Nordwestschweizer Schwingfest Zunzgen
Schlussgang

Andreas Döbeli bezwingt Patrick Räbmatter nach 8:38 Minuten mit innerem Haken.

Döbeli Andreas Räbmatter Patrick
Samstag, 04.09.2021
  • Adresse
    Festplatz
  • Ort:
    Zunzgen
  • Zeit:
    Anschwingen 8.15 Uhr
  • Organisator:

    Nordwestschweizer Schwingerverband

  • Programm: 8.15 Uhr Anschwingen; 13.00 Uhr Fortsetzung Schwingen; 17.00 Uhr Schlussgang

    Sieger 2019: 1a) David Schmid. 1b) Andreas Döbeli

    Schwinger: 113, davon 12 Eidgenossen

    Gästeschwinger: Christian Gerber, Kilian Wenger (BKSV), Sven Schurtenberger, René Suppiger (beide ISV), Fabian Kindlimann, Samir Leuppi (beide NOSV), Steve Duplan, Mickael Matthey (beide SWSV)

    Hinweis: Das Nordwestschweizer Schwingfest soll stattfinden 2021. Zunzgen übernimmt die Gastgeberrolle. Das Schwingfest soll mit Zuschauern ausgetragen werden.

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Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1. 58.75 Döbeli Andreas Sarmenstorf 188 110
2 57.25 Leuppi Samir Winterthur 194 145
2 57.25 Räbmatter Patrick Uerkheim 189 150
2 57.25 Odermatt Adrian Liesberg BL 193 110
3 57.00 Wenger Kilian Horboden 190 112
3 57.00 Schurtenberger Sven Buttisholz 190 133
4 56.75 Bader Fabian Mümliswil 184 116
4 56.75 Hermann Oliver Erlinsbach AG 187 115
5 56.50 Erb Roger Metzerlen 191 116
5 56.50 Strebel Joel Aristau 192 120
5 56.50 Schmid Samuel Wittnau 183 105
5 56.50 Brand Christian Ettingen 180 120
5 56.50 Stüdeli Thomas Bellach SO 175 105
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Zweiter Nordwestschweizer Sieg für Andreas Döbeli

Der Freiämter Eidgenosse Andreas Döbeli hat das Nordwestschweizer Schwingfest in Zunzgen souverän gewonnen. Im Schlusgang wartete er gegen Patrick Räbmatter geschickt ab, ehe er sich in der 9. Minute mit innerem Haken durchsetzte. Vor zwei Jahren hatte Döbeli das Nordwestschweizerische im Rang 1b beendet und damit sein ersten Kranzfest gewonnen. «Das ist mein grösster Sieg nach dem Kranz am Eidgenössischen in Zug.», kommentierte der Sarmenstorfer seinen Triumph.

Ehrenplatz für Räbmatter
Räbmatter blieb trotz der Niederlage Rang 2a. Der 150-kg-Brocken hatte sich die Schlussgangteilnahme mit einem Schlungg-Sieg über Schwingerkönig Kilian Wenger verdient. Dem geschlagenen Berner Favoriten blieb Rang 3, nachdem er gegen Döbeli im dritten Durchgang nicht über einen «Gestellten» hinausgekommen war.

Insgesamt boten die Nordwestschweizer den starken Gästen gut paroli. Mit einem Remis im abschliessenden Eidgenossen-Direktduell verfehlten sowohl der Aargauer Joel Strebel wie der Zürcher Samir Leuppi Rang 2. Auch der aktuelle Innerschweizer Leader, Sven Schurtenberger, sah sich durch «Gestellte» gegen Patrick Räbmatter und Fabian Kindlimann aus der Entscheidung um den Festsieg geworfen.

Von den 14 hoch hängenden Kränzen eroberten die Aargauer 6, die Gäste 3, die Baselbieter 3 und die Solothurner 2. Seinen allerletzten Kranzerfolg feierte David Schmid. Der 31-jährige Fricktaler Eidgenosse gab in Zunzgen seinen Rücktritt vor stimmungsvoller Kulisse mit 2000 Zuschauern.

Zunzgen. Nordwestschweizer Schwingfest (99 Schwinger, 2000 Zuschauer). Schlussgang: Andreas Döbeli (Sarmenstorf) bezwingt Patrick Räbmatter (Uerkheim) nah 8:38 Minuten mit innerem Haken. Rangliste: 1. Döbeli 58,75 Punkte. 2. Räbmatter, Samir Leuppi (Winterthur) und Adrian Odermatt (Liesberg) je 57,25. 3. Sven Schurtenberger (Buttisholz) und Kilian Wenger (Horboden) je 57,00. 4. Oliver Hermann (Erlinsbach) und Fabian Bader (Mümliswil) je 56,75. 5. Joel Strebel (Aristau), Roger Erb (Metzerlen), Christian Brand (Ettingen), Thomas Stüdeli (Bellach), Samuel Schmid (Wittnau) und David Schmid (Wittnau) je 56,50.

Diesmal hat Andreas Döbeli das Nordwestschweizer Schwingfest alleine gewonnen. Im Schlussgang besiegte er dank geschickter abwartender Taktik den Aargauer Eidgenossenkollegen Patrick Räbmatter nach 8:38 Minuten mit innerem Haken. „Mein grösster Erfolg nach dem eidgenössischen Kranz in Zug“, kommentierte der 23-jährige Freiämter seinen Triumph. Seinen allerletzten mit einem Sieg beendete David Schmid. Der 31-jährige Fricktaler gewann damit seinen 34. Kranz, dann hängte er die Schwinghosen an den Nagel, lautstark gefeiert von seinem Fanklub.

Jetzt steht der (erwartete) Schlussgang fest: Andreas Döbeli trifft auf Königstöter Patrick Räbmatter. Dieser erhielt den Vorzug gegenüber des punktgleichen Samir Leuppi. Döbeli ist NWS-Titelverteidiger, er gewann 2019 in Wittnau zusammen mit David Schmid. Dieser kann an seinem letzten Schwingfest immer noch den Kranz gewinnen.

Nach fünf Gängen liegt Andreas Döbeli nach seinem Plattwurf auf Kurz gegen Michael Matthey alleine an der Spitze (48,75). Dahinter folgen auf Platz 2 punktgleich Patrick Räbmatter und Samir Leuppi. „Räbi“ brachte das Kunststück fertig, Schwingerkönig Kilian Wenger auszukontern. Auf einen Angriff des Berner schlunggte der Aargauer Brocken ab und überdrückte den König am Boden. Gleichauf mit Räbmatter liebäugelt auch Samir Leuppi mit dem Schlussgang. Er meisterte den Fricktaler Samuel Schmid. Die Nichtkranzer Pascal Joho und Urban Stark fielen mit klaren Niederlagen aus der Entscheidung.

Nach dem 4. Gang haben in Zunzgen die Aargauer Eidgenossen Patrick Räbmatter und Andreas Döbeli die Führung übernommen. Räbmatter wuchtete Philipp Joho platt auf den Rücken, Döbeli tat dies mit Simon Schmutz gleich. Einen Viertelpunkt dahinter folgen Samir Leuppi, Kilian Wenger, Fabian Kindlimann und die Überraschung des Tages, Pascal Joho. Der Freiämter Nichtkranzer drehte mit Linksableeren/Hüfter Roger Erb platt auf die gültige Seite.

Noch vor der Mittagspause des Nordwestschweizerischen in Zunzgen ists an der Spitze zum grossen Zusammenschluss gekommen. Weder Samir Leuppi (gegen Roger Erb) noch Kilian Wenger (gegen Andreas Döbeli) kamen über einen Gestellten hinaus. Dadurch konnten Sven Schurtenberger (mit Kreuzgriffsieg gegen Andreas Henzer), Joel Strebel (Kurz gegen Steve Duplan) und Fabian Kindlimann (Überstossen gegen Matthias Imobersteg) nach vorne aufschliessen. 15 Schwinger weisen auf den ersten beiden Plätzen 28,75 oder 28,50 Punkte aus. Damit beginnt der Schwinget am Nachmittag sozusagen neu.

Im zweiten Gang haben Kilian Wenger und Samir Leuppi ihre starken Auftritt am Nordwestschweizerischen fortgesetzt. Wenger meisterte das Aarauer Schwergewicht Tiago Vieira mit einem Stich, Leuppi durchbrach Michael Mangolds Defensive mit einem satten Kurz. Von der Nordwestschweizer Spitze weisen Andreas Döbeli und Roger Erb zwei Siege auf. Döbeli besiegte Oldie Thomas Stüdeli ebenso problemlos mittels Kurz wie Döbeli den Neukranzer Philipp Joho.

Am Nordwestschweizerischen in Zunzgen haben Schwingerkönig Kilian Wenger und der Zürcher Samir Leuppi eine erste Visitenkarte abgegeben. Wenger parierte die wuchtigen Kurzangriff von Joel Strebel und kam nach Kampfhälfte seinerseits mit einem satten Kurz zum Erfolg. Leuppi meisterte David Schmid mit überzeugender Bodenarbeit. Patrick Räbmatter stellte gegen Sven Schurtenberger, wobei der Aargauer in einem faden Duell eher im Vorteil war. In einem weiteren Eidgenossenduell bezwang Andreas Döbeli den Luzerner Rene Suppiger mit Hochschwung. Roger Erb schlunggte Fabian Kindlimann und kam so mit der Gunst der Kampfrichter zum Erfolg. Steve Duplan hatte Oliver Hermann sicher im Griff und siegte mittels Kurz platt.

Durch die coronabedingte Absage von Nick Alpiger gibt es Änderungen bei den Spitzenpaarungen. Patrick Räbmatter trifft neu auf Sven Schurtenberger statt Steve Duplan. Duplan bekommt es neu mit Oliver Hermann zu tun.

Grosses Pech bei Nick Alpiger. Wie er auf seinen Social-Media-Kanälen bekanntgab, ist er positiv auf den Coronavirus getestet worden. Damit fällt er für das Nordwestschweizer Schwingfest aus. Im ersten Gang wäre Alpiger auf den Innerschweizer Eidgenossen Sven Schurtenberger getroffen.

Die Spitzenpaarungen für das Nordwestschweizer Schwingfest sind bekannt und lauten wie folgt:

Das Nordwestschweizer Schwingfest in Lausen, angesetzt ursprünglich auf den 20. Juni, findet nicht statt. Der Nordwestschweizer Schwingerverband ist aber dran, den Nordwestschweizer Ehrentag in diesem Jahr an einem anderen Datum und einem anderen Veranstaltungsort durchzuführen. Mehr Informationen folgen in den nächsten Wochen.

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