So, 26. Juli 2026 - 17:18

Dritter Sieg an einem Teilverbandsfest für Michael Moser

Nach einem starken Start der einheimischen Eidgenossen übernahmen die Gäste in Freiburg immer mehr das Zepter. Im Schlussgang kam es schliesslich zu einem Berner Duell zwischen Michael Moser und Adrian Walther, wobei Moser bereits vor der Endausmarchung zumindest als Co-Sieger feststand.

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Michael Moser

Michael Moser mit dem Siegermuni auf dem Place du Fair-Play Freiburg in Freiburg.

Fotograf: David Waser

Es begann eigentlich gut für die beiden Freiburger Eidgenossen Lario Kramer und Romain Collaud. Im ersten Gang gewann zuerst Kramer mit Übersprung gegen Nick Alpiger und im Anschluss auch noch Romain Collaud gegen Damian Ott, auch er mit Übersprung. Doch da alle anderen Gasteidgenossen den ersten Gang gewannen, erwartete die beiden Südwestschweizer Hoffnungsträger auch danach ein happiges Programm.

Moser am Morgen geschont
Während Lario Kramer mit Silvan Appert auch im dritten Gang einen Eidgenossen bezwang und Marius Frank sich im Eidgenossenduell gegen Romain Collaud durchsetzte, bekam es Michael Moser am Morgen nur mit Nichteidgenossen zu tun. Der Reihe nach bezwang er Defensivkünstler Johann Borcard sowie die Kantonalkranzer Sandro Balimann und Janik Korrodi. Ebenfalls im dritten Gang gab es eine erste Gästepaarung: Michael Gwerder und Adrian Walther neutralisierten sich weitestgehend.

Sieger nach fünf Gängen
Am Nachmittag bekam es Michael Moser dann gleich mit drei Eidgenossen zu tun. Eindrücklich konterte er erst Lario Kramer aus, ehe er im fünften Gang auch noch Marius Frank im Gästeduell bezwang. Mit 1,25 Punkten Vorsprung auf Kantonskollegen Adrian Walther stand der Emmentaler damit bereits nach fünf Gängen zumindest als Co-Sieger da. Walther selbst qualifizierte sich mit Plattwürfen gegen Fabio Portmann und Christoph Baeriswyl für die Endausmarchung. Damian Ott fand nach dem Startsieg zwar mit vier Siegen zurück, ihm fehlten allerdings die Noten. Silvan Appert und Nick Alpiger fielen mit ihrem Gestellten im vierten Gang aus der Entscheidung. Für zwei Überraschungen sorgten im fünften Gang die Brüder Paul und Laurent Tornare: Erst gewann Paul mit Kurz gegen Gasteidgenosse Michael Gwerder, ehe Laurent kurz darazf gegen This Kolb mit Stich gewann. Sie waren nebst den Eidgenossen Collaud und Kramer bis zu diesem Zeitpunkt die einzigen mit Siegen gegen Gästeschwinger.

Obwohl ein Gestellter gereicht hätte
Michael Moser war im Schlussgang kaum anzumerken, dass ihm auch ein Gestellter zum Festsieg reichen würde. Er versteckte sich nicht, und sorgte schliesslich mit einem Kurz in der sechsten Minute für die Entscheidung. Für Moser ist es nach dem Co-Sieg am NOS 2025 und dem Festsieg am Berner 2025 bereits der dritte Sieg an einem Teilverbandsfest.

Kranzbilanz
17 Kränze konnten vergeben werden, wovon sieben an Gäste gingen. Seitens der Südwestschweizer holten sich neun Freiburger und ein Walliser den Teiverbandskranz. Neu einen zweiten Stern hintern dem Namen haben Loïc Pasquier, Luc Varone und Laurent Tornare. 


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