siebnen nochmals motivieren?
Damian Ott: Ich war bereits einmal als Zuschauer hier an jenem Anlass. Die Atmosphäre gefiel mir, und ich sagte mir, hier will ich auch einmal mittun.
Als zweifacher Teilverbandssieger der diesjährigen Saison sind Sie als Favorit angetreten. Rechneten sie mit dem Sieg in Siebnen?
Ott: Siege sind nicht planbar. Es war ein starkes Teilnehmerfeld mit total fünf Eidgenossen und vielen weiteren guten Schwingern. Aber es lief sicher optimal für mich, kann man an einem Wettkampf sechs Siege einfahren.
Ihnen hätte schon ein Gestellter zum Sieg gereicht. Wie sind Sie den Schlussgang angegangen?
Ott: Lässt man Fredi Bruhin gewähren, wird er gefährlich. Seine nicht typische Schwingweise macht ihn unberechenbar. Darum wollte ich selber das Diktat übernehmen.
Mit einigen NOS-Teamkameraden weilten Sie nach dem ESAF für 14 Tage in den USA. Was bleibt Ihnen von dieser Reise in Erinnerung?
Ott: Das war für uns alle ein Riesenerlebnis. Den Schwingfans in den Vereinigten Staaten machten war damit eine grosse Freude. Ich empfehle es jedem Schwinger, dies auch einmal zu tätigen.
Wie lautet Ihr Saisonfazit insgesamt?
Ott: Ich verpasste zwei Kranzfeste wegen einer kleineren Verletzung. Nachdem dies auskuriert war, kann ich sagen, es war wohl meine beste Saison überhaupt im meiner bisherigen Laufbahn. Drei Kranzfestsiege und dazu überall wo ich antrat, den Kranz gemacht, das ist höchst erfreulich. Dazu kommt die gute Regionalfestbilanz mit Siegen am Toggenburger Verbandsschwingertag, auf der Wolzenalp und in Siebnen.
Wie geht es weiter und was steht an?
Ott: Bis Mitte November ist, was Schwingen anbelangt, Pause. Mit dem Krafttraining starte ich etwas vorher. Im Wintertraining sind es Kleinigkeiten aus der zurückliegenden Saison, die nicht optimal waren, an denen man herumschraubt.
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