ESAF 2022 Pratteln
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Schwingerpedia
Abgeordnetenversammlung2021-11-02T11:15:57+01:00

Die Abgeordnetenversammlung ist das jährliche Treffen der ESV-Mitglieder. Sie wird von einem lokalen OK organisiert und vom Büro der Abgeordnetenversammlung geleitet. An der Abgeordnetenversammlung werden die Geschäfte des Eidgenössischen Schwingerverbandes geregelt. Die Wahlen für die Funktionärsposten auf höchster Ebene werden dort vorgenommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden zudem die Ehrungen als Ehrenmitglied vorgenommen. Auf Funktionärsebene gilt dies als höchste Auszeichnung im Schwingsport.

Abgeordnetenversammlung
Aeusserer Haken2021-11-02T15:07:33+01:00

Der Angreifer greift mit der rechten Hand über den Rücken des Gegners an dessen Gurt und hält mit der linken Hand den Oberarm fest. Mit seinem rechten Fuss macht er eine Bewegung hinter das rechte Bein des Gegners, hängt aussen ein und dreht nach links ab. Die Ausübung dieses Schwunges ist auch auf die rechte Seite möglich. Ein Spezialist diese Schwunges war der Nidwaldner Ruedi Odermatt. Auch bei Matthias Sempach ist der Schwung heute noch öfters zu sehen.

Aeusserer Haken
Anschwingen2021-11-02T11:15:57+01:00

Begriff für die ersten beiden Gänge an einem Schwingfest. Im ersten Gang des Anschwingens werden jeweils die besten Schwinger gegeneinander eingeteilt. Meist bietet daher der erste Gang die grösste Unterhaltung bis es um den Kampf für die Schlussgangteilnahme geht. Das Anschwingen ist das erste Drittel eines Schwingfestes, die Gänge drei und vier heissen Ausschwingen, fünf und sechs Ausstich. Das einzige Schwingfest mit acht Gängen ist das alle drei Jahre stattfindende Eidgenössische Schwingfest. Dieser Wettkampf ist aber auf zwei Tage verteilt. Die Gänge sieben und acht heissen am ESAF Kranz-Ausstich.

Anschwingen
Ausschwingen2021-11-02T11:15:57+01:00

Begriff für die ersten beiden Gänge an einem Schwingfest. Im ersten Gang des Anschwingens werden jeweils die besten Schwinger gegeneinander eingeteilt. Meist bietet daher der erste Gang die grösste Unterhaltung bis es um den Kampf für die Schlussgangteilnahme geht. Das Anschwingen ist das erste Drittel eines Schwingfestes, die Gänge drei und vier heissen Ausschwingen, fünf und sechs Ausstich. Das einzige Schwingfest mit acht Gängen ist das alle drei Jahre stattfindende Eidgenössische Schwingfest. Dieser Wettkampf ist aber auf zwei Tage verteilt. Die Gänge sieben und acht heissen am ESAF Kranz-Ausstich.

Ausschwingen
Ausstich2021-11-02T11:15:57+01:00

Begriff für die Gänge fünf und sechs an einem Schwingfest. Das Anschwingen ist das erste Drittel eines Schwingfestes, die Gänge drei und vier heissen Ausschwingen, fünf und sechs Ausstich. Das einzige Schwingfest mit acht Gängen ist das alle drei Jahre stattfindende Eidgenössische Schwingfest. Dieser Wettkampf ist aber auf zwei Tage verteilt. Die Gänge sieben und acht heissen am ESAF Kranz-Ausstich.

Ausstich
Beinschere2021-11-02T15:08:35+01:00

Im Bodenkampf arbeitet sich der Angreifer mit dem Oberkörper (ab Hüfte) zwischen die Beine seines Gegners. Ist man einmal in dieser Position, gibt es für den verteidigenden Schwinger praktisch keine Chance mehr.

Beinschere
Bergklassiker2021-11-02T11:15:57+01:00

Jede Saison werden sechs Bergkranzfeste durchgeführt. Als Bergklassiker werden der Brünig-Schwinget und der Schwägalp-Schwinget bezeichnet. Weitere Bergkranzfeste finden auf dem Weissenstein, auf der Rigi, auf dem Stoos und in Schwarzsee statt

Bergklassiker
Beurteilungskriterien2021-11-02T15:29:11+01:00

Bei der Notengebung kommen unterschiedliche Kriterien zur Anwedung:
1) Nimmt der Schwinger Risiko auf sich und sucht die Entscheidung
2) grifffestes, korrektes Schwingen in Angriff und Verteidigung
3) technisches Können, Vielseitigkeit der einzelnen Schwünge

Beurteilungskriterien
Böse2021-11-02T11:15:57+01:00

Die Schwinger werden öfters als Böse bezeichnet. Der liebevoll gemeinte Begriff gilt den stärksten Schwingern im Lande. Da es keine Definition darüber gibt, wer als Böse gilt, werden heute alle Schwinger mit eidgenössischem Kranz mit diesem Begriff beschrieben.

Böse
Brienzer vorwärts2021-11-02T15:09:14+01:00

Der Brienzer vorwärts ist eine der effektivsten Waffen für Schwinger mit körperlichem Nachteil. Der Brienzer kann vorwärts wie auch rückwärts gezogen werden, wobei die erstere Variante deutlich öfter zu sehen ist. Der Angreifer fasst Griff über die Schulter am Gurt des Gegners. Er hängt mit dem Bein beim Gegner ein, packt mit der anderen Hand dessen Oberarm. Er hebt das Bein an und leert nach vorne rund ab.

Brienzer vorwärts
Bur2021-11-02T15:10:03+01:00

Der Bur ist der am häufigsten angewandte Schwung im Bodenkampf. Besonders effektiv ist der Bur, wenn ein Kurzzug nicht zum Plattwurf führt, weil man mit den Beinen bereits in der richtigen Position ist. Erst einmal in dieser Position angelangt, gilt es den Oberkörper des Gegners am Boden zu fixieren. Mit dem linken Bein wird das Knie des Gegners fixiert. Anschliessend wird mit der rechten Hand im Spalt bis zum Gurt an der Schwingerhose gegriffen, wodurch die Bewegungsfähigkeit des Gegner eingeschränkt wird. Danach wird der Gegner mit Hilfe der rechten Hand, verbunden mit einer Drehbewegung, am Boden überdrückt.

Bur
Eidgenosse2021-11-02T11:15:57+01:00

Bezeichnung eines Schwingers, der an einem Eidgenössischen Schwingfest den Kranz gewonnen hat. Das Eidgenössische Schwingfest wird nur alle drei Jahre ausgetragen. Zudem erhalten nur rund 15% der Schwinger einen Kranz. Daher gilt diese Auszeichnung als grosse Wertschätzung und zeigt die Stärke eines Schwingers.

Eidgenosse
Einteilungskampfgericht2021-11-02T15:29:56+01:00

Dem Einteilungskampfgericht gehören mindestens drei Personen, wovon eine den Posten als Präsident einnimmt. Die Zusammensetzung erfolgt aufgrund der teilnehmenden Verbände. Es ist verantwortlich für die Zusammenstellung der Paarungen während des ganzen Schwingfestes. Üblicherweise ist die Einteilung des ersten Ganges dem Präsidenten überlassen.

Einteilungskampfgericht
Einteilungsregeln2021-11-02T15:30:54+01:00

Schwinger aus den gleichen Teilverbänden an eidgenössischen Anlässen sowie Schwinger aus den gleichen Klubs werden grundsätzlich nicht gegeneinander eingeteilt. Bei unüberbrückbaren Hindernissen kann es aber durchaus gegen Ende eines Schwingfestes zu solchen Direktpaarungen kommen.

Einteilungsregeln
Entwicklung zum Spitzensport2021-11-02T14:57:12+01:00

Bereits in den frühen Jahren wurden die Schwinger als Spitzensportler bezeichnet, obwohl immer die Rede vom Nationalspiel war. Erst seit der Statutenänderung vom ESV 2010 wird der Schwingsport nicht mehr als Spiel bezeichnet. Mit der sportlichen Professionalisierung, die vom dreifachen Schwingerkönig Jörg Abderhalden vorangetrieben wurde, gewinnt der Schwingsport auch in der breiten Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest hat sich mit über 250’000 Besuchern an drei Tagen zum grössten Sportanlass der Schweiz entwickelt.

Entwicklung zum Spitzensport
Erste Dokumentation2021-11-02T14:58:03+01:00

Erstmals wurde der Schwingsport 1805 auf der Unspunnenmatte in Interlaken geschichtlich erwähnt. Damals kam es zum Duell zwischen den Städtern (Turnerschwingern) und der ländlichen Bevölkerung (Sennenschwinger). Nach dem Unspunnen-Schwinget 1805 wurden unregelmässig weitere Kräftemessen ohne klare Regelungen durchgeführt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde der inoffizielle Titel Schwingerkönig für den stärksten Schwinger im Land vergeben. Über die Ausmarchung dieser Königstitel ist geschichtlich wenig überliefert.

Gründung Verband
Erstgekrönter2021-11-02T11:15:57+01:00

Seit nur noch ein Schwinger Schwingerkönig werden kann, musste für mögliche punktgleiche Schwinger ein Name geschaffen werden. Erstmals kam dieser Begriff in den 40er-Jahren auf, nachdem wegen Passivität in den Schlussgängen 1945 und 1950 kein Königstitel vergeben wurde. Letztmals wurde Joel Wicki 2019 in Zug zum Erstgekrönten ernannt. Das gleiche geschah auch 1989 in Stans mit Eugen Hasler.

Erstgekrönter
ESAF2021-11-02T11:15:57+01:00

Abkürzung für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest. Der grösste Sportanlass der Schweiz wird alle drei Jahre im Spätsommer ausgetragen. Im Turnus wird der Anlass alle drei Jahre in einem anderen Teilverband durchgeführt.

ESAF
ESV2021-11-02T11:15:57+01:00

Der ESV (Eidgenössischer Schwingerverband) ist der oberste Verband. Ihm sind die fünf Teilverbände sowie 29 Kantonal- und Gauverbände untergeordnet. Der ESV wird vom Zentralvorstand geleitet. Der Zentralvorstand setzt sich aus dem Obmann (Präsident), dem Technischen Leiter sowie fünf Vertretern der Teilverbände zusammen. Das oberste Organ des Eidgenössischen Schwingerverbandes ist die Abgeordnetenversammlung. An der Abgeordnetenversammlung sind die ESV-Ehrenmitglieder sowie Delegierte der Unterverbände stimmberechtigt.

ESV
Frauenschwingen2021-11-02T11:15:57+01:00

Auch die Frauen haben sich seit 1992 mit einem eigenen Verband im Schwingsport eingegliedert. Im Schatten der Männer, welche die Frauen offiziell noch nicht akzeptiert haben, geniessen die Frauenschwingfeste keine grosse Beachtung in der Öffentlichkeit. Angeführt wird der Schwingerverband der Frauen derzeit von Benjamin Beyeler aus Mägenwil.

Im Gegensatz zu den Schwingern wird bei den Frauen jedes Jahr eine Schwingerkönigin erkoren. Derzeitige Amtsinhaberin ist die St. Gallerin Michelle Brunner.

Den Verband gibt es seit 1992, aber bereits am 17. August 1980 Jahr fand in Aeschi bei Spiez ein allererstes Schwingfest für Frauen statt. Damals kamen rund 12000 Zuschauer ins Berner Oberland. Die Festwirtschaft war nach dem Mittagessen ausverkauft.

Frauenschwingen
Fussstich2021-11-02T15:10:48+01:00

Beim Fussstich gilt es mit einer Körperfinte eine Drehung anzutäuschen und anschliessend mit dem rechten Fuss den Gegner über den linken Fuss abzudrehen. Dieser Wurf ist auch auf die Gegenseite möglich, wird aber zumeist auf die rechte Seite gezogen. In seinen Aktivzeiten war Publikumsliebling Hanspeter Pellet derjenige Spitzenschwinger, der den Fussstich am häufigsten anwendete. Heute ist der Schwung bei Christoph Bieri und Andreas Ulrich beliebt.

Fussstich
Gabentempel2021-11-02T15:31:37+01:00

In den meisten Fällen bestehen die Gabentempel aus Sachpreisen (Gutscheine, Motorräder, Fahrräder, Skier, Elektrogeräte, Haushaltsgeräte) und Ehrengaben (Stabellen, Glocken, Treicheln, Uhren). An wenigen Festen werden auch nur Bargeldpreise abgegeben. An allen grösseren Festen werden die ersten Ränge (zwischen einem und sechs) mit Lebendpreisen (Muni, Rind, Kalb, Pferd) ausgezeichnet.

Gabentempel
Gammen2021-11-02T15:11:48+01:00

Der Gammen ist ein klassischer Angriffsschwung, den die Zuschauer oft zu sehen bekommen. Dazu hakt der Angreifer entweder mit seinem linken Bein am rechten des Gegners oder umgekehrt ein. Mit gleichzeitigem Vorwärtsdruck aus dem Oberkörper wird der Gegner rücklings aus dem Gleichgewicht gebracht. Dieser Schwung ist die absolute Spezialwaffe von Arnold Forrer, wobei er sich dank seiner Grösse erlauben kann, den Schwung auch etwas höher als wie üblich an der gegnerischen Ferse anzusetzen. Auch Christian Stucki wuchtet gelegentlich seine Gegner mit diesem Rezept auf den Rücken.

Gammen
Gangdauer2021-11-02T15:32:28+01:00

Je nach Grösse des Anlasses wird die Gangdauer bestimmt. Sie kann von vier Minuten (Regionalfest) bis sechzehn Minuten (Schlussgang Eidgenössisches Schwingfest) dauern. 

Gangdauer
Gänge2021-11-02T15:33:14+01:00

Mit Ausnahme des Eidgenössischen Schwingfestes (acht Gänge an zwei Tagen) bestreitet ein Schwinger normalerweise sechs Gänge an einem Tag. Der schlechtere Teil (ca. 15 Prozent) muss den Wettkampf meistens nach vier Gängen beenden. Die ersten beiden Gänge nennt man Anschwingen, die nächsten beide Ausschwingen und die letzten beiden Ausstich. An den Eidgenössischen Schwingfesten sind die Gänge sieben und acht als Kranz-Ausstich bekannt.

Gänge
Geschichte2021-11-02T15:25:34+01:00

Ursprung
Die Wurzeln des Schwingens sind nicht eindeutig zu datieren. Eine erste Darstellung aus dem 13. Jahrhundert, in der Kathedrale in Lausanne, zeigt bereits die typische Art, Griff zu fassen.

Erste Dokumentation
Erstmals wurde der Schwingsport 1805 auf der Unspunnenmatte in Interlaken geschichtlich erwähnt. Damals kam es zum Duell zwischen den Städtern (Turnerschwingern) und der ländlichen Bevölkerung (Sennenschwinger). Nach dem Unspunnen-Schwinget 1805 wurden unregelmässig weitere Kräftemessen ohne klare Regelungen durchgeführt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde der inoffizielle Titel Schwingerkönig für den stärksten Schwinger im Land vergeben. Über die Ausmarchung dieser Königstitel ist geschichtlich wenig überliefert.

Gründung Verband
1895 entschied man sich, den Schwingsport unter dem Dach des Eidgenössischen Schwingerverbandes zu regeln. Im gleichen Jahr fand in Biel auch erstmals in der Geschichte das Eidgenössische Schwingfest statt. Von Jahr zu Jahr wurden immer mehr Schwingklubs, Kantonal- oder Gau- sowie Teilverbände gegründet, womit sich der Schwingsport innert kürzester Zeit nahezu in der ganzen Schweiz ausbreitete.

Schwingerkönig
Seit dem ersten Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 1895 in Biel wurde dem Sieger jeweils der Titel als Schwingerkönig zugesprochen. Schwingerkönig bleibt man für die Ewigkeit. Es gibt keine Ex-Schwingerkönige.

Spezielle Anlässe
Neben dem Eidgenössischen Schwingfest gelten der Kilchberger Schwinget (seit 1927) und der Unspunnen-Schwinget (seit 1981) als Schwingfest mit eidgenössischem Charakter. Weitere Schwingfeste mit diesem Charakter waren unter anderem 1939 der Landesaustellungs-Schwinget in Zürich, 1964 der EXPO-Schwinget in Lausanne, 1970 der Eidgenössische Jubiläumsschwingertag in Baden (75 Jahre ESV), 1976 der Gedenkschwinget Murten (500 Jahre Schlacht bei Murten) oder 1991 der Bundesfeier-Schwinget in Flüelen (700 Jahre Eidgenossenschaft).

Entwicklung zum Spitzensport
Bereits in den frühen Jahren wurden die Schwinger als Spitzensportler bezeichnet, obwohl immer die Rede vom Nationalspiel war. Erst seit der Statutenänderung vom ESV 2010 wird der Schwingsport nicht mehr als Spiel bezeichnet. Mit der sportlichen Professionalisierung, die vom dreifachen Schwingerkönig Jörg Abderhalden vorangetrieben wurde, gewinnt der Schwingsport auch in der breiten Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest hat sich mit über 250’000 Besuchern an drei Tagen zum grössten Sportanlass der Schweiz entwickelt.

Geschichte
Gestellter2021-11-02T11:15:57+01:00

Bezeichnung der Schwinger für ein Unentschieden. Ein Unentschieden gibt es, wenn in der vom Kampfgericht bestimmten Zeit keine Entscheidung fällt. Für einen Gestellten gibt es leicht bessere Noten als für eine Niederlage, aber deutlich weniger als für einen Sieg.

Gestellter
Gestöss2021-11-02T11:15:56+01:00

Bezeichnet die Beinabschlüsse der Schwingerhosen. Die Schwingerhosen sind aus Zwilchstoff hergestellt. Sie werden in Handarbeit produziert. Nur noch wenige Personen in der Schweiz beherrschen diese Kunst.

Gestöss
Gewichtsklassen2021-11-02T11:15:56+01:00

Sind beim Schwingen kein Thema. Alle duellieren sich in der gleichen Kategorie bei den Schwingern ab 16 Jahren. Bei den Jungschwingern werden Kategorien nach dem Alter gebildet.

Gewichtsklassen
Glima2021-11-02T11:15:56+01:00

Auf der ganzen Welt gibt es dem Schwingsport verwandte Sportarten. Glima (Island) ist wohl eine der bekanntesten verwandten Sportarten vom Schwingen. Aber auch die Ringer haben mit den Schwingern Gemeinsamkeiten.

Glima
Grittelen2021-11-02T15:12:34+01:00

Im Bodenkampf kniet der Angreifer im rechten Winkel zum Gegner hin, umfasst  beim Verteidigenden mit beiden Händen das entfernte Bein und reisst ihn auf. Einmal aufgerissen, hat der Angreifer einige Optionen, um den Gegner auf den Rücken zu kehren. Jörg Abderhalden beherschte diesen Schwung speziell gut. Auch dessen Klubkamerad Jakob Roth wendete ihn regelmässig an.

Grittelen
Gründung Verband2021-11-02T14:58:48+01:00

Die Abgeordnetenversammlung ist das jährliche Treffen der ESV-Mitglieder. Sie wird von einem lokalen OK organisiert und vom Büro der Abgeordnetenversammlung geleitet. An der Abgeordnetenversammlung werden die Geschäfte des Eidgenössischen Schwingerverbandes geregelt. Die Wahlen für die Funktionärsposten auf höchster Ebene werden dort vorgenommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden zudem die Ehrungen als Ehrenmitglied vorgenommen. Auf Funktionärsebene gilt dies als höchste Auszeichnung im Schwingsport.

Gründung Verband
Hochschwung2021-11-02T15:13:19+01:00

Die Abgeordnetenversammlung ist das jährliche Treffen der ESV-Mitglieder. Sie wird von einem lokalen OK organisiert und vom Büro der Abgeordnetenversammlung geleitet. An der Abgeordnetenversammlung werden die Geschäfte des Eidgenössischen Schwingerverbandes geregelt. Die Wahlen für die Funktionärsposten auf höchster Ebene werden dort vorgenommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden zudem die Ehrungen als Ehrenmitglied vorgenommen. Auf Funktionärsebene gilt dies als höchste Auszeichnung im Schwingsport.

Hochschwung
Hüfter2021-11-02T15:14:22+01:00

Der Hüfter ist bei guter Ausführung eine starke Waffe für kleinere Schwinger. Mit einer ruckartigen Bewegung des eigenen Gesässes nach links wird der Gegner über das eigene Hinterteil auf den Rücken gedreht. Wichtig zur Fixierung bei diesem Schwung ist der Griff mit der linken Hand an den rechten Oberarm des Gegners. Diese Aktion ist auch in anderen Kampfsportarten wie Judo oder Ringen zu beobachten. Kilian Wenger, Andreas Ulrich und Armon Orlik beherrschen diesen Schwung sehr gut.

Hüfter
Innerer Haken2021-11-02T15:15:41+01:00

Der innere Haken ist eine gute Waffe für Schwinger mit körperlichen Nachteilen. Der Angreifer stellt den Gegner mit einer Finte auf. Wie im Gammen hängt man mit dem eigenen rechten Bein innen am linken Unterschenkel des Gegners ein. Während er mit dem Oberkörper Druck gibt, zieht er das rechte Bein nach rechts hinten. Im Gegensatz zum äusseren Haken wird aber nicht ausserhalb, sondern zwischen den Beinen angehängt.

Innerer Haken
Jahreswertung2021-11-02T11:15:56+01:00

Bezeichnet die vom SCHLUSSGANG eingeführte Jahrespunkteliste mit einer Rangliste der besten Schwinger des Jahres aufgrund der Resultate an den Kranzfesten. Seit 2009 wird der Sieger der Jahrespunkteliste als Schwinger des Jahres gefeiert. 2009 gewann Christian Stucki, 2010 Philipp Laimbacher, 2011 Bruno Gisler 2012, 2013 und 2014 Matthias Sempach, 2015 Christian Stucki, 2016 Armon Orlik, 2017 zum dritten Mal Christian Stucki, 2018 Samuel Giger und 2019 Joel Wicki. Seit der Saison 2013 wird die Jahreswertung offiziell auch vom Eidgenössischen Schwingerverband anerkannt.

Jahreswertung
Kampfgericht2021-11-02T11:15:56+01:00

Ist verantwortlich für den sportlichen Ablauf eines Schwingfestes. Je nach Grösse eines Anlasses sind in der „Einteilung“ zwischen drei und sechs Personen involviert. Als Einteilungschef wird derjenige bezeichnet, welcher das Kampfgericht leitet.

Kampfgericht
Kantonal- und Gauverbände2021-11-02T11:15:56+01:00

In den fünf Teilverbänden sind total 29 Kantonal- und Gauverbände eingeteilt. Der Tessiner Verband wird schrittweise ab 2013 bis 2018 im Innerschweizer Verband neu aufgenommen.

Berner Kantonal-Schwingerverband
Berner Jura
Emmental
Mittelland
Oberaargau
Oberland
Seeland

Innerschweizer Schwingerverband
Luzern
Ob- und Nidwalden
Schwyz
Tessin
Uri
Zug

Nordostschweizer Schwingerverband
Appenzell
Glarus
Graubünden
Schaffhausen
St. Gallen
Thurgau
Zürich

Nordwestschweizer Schwingerverband
Aargau
Baselland
Baselstadt
Solothurn

Südwestschweizer Schwingerverband
Freiburg
Genf
Jura
Neuenburg
Waadt
Wallis

In den 29 Kantonal- und Gauverbänden sind insgesamt 168 Schwingklubs integriert.

Jeder Kantonalverband führt jährlich ein eigenes, Kranzberechtigtes Kantonal-Schwingfest durch (Ausnahmen Tessin, Jura und Genf). Im Kanton Bern führt jeder Gauverband jährlich ein Schwingfest mit Kranzabgabe durch. Diese Regelung besteht erst seit dem Jahr 2000. Zuvor waren jeweils nur vier von sechs Gauverbandsfesten, mit wechselndem Turnus Kranzberechtigt.

Kantonal- und Gauverbände
Kilchberg2021-11-02T11:15:56+01:00

1927 für das vieldiskutierte Eidgenössische 1926 in Luzern und dessen unbefriedigenden Vorkommnisse als Revanche für das Eidgenössische Schwingfest ins Leben gerufen. Geniesst seither den Status eines Eidgenössischen Anlasses und wird im Turnus mit dem Unspunnen-Schwinget alle sechs Jahre ausgetragen. Besonderheit: Die Tickets für den Kilchberg-Schwinget können nicht käuflich erworben werden, sondern werden verschenkt.

Kilchberg
Kniekehlengriff2021-11-02T15:16:25+01:00

Der Kniekehlengriff ist einer der effektivsten Schwünge am Boden und gehört zu den elementaren Griffen des Schwingsports. Zumeist mit der rechten Hand wird das Gesäss des Gegners fixiert. Mit der anderen Hand greift man in die Kniekehle, hebt das Bein an und übersteigt den Gegner, um ihn zu bezwingen. Dieser Schwung wird meistens nach einem Angriff mit Kurz am Boden ausgeführt, da man nach einem solchen Angriff – sofern es keinen Plattwurf gibt – bereits in der optimalsten Lage ist.

Kniekehlengriff
Knigge2021-11-02T11:15:56+01:00

Ein Besuch an einem Schwingfest ist kein VIP-Anlass. Krawatten oder Anzüge sind genau so unbeliebt beim Schwingervolk wie Cüpli oder reservierte VIP-Bereiche.

Das darf/soll ich
+ Alkohol (besonders Kaffee-Schnaps und Bier) trinken
+ Znüni selber mitbringen
+ Käseschnitte probieren
+ Besuch der Festwirtschaft
+ Lockere Freizeitbekleidung oder im Schwingerhemd (Edelweiss)
+ Sportliches, faires und respektvolles Verhalten
+ Pünktlich zum ersten Gang Platz nehmen
+ Nicht vor dem Schlussgang abreisen
+ Pfeiffen- und Brisago/Krumme rauchen

Das darf/sollte ich nicht
– Champagner trinken, Kaviar essen
– Anzug oder elegante Kleidung
– englische Ausdrücke verwenden
– Flaschen oder andere Gegenstände werfen
– Kampfrichter oder Schwinger auspfeifen
– Reklamieren bei strittigen Entscheidungen
– Regen- und Sonnenschirme mitbringen

Knigge
Kontakt2021-11-02T15:26:28+01:00

Anfrage zum Schwingsport allgemein:
Rolf Gasser (Leiter Geschäftsstelle)
Geschäftsstelle ESV
Postfach 1895
3401 Burgdorf
034 432 18 95
[email protected]
www.esv.ch

Anfrage zum Jungschwingen:
Andreas Betschart (Technischer Leiter Jungschwingen)
www.esv.ch

Kontakt
Kranz-Ausstich2021-11-02T11:15:56+01:00

Begriff für die Gänge sieben und acht an einem Eidgenössischen Schwingfest.

Kranz-Ausstich
Kranzquote2021-11-02T11:15:56+01:00

An einem Kranzfest gewinnen 15 bis 18 Prozent der Teilnehmer den begehrten Eichenlaub. Um einen Eichenlaub zu erhalten, benötigt man in der Regel 56,50 oder mehr Punkte. Je weniger Teilnehmer, desto weniger Kränze. Besonders begehrt sind die Bergkränze sowie der Kranz am Eidgenössischen Schwingfest.