Mi, 27. August 2025 - 17:46
Analyse der Spitzenpaarungen vom ESAF 2025 Glarnerland+
Stefan Strebel, der Eidgenössische Technische Leiter, hat der Schwingerschweiz spannende und spektakuläre Spitzenpaarungen präsentiert. Nachfolgend analysieren die Experten der SCHLUSSGANG-Redaktion die heisserwarteten Duelle.

Ein Beitrag von
Manuel Röösli

Ein Beitrag von
Elia Hendry

Zuletzt duellierten sich Michael Moser (links) und Joel Wicki am Brünig-Schwinget 2025, das Duell endete gestellt. Wie geht es im ersten Gang am ESAF aus?
Fotograf: René Burch
Am Samstagmorgen stehen im ersten Gang wie gewohnt die Spitzenpaarungen im Fokus. Nachfolgend die Analyse der SCHLUSSGANG-Redaktion.
Eingeteilt sind 20 Schwinger in 10 Paarungen. Aufgeteilt auf die Teilverbände sind die Schwinger für die Spitzenpaarungen wie folgt ausgewählt worden:
- BKSV: 6
- ISV: 3
- NOSV: 7
- NWSV: 2
- SWSV: 2
Analyse: Auf dem Brünig vor fünf Wochen stellten die beiden Sennenschwinger in einem intensiven Duell. Zuvor gab es in drei wei eren Zweikämpfen einen Gestellten und zwei Wicki-Siege. Wie schon 2022 in Pratteln trifft damit der Titelverteidiger auf einen Nichteidgenossen.
Analyse: Dieses Duell gab es am ESAF 2022 auch im Anschwingen und endete gestellt. Die letzte Paarung an einem eidgenössischen Anlass war am Unspunnen-Schwinget 2023 mit dem Sieg von Giger. Unvergessen ist der Staudenmann-Sieg am Berner 2024 im Schlussgang.
Analyse: Bei bisher zwei Duellen ist der Nordostschweizer Damin Ott noch unbezwungen. 2023 auf dem Brünig gab es einen Gestellten, auf dem Weg zum Schwarzsee-Sieg 2021 bezwang der Kilchberger Sieger auch Adrian Walther. Ein Duell also, das es schon lange nicht mehr gab.
Analyse: Erst ein Mal duellierten sich die beiden Sennenschwinger. Auf der Rigi 2023 setzte sich Werner Schlegel im Startgang gegen den Zuger durch. Am Ende des Anlasses konnte Pirmin Reichmuth aber den Festsieg ergattern. Ein gutes Omen für die Innerschweizer Hoffnung?
Analyse: Bereits sechs Mal gab es dieses Duell: Zwei Mal siegte Orlik, ein Mal setzte sich Aeschbacher durch. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mehrfach-Eidgenossen gab es 2024 am Jubiläumsschwingfest in Appenzell. Damals stellten die beiden im vierten Gang.
Analyse: Erst einmal, am Stoos-Schwinget 2021, gaben sie sich die Hand. Damals setzte sich Marcel Bieri im sechsten Gang durch. Obschon Bieri seit Mitte Juni verletzungsbedingt keine Wettkämpfe bestreiten konnte, startet er in diese Paarung als leichter Favorit.
Analyse: Auf dem Papier grundsätzlich eine einseitige Paarung, denn bisher gewann der Aargauer alle sechs Duelle. Weil der heuer beste Kranzsammler (Räbsamen mit 10 Kränzen) aber so richtig in Form ist, dürfte dieser Zweikampf offener sein, als es auf den ersten Blick scheint.
Analyse: Letztmals gab es diesen Zweikampf 2023 am Unspunnen Schwinget im sechsten Gang. Wie schon beim Duell 2015 auf der Schwägalp gab es einen Gestellten. Man darf gespannt sein, ob sich einer der beiden Sennenschwinger im dritten Duell durchsetzen kann.
Analyse: Zuletzt duellierten sie sich 2024 am Baselstädtischen Schwingertag gleich zwei Mal. Beide Male siegte Strebel, der Schlussgang war damals für Kramer ein Zusatzgang. Zuvor gab es ein weiteres Aufeinandertreffen, welches am Südwestschweizer 2021 gestellt endete.
Analyse: Zwei der vier bisherigen Duelle fanden an einem eidgenössi chen Anlass statt: 2024 am Jubiläumsschwingfest gestellt im Anschwingen, 2022 am ESAF siegte Schneider im achten Gang. Zuvor setzte sich Kämpf ein Mal durch und es gab einen weiteren Gestellten.
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