Weissenstein-Schwinget ob Solothurn
Schlussgang

Samuel Giger bezwingt Michael Wiget nach 36 Sekunden mit Kurz.

Giger Samuel Wiget Michael
Samstag, 20.07.2019
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Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1. 59.75 Giger Samuel Ottoberg 194 115
2. 57.50 Wiget Michael Wünnewil 196 114
3a 57.00 Wenger Kilian Horboden 190 112
3b 57.00 Ramseier Fritz Süderen 174 100
3c 57.00 Gnägi Florian Aarberg 188 125
3d 57.00 Räbmatter Patrick Uerkheim 189 150
3e 57.00 Bless Michael Gais 187 115
4a 56.75 Studer Stefan Utzenstorf 191 115
4b 56.75 Erb Roger Metzerlen 191 116
5a 56.50 Staudenmann Fabian Guggisberg 191 110
5b 56.50 Leuppi Samir Winterthur 194 145
5c 56.50 Strebel Joel Aristau 192 120
6a 56.25 Alpiger Nick Seon 186 117
6b 56.25 von Weissenfluh Kilian Hasliberg Hohfluh 186 102
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Samuel Gigers Sieg stand vorzeitig fest.

Eindrückliche Rückkehr von Samuel Giger auf dem Weissenstein. Der Thurgauer gewann das vierte Bergfest der Saison in überlegener Manier. Sein Sieg stand schon vor dem Schlussgang fest. Im letzten Gang des Tages bezwang er den gleichaltrigen Berner Michael Wiget.

Samuel Giger ist der erste Schwinger der zwei Mal in Serie den Weissenstein-Schwinget (als Kranzfest) gewann. Nach dem Sieg 2018 feierte er 2019 einen überlegenen Sieg. Giger gewann die ersten fünf Gänge gegen Kilian Wenger, Fabian Staudenmann, Joel Strebel, Michael Wiget und Patrick Räbmatter allesamt und führte mit 49,75 Punkten die Rangliste an. Dies mit 1,50 Punkten Vorsprung, wodurch nach Reglement ausgeschwungen werden musste. Dabei kam es im sechsten Gang zu Berner Duellen. So stellten Schwingerkönig Kilian Wenger und der junge Mitteländer Fabian Staudenmann. Profiteuer war ein anderer Mittelländer, Michael Wiget, der Nick Alpiger, bezwang.

Zusatzgang für Wiget
Im Schlussgang besiegte Giger, der selbst bei einer Niederlage Festsieger gewesen wäre, Wiget ein zweites Mal. Für den Thurgauer ist es der erste Kranzfestsieg 2019 und der 14 insgesamt. Giger zeigte einen grossartigen Wettkampf, einzig im fünften Gang gegen Räbmatter kam er kurz in eine bedrohliche Lage, als er sich auf einen Kurzzug der Zofingers über die Brücke retten musste. Wiget blieb trotz der Niederlage der Ehrenplatz, da der Schlussgang für ihn ein Zusatzgang bedeutete. Im Rang drei folgen Kilian Wenger, Fritz Ramseier, Florian Gnägi, Patrick Räbmatter und Michael Bless.

Berner überlegen
Die Berner Überlegenheit wiederspiegelt sich auch in der Kranzverteilung. Die Hälfte der 14 Kränze gingen in den Kanton Bern, vier blieben in der Nordostschweiz und drei an die Nordostschweiz. Nebst Giger gewannen auch von den Eidgenossen auch Kilian Wenger, Florian Gnägi, Patrick Räbmatter, Michael Bless, und Nick Alpiger den Kranz. Zahlreiche Eidgenossen zogen einen schwarzen Tag ein und mussten ohne Kranz nach Hause. Dazu gehören Bernhard Kämpf, Patrick Schenk, Remo Stalder,  Beni Notz, Roger Rychen, Tobias Krähenbühl, Raphael Zwyssig, Fabian Kindlimann wie auch SWS-Sieger, Nicht-Eidgenosse Matthias Aeschbacher. Kurzfrist abgemeldet hatten sich Armon Orlik und Christoph Bieri. Arnold Forrer gab den Wettkampf zur Halbzeit ohne Sieg auf seinem Notenblatt auf.  (JHE)

Solothurn SO. Weissenstein-Schwinget (90 Schwinger, 4950 Zuschauer). Schlussgang: Samuel Giger (Ottoberg) Michael Wiget (Wünnewil) nach 36 Sekunden mit Kurz. Rangliste: 1. Giger 59,75. 2. Michael Wiget (Wünnewil) 57,50. 3. Kilian Wenger (Horboden), Fritz Ramseier (Süderen), Florian Gnägi (Aarberg), Patrick Räbmatter (Uerkheim) und Michael Bless (Gais), je 57,00. 4. Stefan Studer (Utzenstorf) und Roger Erb (Metzerlen), je 56,75. 5. Fabian Staudenmann (Guggisberg), Samir Leuppi (Winterthur) und Joel Strebel (Aristau), je 56,50. 6. Nick Alpiger (Staufen) und Kilian von Weissenfluh (Hasliberg Hohfluh), je 56,25. (alle mit Kranz.)

Riesenpech für den Aargauer Nick Alpiger. Der 22-jährige Hoffnungsträger der Nordwestschweizer Schwinger hat sich auf dem Weissenstein im sechsten Gang gegen Michael Wiget verletzt und sich dabei mehrere Verletzungen am Oberschenkel zugezogen. Alpiger hat einen Knochenabriss im Oberschenkelknochen nahe des Hüftgelenks erlitten. Hinzu kommt noch ein Teilriss der Sehne. Am Montag wird ein MRI Aufschluss darüber geben, ob auch die Muskeln beschädigt wurden. Für den Nordwestschweizer Teamleader rückt dadurch das Eidgenössische Schwingfest in Zug (24./25. August) in weite Ferne.

Der Schlussgang dauert 36 Sekunden, der Sieger heisst Samuel Giger. Mit einem mächtigen Kurz bettet er Michael Wiget ins Sägemehl. Der Thurgauer hat damit seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt, wieder mit sechs Siegen. Herzliche Gratulation! Wie angekündigt musst ausgeschwungen werden. Dabei stellte Kilian Wenger mit Fabian Staudenmann und Nick Alpiger verlor sogar gegen Michael Wiget. Da auch Kilian von Weissenfluh (gegen Michael Bless) und Dominik Zangger verloren, verdiente sich Michael Wiget die Schlussgangqualifikation. Der Festsieg von Samuel Giger täuscht etwas darüber hinweg, dass die Nordostschweizer hartes Brot essen mussten. Das Fest wurde von den Bernern und den Einheimischen geprägt.

Nach dem Ausschwingen ist Michael Wiget der Ranghöchste hinter Samuel Giger und darf als Zusatzgang den Schlussgang gegen den Thurgauer bestreiten. Wiget kann aber Samuel Giger nicht mehr einholen.

Samuel Giger hat den Weissenstein-Schwinget vorzeitig gewonnen. Kilian Wenger stellte im Ausschwingen mit Fabian Staudenmann, sodass Giger selbst bei einem verlorenen Schlussgang nicht mehr eingeholt werden kann.

Wie vermutet wird auf dem Weissenstein ausgeschwungen. Nur Kilian Wenger hat noch die Chance, bei günstigstem Verlauf zu Samuel Giger aufzuschliessen. Man darf gespannt sein, wer Wenger als Gegner zugeteilt werden wird.

Samuel Giger wankte gegen Patrick Räbmatter, gewann aber schliesslich mit der Maximalnote. Weil Kilian Wenger gegen Michael Bless keine Maximalnote erzielte, hat Giger vermutlich einen Vorsprung von 1.5 Punkten. Es müsste also ausgeschwungen werden. Der Zweitplatzierte Fritz Ramseier verlor seinen Gang gegen Nick Alpiger und auch Michael Wiget gewann gegen Roger Rychen. Roger Erb hingegen unterlag Patrick Schenk, Stefan Studer stellte mit David Schmid. Joel Strebel unterlag in einem spannenden Kampf Fabian Staudenmann. Samir Leuppi und Bernhard Kämpf stellten.

Samuel Giger bodigt im Direktduell den Zweitplatzierten Michael Wiget platt und hat nun bereits einen grossen Vorsprung. Kilian Wenger und Michael Bless machen Boden gut: Wenger siegt über Dominik Oertig und Bless hält sich gegen Patrick Gobeli schadlos. Auch Patrick Räbmatter feiert den dritten Sieg nacheinander, er gegen Patrick Schenk. Gute Karten haben Roger Erb und Nick Alpiger. Erb siegt über Marco Iseli, Alpiger macht mit Dominik Roth kurzen Prozess. Fritz Ramseier siegt im Duell der Defensivkünstler gegen David Schmid. Samir Leuppi hält sich auch in der Spitzengruppe, denn er siegt über Lars Voggensperger. Matthias Aeschbacher stellt seinen dritten Gang heute, diesmal gegen Raphael Zwyssig. Seine Verbandskollegen Florian Gnägi (gegen Remo Stalder) und Bernhard Kämpf (gegen Kevin Stadler) hingegen siegen, ebenso Fabian Staudenmann. Kilian von Weissenfluh verliert nach seinem gestellten Gang gegen Fabian Kindlimann hingegen etwas den Anschluss. König Arnold Forrer hat den Wettkampf aufgegeben.

Samuel Giger liess sich auch von Joel Strebel nicht bremsen und gewann souverän mit Kurz. Wie Giger steht auch Michael Wiget drei drei Vollerfolgen – er besiegte Samir Leuppi. Aus dem Rennen um den Tagessieg sind wohl Matthias Aeschbacher (Remis gegen Dominik Oertig) und Bernhard Kämpf, der mit Andreas Döbeli stellte. Nick Alpiger hingegen besiegte Marco Iseli, verpasste aber die Maximalnote. Roger Erb und Fritz Ramseier stellten und bremsten sich gegenseitig. Bei zwei Siegen und einem gestellten Gang stehen Kilian von Weissenfluh, Patrick Gobeli, Lukas Döbeli, Patrick Schenk und David Schmid. Nach ihrer Startniederlage am Aufholen sind Michael Bless (Sieg über Christian Gerber), Kilian Wenger (bodigte Thomas Kuster) und Patrick Räbmatter, er mit einem Erfolg über Beat Wickli. Ihren ersten Sieg nach zwei Niederlagen buchten Raphael Zwyssig und Roger Rychen. Arnold Forrer hingegen stellte auch gegen Kaj Hügli.

Auch im zweiten Gang macht Samuel Giger einen bärenstarken Eindruck. Diesmal ist sein Opfer Fabian Staudenmann. Neben Giger haben noch weitere starke Schwinger zwei Siege: Roger Erb (Sieg über Beni Notz), Joel Strebel (Erfolg über Stefan Studer), Samir Leuppi (bodigte Christian Brand), Kilian von Weissenfluh (Sieg über Arnold Forrer) und Michael Wiget, der Tobias Krähenbühl zu den Verlierern reihte. Nach einem gestellten ersten Gang kamen folgende Schwinger zum ersten Vollerfolg: Matthias Aeschbacher, Nick Alpiger, Andreas und Lukas Döbeli, Bernhard Kämpf, Patrick Schenk, David Schmid und Christian Gerber. Kilian Wenger machte mit einem Erfolg über Tobias Riget Boden gut. Völlig von der Rolle scheinen die Nordostschweizer Eidgenossen Raphael Zwyssig, Roger Rychen und Arnold Forrer, die alle bereits zwei Niederlagen bezogen.

Samuel Giger scheint heute bereit – er liesse König Kilian Wenger keine Chance und siegte im ersten Zug mit Kurz. Das zweite absolute Spitzenduell zwischen Nick Alpiger und Berhard Kämpf endete gestellt, ebenso der Kampf zwischen Matthias Aeschbacher und dem Defensivakrobaten David Schmid. Ihren ersten Gang siegreich gestalteten Florian Gnägi (gegen Michael Bless), Samir Leuppi (gegen Patrick Räbmatter), Michael Wiget (gegen Marcel Kropf), Fabian Staudenmann (gegen Raphael Zwyssig), Roger Erb (gegen Roger Rychen) und Joel Strebel (gegen Arnold Forrer). Gestellt endeten die Duelle Tobias Krähenbühl gegen Lukas Döbeli, Patrick Schenk gegen Andreas Döbeli und Fabian Kindlimann gegen Stefan Studinger.

Durch die Abmeldungen kam es auf dem Weissenstein zu Umteilungen bei den Spitzenpaarungen. Zur Übersicht nochmals alle wichtigen Duelle des 1. Ganges:

Kein 100. Kranz für Christoph Bieri am Samstag auf dem Weissenstein. Er musste sich für das vierte Bergkranzfest der Saison abmelden. Die nächste Chance auf den 100. Kranz bietet sich am Nordwestschweizer Schwingfest am 4. August in Wittnau.

Armon Orlik fällt für den morgigen Weissenstein-Schwinget aus. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er: „Ich zog mir im Training eine leichte Blessur im Schulter-Nackenbereich zu. Auf Anraten des Arztes lasse ich dieses Schwingfest nun aus. Ich wünsche den antretenden Schwingern ein erfolgreiches Fest.“ Orlik wäre im Anschwingen auf Nick Alpiger getroffen. Der ISAF-Sieger wird nun einen neuen Gegner erhalten, wer dies ist, ist noch offen.

Die Spitzenpaarungen für den Weissenstein-Schwinget (20. Juli ob Solothurn) sind bekannt und lauten wie folgt:

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