Weissenstein-Schwinget ob Solothurn
Schlussgang

Damian Ott bezwingt Andreas Döbeli nach 2:43 Minuten mit Münger.

Ott Damian Döbeli Andreas
Samstag, 17.07.2021
  • Adresse
    Festplatz Weissenstein ob Solothurn
  • Ort:
    Weissenstein ob Solothurn
  • Zeit:
    Anschwingen 8.30 Uhr
  • Organisator:

    Schwingklub Solothurn

  • Programm: 8.30 Uhr Anschwingen; 13.15 Fortsetzung Schwingen nach Mittagspause; 15.00 Uhr Final Steinstossen; 17.00 Uhr Schlussgang; 18.00 Uhr Rangverkündigung

    Sieger 2019: Samuel Giger

    Schwinger: 90, davon 17 Eidgenossen

    Teilnehmer: 90 (30 ISV, 30 NOSV, 30 NWSV)

  • Homepage:
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Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
3a 57.25 Döbeli Andreas Sarmenstorf 188 110
3b 57.25 Schlegel Werner Hemberg 187 100
4. 57.00 Schurtenberger Sven Buttisholz 190 133
5a 56.75 Strebel Joel Aristau 192 120
5b 56.75 Schneider Domenic Friltschen 179 135
5c 56.75 Erb Roger Metzerlen 191 116
5d 56.75 Schnurrenberger Roman Sternenberg 183 120
5e 56.75 Dumelin David Hüttlingen 191 96
6a 56.50 Suppiger Werner Wauwil 181 100
6b 56.50 Räbmatter Patrick Uerkheim 189 150
6c 56.50 Nötzli Reto Pfäffikon 184 100
6d 56.50 Reichmuth Marco Root 186 105
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Sensation durch Damian Ott

Nicht einer der 17 angetretenen Eidgenossen, sondern der erst 21-jährige Toggenburger Damian Ott setzte sich beim Bergfest auf dem Weissenstein durch. Das Mitglied vom Schwingklub Wil bezwang im Schlussgang den Freiämter Eidgenossen Andreas Döbeli mit Münger. 

In einem Fest voller Überraschungen und einem offenen Schlagabtausch an der Ranglistenspitze qualifizierten sich der St. Galler Damian Ott und der einheimische Aargauer Andreas Döbeli für den Schlussgang. Dabei setzte sich der Ostschweizer in der vierten Minute mit Münger durch. Zuvor hatte der Überraschungsmann im vierten Gang den einheimischen Joel Strebel und im fünften Gang den Innerschweizer Leader Sven Schurtenberger (ebenfalls mit Münger) bezwungen. Ott gewann zuvor erst fünf Kränze, ein Bergkranz fehlte noch in seiner Kranzsammlung. Einmal, am St. Galler Kantonalen 2019 stand er bislang an einem Kranzfest im Schlussgang, musste dort aber Klubkamerad Daniel Bösch den Vortritt lassen. Ott feierte damit seinen ersten Kranzfestsieg an einem Bergfest.

Döbeli startete mit vier Siegen
Auch für Andreas Döbeli war es der 1. Bergkranz. Der 23-Jährige hielt bis zum Schluss die Hoffnungen der Gastgeber aufrecht und stieg als Eidgenosse als leichter Favorit in den Schlussgang. Döbeli startete mit vier Siegen hervorragend in den Wettkampf. Einzig im fünften Gang gegen Marco Reichmuth musste er eine Punkteteilung in Kauf nehmen.  

Comeback von Armon Orlik
Sein Comeback gab im Solothurnischen Armon Orlik, der sich zuvor auf Prüfungen im Berufsleben konzentrierte. Mit vier Siegen und zwei Gestellten belegte er am Ende den Ehrenplatz und sorgte für einen Nordostschweizer Doppelsieg. Im Anschwingen gegen Marcel Bieri und im fünften Gang gegen Erich Fankhauser musste er jeweils einen Gestellten in Kauf nehmen, wobei er mit dem Gestellten gegen Fankhauser eine mögliche Schlussgangteilnahme verpasste. Dennoch ist sein Comeback geglückt. Auch der junge Werner Schlegel erlangte wiederum einen Spitzenplatz.

Sieben von 17
Die weiteren Eidgenossen neben Döbeli und Orlik: Sven Schurtenberger, Joel Strebel, Domenic Schneider, Reto Nötzli und Patrick Räbmatter  gewannen ebenfalls den Kranz, also lediglich sieben der 17 angetretenen „Bösen“. Leer aus gingen indes Marcel Bieri, Stefan Burkhalter, Tobias Krähenbühl, Andi Imhof, Samir Leuppi, Fabian Kindlimann, Alex Schuler, Mike Müllestein, Erich Fankhauser und Benji von Ah. Total wurden 14 Kränze abgegeben. Die Nordostschweizer gewannen sechs, die Nordwest- und Innerschweizer je vier Kränze. (JHE)

 

Solothurn Weissenstein-Schwinget (90 Schwinger, 0 Zuschauer). Schlussgang: Damian Ott (Dreien) bezwingt Andreas Döbeli (Sarmenstorf) nach 2:43 Minuten mit Münger. Rangliste: 1. Ott 58,25. 2. Armon Orlik (Maienfeld) 57,50. 3. Andreas Döbeli und Werner Schlegel (Hemberg), je 57,25. 4. Sven Schurtenberger (Buttisholz) 57,00. 5. Joel Strebel (Aristau), Domenic Schneider (Friltschen), Roger Erb (Metzerlen), Roman Schnurrenberger (Dussnang) und David Dumelin (Hüttlingen), je 56,75. 6. Werner Suppiger (Wauwil), Patrick Räbmatter (Uerkheim), Reto Nötzli (Pfäffikon SZ) und Marco Reichmuth (Cham), je 56,50, alle mit Kranz.

Der Weissenstein-Schwinget 2021 endet mit einer grossen Überraschung. Damian Ott gewinnt den Schlussgang gegen Andreas Döbeli nach 4.55 Minuten im Münger-Murks. Die Nordostschweizer zeigten sich im sechsten Gang auch sonst von der offensiven Seite: Armon Orlik gewann gegen Reto Nötzli und landet auf dem Ehrenplatz. Werner Schlegel bodigt in einem fantastischen Gang Marco Fankhauser, Domenic Schneider siegt über Andi Imhof, David Dumelin über Marcel Bieri und auch Roman Schnurrenberger siegte. Überraschend unterlag Joel Ambühl gegen Roger Erb. Sven Schurtenberger und Werner Suppiger kämpften sich lädiert zum Sieg: Schurtenberger gegen Simon Schmutz, Suppiger gegen Tobias Krähenbühl. Joel Strebel sicherte sich den Kranz gegen Erich Fankhauser und Patrick Räbmatter liess Marco Reichmuth keine Chance.

Im entscheidenden Duell stellten Andreas Döbeli und Marco Reichmuth in einem offensiven Kampf. Das reicht Döbeli für die Schlussgangqualifikation. Sein Gegner dürfte Damien Ott heissen, der sich in einem langen Bodenkampf gegen Sven Schurtenberger durchsetzte. Dieser verletzte sich dabei und wird kaum mehr zum sechsten Gang antreten. Armon Orlik verpasste den Schlussgang, weil er sich nicht gegen Erich Fankhauser durchsetzen könnte. Reto Nötzli seinerseits fehlt ein Viertelpunkt, den er beim Sieg gegen Kaj Hügli liegen liess. Joel Ambühl setzte sich gegen Tobias Krähenbühl durch, Samir Leuppi gegen Benji von Ah, Werner Schlegel gegen Alex Schuler, Andi Imhof gegen Pirmin Gmür. Marcel Bieri musste gegen Jeremy Vollenweider über die volle Distanz, ebenso Mike Müllestein gegen Andrin Poltera.

Andreas Döbeli gewann das Spitzenduell gegen Reto Nötzli in einem begeisternden Duell und hat als einziger Schwinger vier Siege auf dem Konto. Die anderen Nordwestschweizer Spitzenschwinger hatten weniger Glück: Joel Strebel unterlag überraschend Damian Ott und Patrick Räbmatter ging auf einen inneren Haken von Armon Orlik zu Boden. Der Bündner kommt langsam besser in Fahrt. Marco Reichmuth ist ebenfalls in der Spitzengruppe nach seinem Sieg über Domenic Schneider. Auch Sven Schurtenberger kann sich nach seinem Erfolg gegen Tobias Krähenbühl nach vorne orientieren. Zu Siegen kamen auch Mike Müllestein (gegen Samuel Schmid), Benji von Ah (gegen Oliver Hermann), Marcel Bieri (gegen Urs Giger), Erich Fankhauser (gegen Marco Oettli), Andi Imhof (gegen Roman Schnurrenberger) und Samir Leuppi (gegen Roman Fellmann). Resultatlos endete der Kampf zwischen Werner Suppiger und Fabian Kindlimann.

Nachträge vom dritten Gang: Marco Reichmuth hat seinen dritten Gang gegen Samir Leuppi gewonnen. Marco Oettli siegte gegen Dominik Waser. Werner Suppiger steht nach seinem Sieg gegen Thomas Kuster bei zwei Siegen und einem Gestellten. Tobias Krähenbühl siegte gegen Lukas Lemmenmeier und steht bei zwei Siegen. Benji von Ah bodigte Simon Schmutz, Marcel Bieri stellte gegen Manuel Bollhalder, Andi Imhof siegte über David Dumelin. Alex Schuler stellte mit Jeremy Vollenweider. Erich Fankhauser besiegte Andrin Poltera.

Im dritten Gang wurden die Schwinger mit zwei Erfolgen im Anschwingen gegen einander eingeteilt. Dabei stellten Joel Ambühl und Joel Strebel. Andreas Döbeli gewann sein Duell gegen Patrick Betschart kurz vor Schluss mit Kurz platt. Auch Reto Nötzli kam mit Kurz gegen Marcel Kropf zum Ziel. Armon Orlik stoppte den Lauf von Kaj Hügli und steht nun bei zwei Siegen und einem gestellten Gang. Beim gleichen Zwischenstand sind Domenic Schneider, der Ueli Rohrer besiegte und Sven Schurtenberger, der mit Sandro Schlegel kurzen Prozess machte. Kurzarbeit leistete Patrick Räbmatter gegen Pirmin Gmür. Seinen ersten Erfolg nach zwei Gestellten im Anschwingen lieferte Mike Müllestein gegen Mauro Gartmann ab. Die weiteren Spitzenschwinger waren auf den vom Nebel verhüllten Plätzen im Einsatz. Die wichtigsten Resultate werden nachgeliefert.

Nachträge vom zweiten Gang: Kaj Hügli siegt über Andrin Poltera und steht bei zwei Siegen, Patrick Betschart siegt über Roger Erb, auch er hat nun zwei Vollerfolge. Marcel Bieri stellt mit Lars Rotach, Alex Schuler siegt über Patrick Bürgler, Erich Fankhauser bodigt Samuel Schmid und Andi Imhof stellt mit Marcel Räbsamen.

Nach dem zweiten Gang auf dem Weissenstein sieht es für die Nordwestschweizer verheissungsvoll aus: Joel Strebel gewinnt gegen Marco Ulrich, Andreas Döbeli gegen Beda Arztmann und Marcel Kropf gegen David Dumelin. Alle drei stehen bei drei Vollerfolgen. Dazu hat auch Patrick Räbmatter gegen Alex Huber eine Maximalnote erzielt. Ebenfalls bei zwei Siegen stehen Reto Nötzli, der Roman Schnurrenberger bezwingen konnte, und Joel Ambühl, er Sieger über Marco Oettli. Zu ersten Siegen kamen Sven Schurtenberger, Armon Orlik (gegen Marco Fankhauser), Tobias Krähenbühl, Samir Leuppi, Domenic Schneider und Benji von Ah. Weil im dichten Nebel keine Sicht auf die anderen Plätze herrscht, sind die Resultate von Erich Fankhauser, Andi Imhof, Fabian Kindlimann, Marcel Bieri und Alex Schuler noch nicht bekannt.

Der Saisoneinstieg von Armon Orlik verläuft nicht ganz nach Wunsch, denn gegen den defensiv eingestellten Marcel Bieri resultiert nur ein gestellter Gang. Überhaupt läuft es den Nordostschweizer Spitzenschwingern nicht nach Wunsch. Domenic Schneider stellt mit Mike Müllestein, Samir Leuppi mit Sven Schurtenberger, Fabian Kindlimann mit Andi Imhof. Stefan Burkhalter (gegen Roger Erb), Tobias Krähenbühl (gegen Marcel Kropf) und Werner Schlegel (gegen Joel Ambühl) verlieren ihre Gänge sogar. Neben Joel Ambühl siegt auch der Innerschweizer Reto Nötzli (gegen Patrick Räbmatter). Alex Schuler unterliegt überraschend Kaj Hügli. Zu überzeugenden Siegen kommen aus Nordwestschweizer Sicht neben Hügli und Kropf auch Andreas Döbeli gegen Erich Fankhauser und Joel Strebel gegen Benji von Ah.

Die Spitzenpaarungen für den Weissenstein-Schwinget (17. Juli ob Solothurn) sind bekannt und lauten wie folgt:

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