Innerschweizer Schwingfest Flüelen
Schlussgang

Nick Alpiger bezwingt Christian Schuler nach 24 Sekunden mit Lätz.

Alpiger Nick Schuler Christian
Sonntag, 07.07.2019
Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1. 58.50 Alpiger Nick Seon 186 117
2. 58.25 Wicki Joel Sörenberg 183 110
3. 58.00 Orlik Armon Maienfeld 190 112
4. 57.50 Schurtenberger Sven Buttisholz 190 133
5a 57.25 Schuler Christian Rothenthurm 186 111
5b 57.25 Gapany Benjamin Marsens 189 115
5c 57.25 Reichmuth Pirmin Arth 198 130
5d 57.25 Imhof Andi Attinghausen 190 123
6a 57.00 Bernhard Lukas Engelberg 178 93
6b 57.00 von Ah Benji Giswil 188 118
6c 57.00 Lang Sven Emmenbrücke 185 95
6d 57.00 Gloggner Philipp Ruswil 194 132
6e 57.00 Bieri Marcel Edlibach 190 113
7a 56.75 von Weissenfluh Kilian Hasliberg Hohfluh 186 102
7b 56.75 Fankhauser Marco Hasle 184 107
7c 56.75 Fankhauser Erich Hasle 176 103
7d 56.75 Nötzli Reto Pfäffikon 184 100
7e 56.75 Ambühl Joel Hergiswil b. Willisau 190 98
7f 56.75 Mathis Marcel Büren NW 190 106
8a 56.50 Herger Matthias Altdorf 183 106
8b 56.50 Ettlin Stefan Kerns 183 87
8c 56.50 Egli Damian Steinhuserberg 186 100
8d 56.50 Briker Michael Sisikon 183 85
8e 56.50 Rohrer Ivan Sachseln 173 90
8f 56.50 Müllestein Mike Steinen 186 108
9a 56.25 Steinauer Adrian Vorderthal 184 110
9b 56.25 Suppiger Werner Wauwil 181 100
9c 56.25 Suppiger René Luthern 189 102
9d 56.25 Reichmuth Marco Root 186 105
9e 56.25 Fankhauser Reto (LU) Hasle 181 100
9f 56.25 Doppmann Urs Romoos 188 110
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Flüelen: Grösster Triumph für Nick Alpiger

Sechs Jahre nach Bruno Gisler (2013 in Emmen) gelingt den Nordwestschweizern wieder der Sieg am Innerschweizer Teilverbandsfest. Für den Lenzburger Nick Alpiger der grösste Sieg seiner Laufbahn.

Damit hatten wohl die Wenigsten gerechnet. Schon nach knapp 30 Sekunden lag Christian Schuler im Schlussgang auf dem Rücken. Alpiger konterte einen Kurzangriff von Schuler mit Lätz. Alpigers Sieg ist hochverdient, duellierte er sich doch mit fünf Eidgenossen. Andi Imhof, Reto Nötzli und Nichteidgenosse Damian Egli bezwang er, anschliessend stellte er im ersten Aufeinandertreffen mit Schuler. Schon in diesem Duell hatte der Lenzburger Vorteile. Gegen den nach vier Gängen führenden Benji von Ah sicherte sich der Aargauer die Schlussgangteilnahme.  Für Alpiger ist es der fünfte Kranzfestsieg, der erste an einem Teilverbandsfest. In dieser Saison hatte er bereits am Baselstädter gewonnen.

Von Ah diktierte bis zum Ausstich
Joel Wicki fehlten die Noten für den Schlussgangeinzug. Nach einem Gestellten gegen Kilian von Weissenfluh gewann er sämtliche Duelle, was den Ehrenplatz ergab. Der zweite grosse Innerschweizer Trumpf Pirmin Reichmuth war schon am Mittag mit einem Gestellten gegen Armon Orlik sowie einer unerwarteten Niederlage gegen Benji von Ah zurückgebunden. Von Ah war der Mann der ersten vier Gänge, wo er lauter Siege einfuhr. Mit der Niederlage gegen Alpiger verspielte er seine Chancen. Zuletzt stellte er mit Sven Schurtenberger. Schurtenberger war nach fünf Gängen punktgleich mit Alpiger und Schuler, wies aber ein bescheidenes Notenblatt auf. Christian Schuler hatte sich in den ersten fünf Gängen mit drei Eidgenossen gemessen, Nick Alpiger gar mit vier.

Drei Schwinger mit fünf Gewonnenen
Der stärkste Gast, Armon Orlik, stellte einzig zum Auftakt mit Pirmin Reichmuth. Ihm fehlten wie Wicki die Noten, gewann aber wie Wicki auch, fünf von sechs Duellen. Er findet sich im Rang drei wieder. Zuletzt bezwang er Erich Fankhauser. Nach fünf Siegen an fünf Kranzfestteilnahmen, musste der Maienfelder erstmals Anderen den Vortritt gewähren. Nick Alpiger, Joel Wicki und Armon Orlik beendeten das Fest alle mit fünf gewonnenen Gängen. Insgesamt wurden 31 Kränze abgegeben. Neukranzer gab es keine. Krankheitshalber nicht am Start war Andreas Ulrich. Von den Gästen gewannen nebst Alpiger und Orlik, auch der Freiburger Benjamin Gapany sowie der junge Berner Kilian von Weissenfluh Eichenlaub. (JHE)

 

Flüelen UR. Innerschweizer Schwingfest ( 202 Schwinger, 8850 Zuschauer). Schlussgang: Nick Alpiger (Staufen) bezwingt Christian Schuler (Rothenthurm) nach 24 Sekunden mit Lätz. Rangliste: 1. Alpiger 58,50. 2. Joel Wicki (Sörenberg) 58,25. 3. Armon Orlik (Maienfeld) 58,00. 4. Sven Schurtenberger (Buttisholz) 57,50. 5. Schuler, Benjamin Gapany (Marsens), Pirmin Reichmuth (Cham) und Andi Imhof (Attinghausen), je 57,25. 6. Lukas Bernhard (Engelberg), Benji von Ah (Giswil), Sven Lang (Emmenbrücke), Philipp Gloggner (Walchwil) und Marcel Bieri (Edlibach), je 57,00. 7. Kilian von Weissenfluh (Hasliberg Hohfluh), Marco Fankhauser (Hasle LU), Erich Fankhauser (Hasle LU), Reto Nötzli (Pfäffikon SZ), Joel Ambühl (Hergiswil b. Willisau) und Marcel Mathis (Büren NW), je 56,75.

Sensationelle Leistung von Nick Alpiger, der im Schlussgang kurzen Prozess macht und schon nach knapp 30 Sekunden mit Lätz einen Kurzangriff von Christian Schuler kontert. Sechs Jahre nach Bruno Gisler in Emmen gibt es wieder einen Nordwestschweizer Sieg am ISAF. Nach dem Baselstädter ist dies der zweite Sieg an einem Kranzfest für den Lenzburger im Jahr 2019. Den Ehrenplatz nimmt Joel Wicki ein, der zuletzt Michael Gwerder bezwang. Dritter dürfte Armon Orlik sein, auch Andi imhof, Lukas Bernhard, Benjamin Gapany, Kilian von Weissenfluh und Sven Lang reihen sich ganz vorne ein.

Der Schlussgang lautet Nick Alpiger gegen Christian Schuler. Ausschlaggebend waren die Notenblätter. Alpiger stand vier Eidgenossen gegenüber, Schuler drei, Schurtenberger bloss einem.

Benji von Ah vergab seine tolle Ausgangslage mit einer Niederlage gegen Nick Alpiger. Alpiger, Sven Schurtenberger, der Stefan Ettlin bezwang und Christian Schuler, der sich gegen Joel Ambühl durchsetzte, sind wohl punktgleich in Führung. Dahinter folgen von Ah, Werner Suppiger, der Michael Hess bezwang, Joel Wicki (Sieg gegen Reto Nötzli), Erich Fankhauser (Sieg gegen Ueli Rohrer) und Armon Orlik (Sieg gegen Marcel Bieri). Benjamin Gapany und René Suppiger stellten wie auch Michael Gwerder und Marco Fankhauser. Boden gutgemacht haben mit Siegen Marcel Mathis, Pirmin Reichmuth, Andi Imhof, Philipp Gloggner, Martin Rolli und Kilian von Weissenfluh. Mike Müllestein und René Suppiger sind mit Gestellten weit zurückgefallen.

Nur noch Benji von Ah weisst lauter Siege auf, der bezwang auch Reto Fankhauser. Im anderen Spitzenduell stellten Nick Alpiger und Christian Schuler bei Vorteilen für den Aargauer. Sir stehen nun bei drei Siegen und einem Gestellten. Dies gilt auch für Joel Wicki (Sieg über Andreas Odermatt), Armon Orlik (Sieg gegen Werner Suppiger) Benjamin Gapany (Sieg gegen Martin Zimmermann) und Erich Fankhauser, der Philipp Schuler bezwang. Diese Athleten machen wohl den Schlussgang unter sich aus. Bei drei Siegen und einer Niederlage stehen Reto Nötzli, Marcel Bieri und Sven Schurtenberger. Zurückgebunden wurden Marcel Mathis, Philipp Gloggner, Alex Schuler, René Suppiger und Andi Imhof, die alle stellten. Martin Rolli verlor sein Duell. Etwas Terrain gutgemacht haben mit Siegen Pirmin Reichmuth, Kilian von Weissenfluh und Mike Müllestein.

Die Eidgenossen Nick Alpiger, Christian Schuler und Benji von Ah stehen noch mit einer reinen Weste da. Alpiger bezwang Reto Nötzli, Schuler den Luzerner Sven Schurtenberger und von Ah überraschte Pirmin Reichmuth. Ebenfalls drei Siege weist Werner Suppiger auf. Mit zwei Siegen und einem Gestellten folgen Joel Wicki, Benjamin Gapany, Armon Orlik und Erich Fankhauser. Bei zwei Siegen und einem Verlorenen stehen Andi Imhof, Reto Nötzli, Sven Schurtenberger, Marcel Bieri, Philipp Gloggner und René Suppiger. Deutlich zurückgefallen sind Mike Müllestein, Pirmin Reichmuth, Marcel Mathis, Alex Schuler, Roger Erb (alle mit nur einem Sieg) und der noch sieglose Samir Leuppi.

Folgende Eidgenossen stehen bei zwei Siegen: Christian Schuler (Sieg gegen Marco Fankhauser), Reto Nötzli (Sieg gegen Stefan Ettlin), Philipp Gloggner (Sieg gegen Ueli Rohrer), Sven Schurtenberger (Sieg gegen Adrian Steinauer), Benji von Ah (Sieg gegen Roger Bürli) und Gast Nick Alpiger, der Damian Egli bezwang. Dazu auch weitere Athleten wie etwa Werner Suppiger. Zu ihrem ersten Sieg kamen Joel Wicki, Pirmin Reichmuth, Armon Orlik, René Suppiger, Benjamin Gapany, Roger Erb, Martin Rolli, Erich Fankhauser, Andi Imhof und Marcel Mathis. Mike Müllelstein gab gegen Marco Reichmuth erstmals Punkte ab. Kilian von Weissenfluh und Samir Leuppi stehen noch ohne Sieg da.

Die Spitzenduelle Joel Wicki gegen Kilian von Weissenfluh sowie Pirmin Reichmuth gegen Armon Orlik endeten gestellt. Siege gab es für Philipp Gloggner (gegen Marcel Bieri), der dabei seinen zweiten Gang absolvierte), Sven Schurtenberger (gegen Samir Leuppi), Christian Schuler (gegen René Suppiger), Mike Müllestein (gegen Pascal Piemontesi), Reto Nötzli (gegen Lutz Scheuber), Nick Alpiger (gegen Andi Imhof)), Marcel Bieri (gegen Martin Rolli) und Benji von Ah (gegen Roger Erb). Ferner stellten Erich Fankhauser gegen Alex Schuler, sowie Marcel Mathis gegen Benjamin Gapany. Nicht am Start ist Andreas Ulrich. Darum wurde Philipp Gloggner mit Marcel Bieri zugeteilt.

Bereits ist der Ersatz für Curdin Orlik bekannt. Anstelle von ihm entsenden die Berner Kilian von Weissenfluh ans Innerschweizer Schwingfest. Er wird im ersten Gang gegen Joel Wicki antreten. Für von Weissenfluh ist es der erste Einsatz an einem Teilverbandsfest ausserhalb vom Kanton Bern.

Nachdem von den Bernern bereits im Vorfeld Ruedi Roschi (Ersatz: Martin Rolli) absagen musste, hat sich nun auch Curdin Orlik gegen eine Teilnahme am Innerschweizer Ehrentag entschieden. Auf seiner Facebook-Seite machte er eine Verletzung am Bein geltend und darum wolle er vor dem ESAF in Zug nichts riskieren. Noch ist offen, wer für Orlik einspringt aus Sicht der Berner.

Die Spitzenpaarungen für das Innerschweizer Schwingfest (7. Juli in Flüelen UR) sind bekannt und lauten wie folgt:

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