Weissenstein-Schwinget ob Solothurn
Schlussgang

Samuel Giger bezwingt Michael Bless nach 20 Sekunden mit Kurz und Nachdrücken in der Beinschere.

Giger Samuel Bless Michael
Samstag, 21.07.2018
  • Adresse
    Festplatz Weissenstein ob Solothurn
  • Ort:
    Weissenstein ob Solothurn
  • Zeit:
    Anschwingen 8.30 Uhr
  • Organisator:

    Schwingklub Solothurn

  • Programm: 8.30 Uhr Anschwingen; 13.15 Fortsetzung Schwingen nach Mittagspause; 15.00 Uhr Final Steinstossen; 17.00 Uhr Schlussgang; 18.00 Uhr Rangverkündigung

    Sieger 2017: Christian Stucki

    Teilnehmer: 90, 19 Eidgenossen

    Schwinger: 50 NWSV / 25 NOSV / 15 SWSV

Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1.59.50 Giger SamuelOttoberg194115
2a58.50 Bösch DanielZuzwils16_boeschdaniel193135
2b58.50 Erb RogerMetzerlen 191116
3.57.50 Bless MichaelGais187115
4.57.25 Krähenbühl TobiasWetzikon TGesaf16_kraehenbuehltobias_mitkranz190110
5a57.00 Räbmatter PatrickUerkheim189150
5b57.00 Hersche MartinAppenzells16_herschemartin190100
5c57.00 Kramer LarioGalmiz18698
5d57.00 Moser StevenRechthaltenmosersteven192112
6a56.75 Kropf MarcelMümliswil SO188115
6b56.75 Roch VincentConstantinerochvincent18490
6c56.75 Rychen RogerMollis190110
7a56.50 Dousse MichelOberschrotdoussemichel186104
7b56.50 Burkhalter StefanHomburgburkhalterstefan186118
8a56.25 Widmer TobiasKölliken190117
9a56.00 Geisser LarsMörschwil183116
11b55.50 Kramer FranzSchlattkramer_franz18285
11c55.50 Oertig DominikUznachs16_oertigdominik18393
15d54.50 Gartmann MauroTschappina gartmannmauro

Rückkehr mit Sieg

Samuel Giger gewann erstmals das Bergfest auf dem Weissenstein. Dies in überlegener Manier mit 59,50 Punkten. Im Schlussgang besiegte er den Appenzeller Michael Bless mit Kurz.

Giger, der seit dem St. Galler Kantonalen ende Mai keinen Wettkampf mehr bestritt (erst stand die Lehrabschlussprüfung an, anschliessend fiel er wegen eines Arbeitsunfalles für mehrere Wochen aus), feierte eine Rückkehr nach Mass. Nacheinander besiegte der Rekrut Nick Alpiger, Steven Moser, Beat Wicki, Michaël Matthey und Roger Rychen.

NOS-Duell um den Tagessieg
Im Schlussgang, in einem reinen NOS-Duell, fackelte er auch gegen Michael Bless nicht lange, sprengte den Appenzeller zu Boden, wo er zum Resultat überdrückte. Für Giger ist es der vierte Kranzfestsieg der Saison und der elfte insgesamt. Zugleich gewann Giger nicht nur das Fest im solothurnischen sondern auch sein erstes Eichenlaub auf dem Weissenstein (bei seiner zweiten Teilnahme). Die 25 NOS-Gäste diktierten das vierte Bergkranzfest der Saison von Beginn an. Dies hatte zur Folge, dass es schon ab dem dritten Gang zu Direktduellen unter den Ostschweizern kam.

Bösch und Erb auf dem Ehrenplatz
Michael Bless startete ebenfalls mit zwei Siegen, ehe er im Vergleich mit seinem Ostschweizer Weggefährten Domenic Schneider die Punkte teilte. Mit zwei weiteren Siegen, im fünften Gang gegen Patrick Räbmatter, sicherte er sich die Schlussgangteilnahme. Hinter Giger reihen sich Daniel Bösch und der verblüffende Baselbieter Roger Erb, als bester Nordwestschweizer, auf dem Ehrenplatz ein. Bless fiel auf Rang drei zurück.

Nordostschweizer voran
Von den 17 angetretenen Eidgenossen gewannen nebst Giger und Bless auch Daniel Bösch, Martin Hersche, Roger Rychen, Tobias Krähenbühl, Stefan Burkhalter und Patrick Räbmatter den Kranz Nicht weniger als neun Eidgenossen  gingen ohne Kranz nach Hause. In der Kranzbilanz siegten die Nordostschweizer mit sieben  Kränzen, vier gingen in die Südwestschweiz und drei blieben bei den gastgebenden Nordwestschweizern. Total wurden 14 Kränze verabreicht.      

Abschied ohne Krönung
Seinen letzten Wettkampf bestritt Lokalmatador Bruno Gisler, jedoch ohne Krönung. Gisler, der seine Laufbahn beim Schwingklub Zürcher Oberland lancierte, und erst später zum Schwingklub Solothurn übersiedelte, beendete seine Laufbahn mit einem Gestellten gegen Beni Notz und verpasste dadurch Eichenlaub. Mit 127 Kränzen ist er aber kranzmässig der erfolgreichste Nordwestschweizer Schwinger der Geschichte. Gisler gewann in seiner Laufbahn drei eidgenössische Kränze, 21mal schwang er an einem Kranzfest obenaus. Vier Mal siegte er am Nordwestschweizer Teilverbandsfest, einmal 2013 setzte er sich am Innerschweizer Teilverbandsfest in Emmen an die Ranglistenspitze. Auch auf dem Weissenstein siegte er zwei Mal (2003 und 2013). Zudem siegte er am Schwarzsee-Schwinget 2011. (JHE)    

 

Solothurn SO. Weissenstein-Schwingfest (90 Schwinger, 4100 Zuschauer). Schlussgang: Samuel Giger (Ottoberg) bezwingt Michael Bless (Gais) nach 20 Sekunden mit Kurz und Nachdrücken in der Beinschere. Rangliste: 1. Giger 59,50. 2. Daniel Bösch (Zuzwil SG) und Roger Erb (Metzerlen), je 58,50. 3. Bless 57,50. 4. Tobias Krähenbühl (Wetzikon TG) 57,25. 5. Patrick Räbmatter (Uerkheim), Martin Hersche (Appenzell), Lario Kramer (Galmiz) und Steven Moser (Brünisried), je 57,00. 6. Marcel Kropf (Mümliswil), Vincent Roch (Constantine) und Roger Rychen (Mollis), je 56,75. 7. Michel Dousse (Oberschrot) und Stefan Burkhalter (Homburg), je 56,50 (alle mit Kranz.)

Der Sieger des Weissenstein-Bergfests 2018 heisst Samuel Giger. Er besiegte den Appenzeller Michael Bless nach 20 Sekunden im ersten Zug mit Kurz und Nachdrücken. Giger startete mit eingebundenem Daumen in sein Comeback, er liess sich aber trotzdem nichts anbrennen und gewann alle sechs Gänge. Ein grandioses Comeback. Die Ehrenplätze belegen die punktgleichen Daniel Bösch und Roger Erb. Zu erwähnen gilt es auch, dass die Südwestschweizer Delegation bis zuletzt um die Spitzenränge im Rennen war und stolze vier Kränze errang.

Auf dem Weissenstein stehen Samuel Giger und Michael Bless im Schlussgang. Sie verdienten sich die Qualifikation durch Plattwürfe gegen Roger Rychen (Giger) und Patrick Räbmatter (Bless). Samuel Giger steht bei fünf Siegen. Hinter Bless reihen sich Daniel Bösch (Plattwurf gegen Lario Kramer), Roger Erb (Sieg über Stefan Burkhalter), Steven Moser (Sieg über Domenic Schneider) und Martin Hersche (Erfolg über Marcel Kropf) ein. Tobias Krähenbühl besiegte Pascal Piemontesi, Nick Alpiger gewann gegen Benjamin Gapany, David Schmid siegte über Marc Gottofrey, Michael Rhyner bodigte Urs Hauri, Andreas Döbeli bezwang Mickaël Matthey, Janic Voggensperger bodigte Dominik Oertig und Tobias Widmer besiegte Reto Landolt. Sie alle sind auf Kranzkurs. Vielleicht schafft dies auch Bruno Gisler noch, der gegen Beat Wickli siegte.

Der Schlussgang auf dem Weissenstein lautet Samuel Giger (49,50 Zähler) gegen Michael Bless (48,75 Punkte). Da sowohl Giger (gegen Roger Rychen) als auch Bless (gegen Patrick Räbmatter) eine Zehn erlangten, haben sie ihren Vorsprung verwaltet. Trotz Siegen nicht mehr gereicht hat es Daniel Bösch, Steven Moser, Martin Hersche und Roger Erb, die aber alle kranzsicher sind.

Nach dem vierten Gang ist Samuel Giger alleine mit vier Siegen – er bodigte den Südwestschweizer Mickaël Matthey. Stefan Burkhalter hingegen verlor seinen Gang gegen Martin Hersche und auch Franz Kramer verlor im ersten Zug gegen Michael Bless. Gut im Rennen sind Daniel Bösch, der gegen Raphael Zwyssig siegte, Patrick Räbmatter (Erfolg über Michael Rhyner), Roger Erb (Sieg über Beni Notz) und Domenic Schneider, der Tiago Vieira das Nachsehen gab. Sie alle stehen bei drei Siegen und einem Gestellten. Lario Kramer siegte gegen Dominik Oertig und steht bei drei Siegen, genau wie Marcel Kropf (Sieg über Lars Geisser), Steven Moser (Sieg über Reto Leuthard) und Roger Rychen, der Janic Voggensperger zu den Verlierern reihte. Tobias Krähenbühl und Tobias Widmer stellten, genau wie Andreas Döbeli und Marcel Kuster. Zu seinem zweiten Vollerfolg kam Bruno Gisler.

Nach dem Vormittagsprogramm haben noch drei Schwinger eine reine Weste: Samuel Giger besiegte in einem NOS-Duell Beat Wickli, Stefan Burkhalter bodigte Urs Hauri und Franz Kramer besiegte sensationell Roger Rychen. Dahinter befindet sich eine Reihe von Schwingern mit zwei Siegen und einem gestellten Gang in Lauerstellung: Domenic Schneider und Michael Bless (NOS-Spitzenduell!), Daniel Bösch (Sieg über Kaj Hügli), Roger Erb (Sieg über Shane Dändliker), Tobias Krähenbühl (Erfolg über Michel Dousse), Mickaël Matthey (stellte mit Mario Thürig), Patrick Räbmatter (Sieg über Beni Notz), Michael Rhyner (Erfolg über Stephan Studinger), Tobias Widmer (besiegte Mauro Gartmann), Raphael Zwyssig (Sieg über Lars Voggensperger) und Marcel Kuster (Sieg über Oliver Hermann). Mit zwei Siegen ebenfalls noch gut im Rennen sind Andreas Döbeli, Lario Kramer, Steven Moser, Marcel Kropf, Martin Hersche, Janic Voggensperger und Tiago Vieira.

Die Nordostschweizer geben nach wie vor den Ton an. Samuel Giger gewinnt gegen Steven Moser, Domenic Schneider besiegt Lario Kramer, Michael Bless überwindet Tiago Vieira, Stefan Burkhalter bodigt Samuel Schaffner, Beni Notz siegt über Aaron Rüegger und Roger Rychen behält gegen Marc Gottofrey das bessere Ende für sich. Ebenfalls zwei Siege weist Mickaël Matthey auf, der Dominik Oertig zu den Verlierern reihte. Nach einem gestellten ersten Gang zum ersten Vollerfolg kamen Daniel Bösch (gegen Christian Brand), Tobias Krähenbühl (gegen Andreas Bader), Marcel Kuster (gegen Klemens Stegmüller), Patrick Räbmatter (gegen Vincent Roch), Mario Thürig (gegen Yannick Parvex), Raphael Zwyssig (gegen Gabriel Probst) und David Schmid (gegen Shane Dändliker). Nick Alpiger gewann gegen Reto Landolt. Mit einem Gestellten nach gewonnenem Startgang steht Benjamin Gapany (gegen Tobias Widmer) da. Bitter sieht es für Bruno Gisler und Remo Stalder aus – beide verloren auch den zweiten Gang.

Die Nordostschweizer starten stark in den Wettkampf: Samuel Giger beweist im Kampf gegen Nick Alpiger, dass er nichts von seiner Gefährlichkeit verloren hat und gewinnt. Auch Michael Bless bleibt Sieger gegen Marcel Kropf. Domenic Schneider siegt über Janic Voggensperger, Stefan Burkhalter lässt Remo Stalder keine Chance, Roger Rychen gewinnt den Spitzenkampf gegen Bruno Gisler und Beni Notz bleibt Sieger gegen Stephan Studinger. Für die Nordwestschweizer holt ein Junger die Kohlen aus dem Feuer: Tobias Widmer gewinnt gegen Martin Hersche. Ebenfalls siegreich starten Lario Kramer (Erfolg über Andreas Döbeli), Steven Moser (Erfolg über Kornel Arnold) und Benjamin Gapany, der gegen Willi Schillig gewinnt. Folgende Duelle enden gestellt: Daniel Bösch gegen David Schmid, Mario Thürig gegen Raphael Zwyssig, Marcel Kuster gegen Roger Erb, Patrick Räbmatter gegen Tobias Krähenbühl.

Armon Orlik hat sich gemäss „Südostschweiz“ am Knie verletzt und fällt mindestens für die beiden Kranzfeste Weissenstein und das Nordwestschweizerische aus.

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    Sieger 2017: Christian Stucki

    Teilnehmer: 90, 19 Eidgenossen

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Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1.59.50 Giger SamuelOttoberg194115
2a58.50 Bösch DanielZuzwils16_boeschdaniel193135
2b58.50 Erb RogerMetzerlen 191116
3.57.50 Bless MichaelGais187115
4.57.25 Krähenbühl TobiasWetzikon TGesaf16_kraehenbuehltobias_mitkranz190110
5a57.00 Räbmatter PatrickUerkheim189150
5b57.00 Hersche MartinAppenzells16_herschemartin190100
5c57.00 Kramer LarioGalmiz18698
5d57.00 Moser StevenRechthaltenmosersteven192112
6a56.75 Kropf MarcelMümliswil SO188115
6b56.75 Roch VincentConstantinerochvincent18490
6c56.75 Rychen RogerMollis190110
7a56.50 Dousse MichelOberschrotdoussemichel186104
7b56.50 Burkhalter StefanHomburgburkhalterstefan186118
8a56.25 Widmer TobiasKölliken190117
9a56.00 Geisser LarsMörschwil183116
11b55.50 Kramer FranzSchlattkramer_franz18285
11c55.50 Oertig DominikUznachs16_oertigdominik18393
15d54.50 Gartmann MauroTschappina gartmannmauro

Rückkehr mit Sieg

Samuel Giger gewann erstmals das Bergfest auf dem Weissenstein. Dies in überlegener Manier mit 59,50 Punkten. Im Schlussgang besiegte er den Appenzeller Michael Bless mit Kurz.

Giger, der seit dem St. Galler Kantonalen ende Mai keinen Wettkampf mehr bestritt (erst stand die Lehrabschlussprüfung an, anschliessend fiel er wegen eines Arbeitsunfalles für mehrere Wochen aus), feierte eine Rückkehr nach Mass. Nacheinander besiegte der Rekrut Nick Alpiger, Steven Moser, Beat Wicki, Michaël Matthey und Roger Rychen.

NOS-Duell um den Tagessieg
Im Schlussgang, in einem reinen NOS-Duell, fackelte er auch gegen Michael Bless nicht lange, sprengte den Appenzeller zu Boden, wo er zum Resultat überdrückte. Für Giger ist es der vierte Kranzfestsieg der Saison und der elfte insgesamt. Zugleich gewann Giger nicht nur das Fest im solothurnischen sondern auch sein erstes Eichenlaub auf dem Weissenstein (bei seiner zweiten Teilnahme). Die 25 NOS-Gäste diktierten das vierte Bergkranzfest der Saison von Beginn an. Dies hatte zur Folge, dass es schon ab dem dritten Gang zu Direktduellen unter den Ostschweizern kam.

Bösch und Erb auf dem Ehrenplatz
Michael Bless startete ebenfalls mit zwei Siegen, ehe er im Vergleich mit seinem Ostschweizer Weggefährten Domenic Schneider die Punkte teilte. Mit zwei weiteren Siegen, im fünften Gang gegen Patrick Räbmatter, sicherte er sich die Schlussgangteilnahme. Hinter Giger reihen sich Daniel Bösch und der verblüffende Baselbieter Roger Erb, als bester Nordwestschweizer, auf dem Ehrenplatz ein. Bless fiel auf Rang drei zurück.

Nordostschweizer voran
Von den 17 angetretenen Eidgenossen gewannen nebst Giger und Bless auch Daniel Bösch, Martin Hersche, Roger Rychen, Tobias Krähenbühl, Stefan Burkhalter und Patrick Räbmatter den Kranz Nicht weniger als neun Eidgenossen  gingen ohne Kranz nach Hause. In der Kranzbilanz siegten die Nordostschweizer mit sieben  Kränzen, vier gingen in die Südwestschweiz und drei blieben bei den gastgebenden Nordwestschweizern. Total wurden 14 Kränze verabreicht.      

Abschied ohne Krönung
Seinen letzten Wettkampf bestritt Lokalmatador Bruno Gisler, jedoch ohne Krönung. Gisler, der seine Laufbahn beim Schwingklub Zürcher Oberland lancierte, und erst später zum Schwingklub Solothurn übersiedelte, beendete seine Laufbahn mit einem Gestellten gegen Beni Notz und verpasste dadurch Eichenlaub. Mit 127 Kränzen ist er aber kranzmässig der erfolgreichste Nordwestschweizer Schwinger der Geschichte. Gisler gewann in seiner Laufbahn drei eidgenössische Kränze, 21mal schwang er an einem Kranzfest obenaus. Vier Mal siegte er am Nordwestschweizer Teilverbandsfest, einmal 2013 setzte er sich am Innerschweizer Teilverbandsfest in Emmen an die Ranglistenspitze. Auch auf dem Weissenstein siegte er zwei Mal (2003 und 2013). Zudem siegte er am Schwarzsee-Schwinget 2011. (JHE)    

 

Der Sieger des Weissenstein-Bergfests 2018 heisst Samuel Giger. Er besiegte den Appenzeller Michael Bless nach 20 Sekunden im ersten Zug mit Kurz und Nachdrücken. Giger startete mit eingebundenem Daumen in sein Comeback, er liess sich aber trotzdem nichts anbrennen und gewann alle sechs Gänge. Ein grandioses Comeback. Die Ehrenplätze belegen die punktgleichen Daniel Bösch und Roger Erb. Zu erwähnen gilt es auch, dass die Südwestschweizer Delegation bis zuletzt um die Spitzenränge im Rennen war und stolze vier Kränze errang.

Auf dem Weissenstein stehen Samuel Giger und Michael Bless im Schlussgang. Sie verdienten sich die Qualifikation durch Plattwürfe gegen Roger Rychen (Giger) und Patrick Räbmatter (Bless). Samuel Giger steht bei fünf Siegen. Hinter Bless reihen sich Daniel Bösch (Plattwurf gegen Lario Kramer), Roger Erb (Sieg über Stefan Burkhalter), Steven Moser (Sieg über Domenic Schneider) und Martin Hersche (Erfolg über Marcel Kropf) ein. Tobias Krähenbühl besiegte Pascal Piemontesi, Nick Alpiger gewann gegen Benjamin Gapany, David Schmid siegte über Marc Gottofrey, Michael Rhyner bodigte Urs Hauri, Andreas Döbeli bezwang Mickaël Matthey, Janic Voggensperger bodigte Dominik Oertig und Tobias Widmer besiegte Reto Landolt. Sie alle sind auf Kranzkurs. Vielleicht schafft dies auch Bruno Gisler noch, der gegen Beat Wickli siegte.

Der Schlussgang auf dem Weissenstein lautet Samuel Giger (49,50 Zähler) gegen Michael Bless (48,75 Punkte). Da sowohl Giger (gegen Roger Rychen) als auch Bless (gegen Patrick Räbmatter) eine Zehn erlangten, haben sie ihren Vorsprung verwaltet. Trotz Siegen nicht mehr gereicht hat es Daniel Bösch, Steven Moser, Martin Hersche und Roger Erb, die aber alle kranzsicher sind.

Nach dem vierten Gang ist Samuel Giger alleine mit vier Siegen – er bodigte den Südwestschweizer Mickaël Matthey. Stefan Burkhalter hingegen verlor seinen Gang gegen Martin Hersche und auch Franz Kramer verlor im ersten Zug gegen Michael Bless. Gut im Rennen sind Daniel Bösch, der gegen Raphael Zwyssig siegte, Patrick Räbmatter (Erfolg über Michael Rhyner), Roger Erb (Sieg über Beni Notz) und Domenic Schneider, der Tiago Vieira das Nachsehen gab. Sie alle stehen bei drei Siegen und einem Gestellten. Lario Kramer siegte gegen Dominik Oertig und steht bei drei Siegen, genau wie Marcel Kropf (Sieg über Lars Geisser), Steven Moser (Sieg über Reto Leuthard) und Roger Rychen, der Janic Voggensperger zu den Verlierern reihte. Tobias Krähenbühl und Tobias Widmer stellten, genau wie Andreas Döbeli und Marcel Kuster. Zu seinem zweiten Vollerfolg kam Bruno Gisler.

Nach dem Vormittagsprogramm haben noch drei Schwinger eine reine Weste: Samuel Giger besiegte in einem NOS-Duell Beat Wickli, Stefan Burkhalter bodigte Urs Hauri und Franz Kramer besiegte sensationell Roger Rychen. Dahinter befindet sich eine Reihe von Schwingern mit zwei Siegen und einem gestellten Gang in Lauerstellung: Domenic Schneider und Michael Bless (NOS-Spitzenduell!), Daniel Bösch (Sieg über Kaj Hügli), Roger Erb (Sieg über Shane Dändliker), Tobias Krähenbühl (Erfolg über Michel Dousse), Mickaël Matthey (stellte mit Mario Thürig), Patrick Räbmatter (Sieg über Beni Notz), Michael Rhyner (Erfolg über Stephan Studinger), Tobias Widmer (besiegte Mauro Gartmann), Raphael Zwyssig (Sieg über Lars Voggensperger) und Marcel Kuster (Sieg über Oliver Hermann). Mit zwei Siegen ebenfalls noch gut im Rennen sind Andreas Döbeli, Lario Kramer, Steven Moser, Marcel Kropf, Martin Hersche, Janic Voggensperger und Tiago Vieira.

Die Nordostschweizer geben nach wie vor den Ton an. Samuel Giger gewinnt gegen Steven Moser, Domenic Schneider besiegt Lario Kramer, Michael Bless überwindet Tiago Vieira, Stefan Burkhalter bodigt Samuel Schaffner, Beni Notz siegt über Aaron Rüegger und Roger Rychen behält gegen Marc Gottofrey das bessere Ende für sich. Ebenfalls zwei Siege weist Mickaël Matthey auf, der Dominik Oertig zu den Verlierern reihte. Nach einem gestellten ersten Gang zum ersten Vollerfolg kamen Daniel Bösch (gegen Christian Brand), Tobias Krähenbühl (gegen Andreas Bader), Marcel Kuster (gegen Klemens Stegmüller), Patrick Räbmatter (gegen Vincent Roch), Mario Thürig (gegen Yannick Parvex), Raphael Zwyssig (gegen Gabriel Probst) und David Schmid (gegen Shane Dändliker). Nick Alpiger gewann gegen Reto Landolt. Mit einem Gestellten nach gewonnenem Startgang steht Benjamin Gapany (gegen Tobias Widmer) da. Bitter sieht es für Bruno Gisler und Remo Stalder aus – beide verloren auch den zweiten Gang.

Die Nordostschweizer starten stark in den Wettkampf: Samuel Giger beweist im Kampf gegen Nick Alpiger, dass er nichts von seiner Gefährlichkeit verloren hat und gewinnt. Auch Michael Bless bleibt Sieger gegen Marcel Kropf. Domenic Schneider siegt über Janic Voggensperger, Stefan Burkhalter lässt Remo Stalder keine Chance, Roger Rychen gewinnt den Spitzenkampf gegen Bruno Gisler und Beni Notz bleibt Sieger gegen Stephan Studinger. Für die Nordwestschweizer holt ein Junger die Kohlen aus dem Feuer: Tobias Widmer gewinnt gegen Martin Hersche. Ebenfalls siegreich starten Lario Kramer (Erfolg über Andreas Döbeli), Steven Moser (Erfolg über Kornel Arnold) und Benjamin Gapany, der gegen Willi Schillig gewinnt. Folgende Duelle enden gestellt: Daniel Bösch gegen David Schmid, Mario Thürig gegen Raphael Zwyssig, Marcel Kuster gegen Roger Erb, Patrick Räbmatter gegen Tobias Krähenbühl.

Armon Orlik hat sich gemäss „Südostschweiz“ am Knie verletzt und fällt mindestens für die beiden Kranzfeste Weissenstein und das Nordwestschweizerische aus.

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