Weissenstein-Schwinget ob Solothurn
Schlussgang

Christian Stucki bezwingt Simon Anderegg nach 2 Minuten mit Knietätsch.

Stucki Christian s16_andereggsimon Anderegg Simon
Samstag, 22.07.2017
Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1. 59.50 Stucki Christian Lyss 198 145
2. 58.00 Kämpf Bernhard Sigriswil 185 112
3. 57.50 Anderegg Simon Unterbach 181 111
4a 57.25 Wenger Kilian Horboden 190 112
4b 57.25 Roschi Ruedi Oey 190 112
5a 57.00 Zenger Niklaus Habkern 183 107
5b 57.00 Orlik Curdin Thun 187 115
5c 57.00 Sempach Thomas Heimenschwand 186 115
5d 57.00 Aeschbacher Matthias Rüegsauschachen 191 120
6. 56.75 Alpiger Nick Seon 186 117
7a 56.50 Schenk Patrick Koppigen 189 110
7b 56.50 Käser Remo Burgaeschi 189 110
7c 56.50 Studinger Stephan Däniken 184 115
7d 56.50 Graber Willy Bolligen 181 97
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Christian Stucki gewinnt den Weissenstein-Schwinget 2017. Im Schlussgang machte er mit Simon Anderegg nach 2 Minuten und Knietätsch kurzen Prozess. Er schwang auch im Schlussgang auf Angriff, obwohl im ein gestellter Gang gereicht hätte. Damit holt sich Stucki den 37. Kranzfestsieg bzw. den 117. Kranz. Nachdem Stucki den Auftakt gegen Gisler bereits erfolgreich abschloss, zog er weiter siegreich gegen Samuel Dind, Andreas Henzer sowie Matthias Aeschbacher, den zur Halbzeit Führenden. Der Schlussgangeinzug gelang ihm mit dem Sieg über Ruedi Roschi. Anderegg stellte den ersten Gang gegen Andreas Henzer, danach siegte er über Lukas Döbeli, Lario Kramer und die beiden Eidgenossen Philipp Roth sowie Nick Alpiger. Damit war Anderegg ein heisser Schlussgangkandidat, den er mit seinem Sieg über den einheimischen Eidgenossen Nick Alpiger sicherte. Anderegg blieb der dritte Schlussrang hinter Bernhard Kämpf, der mit nur einem Gestellten gegen Alpiger im Anschwingen und fünf Siegen, zwei davon gegen Willy Graber und Remo Käser, den verdienten Ehrenplatz einnimmt.

Berner Dominanz bestätigt
Zu Beginn konnten die Berner Eidgenossen ihre erwartete Dominanz noch nicht ganz ausspielen, das Bild änderte sich aber schon bis zur Halbzeit. Sie blieben im zweiten und dritten Gang hauptsächlich siegreich. Die Einheimischen mussten vorerst mit dem fünften Zwischenrang vorliebnehmen. Ab dem vierten Gang wurden dann Berner Direktpaarungen angesetzt, im fünften Gang trennte sich die Spreu vom Weizen endgültig und machte einen Berner Sieg gewiss. Sie gewannen den Löwenanteil der Kränze.

Kranzgeschmückt für den Heimweg
Schwingerkönig Kilian Wenger geht mit vier Siegen und zwei Gestellten, den ersten Gang gegen Christoph Bieri, kranzgeschmückt nach Hause. Von den Einheimischen gewannen nur Nick Alpiger und Stephan Studinger den Kranz. Nicht rund lief es für David Schmid. Er beendete das Fest mit fünf gestellten Gängen und nur einem Sieg. 

ob Solothurn. Weissenstein-Schwinget (90 Schwinger, 4600 Zuschauer). Schlussgang: Christian Stucki (Lyss) bezwingt Simon Anderegg (Unterbach) nach 2 Minuten mit Knietätsch. Rangliste: 1. Stucki 59,250. 2. Bernhard Kämpf (Sigriswil) 58,00. 3. Anderegg 57,50. 4. Kilian Wenger (Horboden) und Ruedi Roschi (Oey), je 57,25. 5. Niklaus Zenger (Habkern), Curdin Orlik (Kandersteg), Thomas Sempach (Heimenschwand) und Matthias Aeschbacher (Rüegsauschachen), je 57,00. 6. Nick Alpiger (Staufen) 56,75.

Christian Stucki hat dem Weissensteinschwinget den Stempel aufgedrückt und auch den Schlussgang hochverdient mit Knietätsch zu seinen Gunsten entschieden. Der Seeländer Hüne schwang auch im Schlussgang auf Angriff, obwohl ihm ein gestellter Gang gereicht hätte. Die Berner Dominanz am Nordwestschweizer Bergfest war erdrückend, auch durch Direktpaarungen konnten sie nicht gestoppt werden. Sie gewannen den Löwenanteil der Kränze. Von den Einheimischen sind nur Nick Alpiger und Stephan Studinger kranzsicher. Die Südwestschweizer Gäste gingen leer aus.

Christian Stucki gewinnt den Weissensteinschwinget 2017 mit Knietätsch nach 2 Minuten Gangdauer.

Es ist bestätigt: Auf dem Weissenstein stehen Christian Stucki und Simon Anderegg im Schlussgang!

Christian Stucki ist weiterhin nicht zu bremsen und steht nach seinem Blitzsieg gegen Ruedi Roschi im Schlussgang. Sein Gegner kommt aus dem Trio Simon Anderegg (Sieg gegen Nick Alpiger), Matthias Aeschbacher (Erfolg über Stephan Studinger) und Bernhard Kämpf, der gegen Willy Graber gewann. Die besten Karten hat Simon Anderegg. Remo Käser gewann zwar gegen Thomas Sempach, ihm fehlen aber die Maximalnoten. Auch Patrick Schenk ist nach seinem Erfolg über Yanick Klausner weit vorne, gleiches gilt für Curdin Orlik, der Lario Kramer überwand. Die Nordwestschweizer Titulare Mario Thürig, Bruno Gisler und Christoph Bieri kamen allesamt zu Siegen und machten etwas Boden gut.

Im vierten Gang wurden auf dem Weissenstein Berner Direktpaarungen angesetzt. Christian Stucki setzte sich dabei gegen Matthias Aeschbacher durch. Remo Käser gewann gegen Curdin Orlik, Simon Anderegg setzte sich gegen Philipp Roth durch und auch Bernhard Kämpf gewann gegen Simon Röthlisberger. Stucki ist jetzt allein mit vier Siegen an der Spitze. Auch in der Spitzengruppe halten kann sich Nick Alpiger mit seinem Sieg über René Berger. Weiter Richtung Ranglistenspitze marschierten auch Thomas Sempach (Sieg über Tobias Widmer) und Willy Graber, der Stéphane Haenni bezwang. Von den Berner Direktpaarungen nicht profitieren konnten die Einheimischen Bruno Gisler, Mario Thürig und Christoph Bieri, die alle stellten. Seinen zweiten Erfolg feierte hingegen Kilian Wenger.

Christian Stucki, Matthias Aeschbacher und Curdin Orlik marschieren weiter im Gleichschritt: Stucki besiegte Andreas Henzer, Aeschbacher bodigte Mario Thürig und Orlik überwand Christoph Bieri. Die Hoffnungen der Einheimischen ruhen nun auf Nick Alpiger, der Patrick Schenk besiegen konnte. Auch bei zwei Siegen und einem gestellten Gang liegen Simon Anderegg, Bernhard Kämpf und Remo Käser. Zwei Siege und eine Niederlage weisen Willy Graber, Patrick Schenk, Thomas Sempach, Mario Thürig und Niklaus Zenger auf. Kilian Wenger fand gegen Michael Mangold doch noch auf die Siegerstrasse. Bruno Gisler ist nach dem Gestellten gegen Ruedi Roschi wohl aus dem Rennen.

Christian Stucki siegt auch gegen Samuel Dind und macht dabei einen unwiderstehlichen Eindruck. Auch Matthias Aeschbacher (gegen Marc Gottofrey) und Patrick Schenk (gegen Joel Strebel) weisen zwei Erfolge auf. Mario Thürig ist der einzige Nordwestschweizer mit zwei Siegen, er überwand Martin Rolli. Bei einem Sieg und einem gestellten Gang liegen Nick Alpiger, Simon Anderegg, Christoph Bieri, Bernhard Kämpf und Remo Käser. Bruno Gisler und Willy Graber kamen nach ihrer Startniederlage zum ersten Erfolg. Nicht auf Touren kommt Kilian Wenger, der auch gegen Janic Voggensperger stellte.

Auf dem Weissenstein haben die Berner ihre erwartete Dominanz im ersten Gang noch nicht ganz ausspielen können. Siegreich gestartet ist aber der grosse Favorit Christian Stucki gegen Bruno Gisler. Auch Matthias Aeschbacher (gegen Samuel Schmid) und Patrick Schenk (gegen Marcel Kropf) sind mit Siegen ins Fest gestiegen. Die Fahne der Nordwestschweizer hält Mario Thürig aufrecht, er siegte gegen Thomas Sempach. Gestellt endeten die Paarungen Kilian Wenger gegen Christoph Bieri, Bernhard Kämpf gegen Nick Alpiger, Simon Anderegg gegen Andreas Henzer und Remo Käser gegen David Schmid. Überraschende Niederlagen bezogen Niklaus Zenger (gegen Stephan Studinger) und Willy Graber (gegen Johann Borcard). Selbstbewusst sind bisher die Welschen aufgetreten – von ihnen konnten Johann Borcard, Samuel Dind, Marc Gottofrey, Lario Kramer, Steven Moser und Vincent Roch den ersten Gang gewinnen.

Die Spitzenpaarungen für den Weissenstein-Schwinget sind bekannt und lauten wie folgt:

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