Eidgenössisches Schwingfest Estavayer2016
Schlussgang

Matthias Glarner bezwingt Armon Orlik nach 13:30 Minuten mit Kreuzgriff.

glarnermatthias Glarner Matthias Orlik Armon
Sonntag, 28.08.2016
Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1. 78.25 Glarner Matthias Heimberg bei Thun 184 116
2. 77.75 Giger Samuel Ottoberg 194 115
3. 77.25 Käser Remo Burgaeschi 189 110
4. 77.00 Schuler Christian Rothenthurm 186 111
5a 76.75 Orlik Armon Maienfeld 190 112
5b 76.75 Sempach Matthias Alchenstorf 194 112
6. 76.50 Schenkel Adrian Kirchdorf 183 100
7a 76.00 Stucki Christian Lyss 198 145
7b 76.00 Laimbacher Philipp Schwyz 185 102
7c 76.00 Wenger Kilian Horboden 190 112
7d 76.00 Bösch Daniel Zuzwil 193 135
8a 75.75 Kämpf Bernhard Sigriswil 185 112
8b 75.75 Imhof Andi Attinghausen 190 123
8c 75.75 Graber Willy Bolligen 181 97
8d 75.75 Zaugg Thomas Schangnau 184 106
8e 75.75 Krähenbühl Tobias Wetzikon TG 190 110
8f 75.75 Schurtenberger Sven Buttisholz 190 133
8g 75.75 Siegenthaler Matthias Hondrich 187 105
8h 75.75 Zenger Niklaus Habkern 183 107
9a 75.50 Anderegg Simon Unterbach 181 111
9b 75.50 Roth Philipp Biberist 190 145
9c 75.50 Ulrich Andreas Gersau 181 100
9d 75.50 Gloggner Philipp Ruswil 194 132
9e 75.50 Schenk Patrick Koppigen 189 110
10a 75.25 Alpiger Nick Seon 186 117
10b 75.25 Gehrig Damian Wasen i. E. 178 80
10c 75.25 Reichmuth Pirmin Arth 198 130
10d 75.25 Hersche Martin Appenzell 190 100
10e 75.25 Räbmatter Patrick Uerkheim 189 150
10f 75.25 Reusser Philipp Aeschlen 181 96
11a 75.00 Schuler Alex Rothenthurm 178 100
11b 75.00 Gisler Bruno Rumisberg 190 103
11c 75.00 Mathis Marcel Büren NW 190 106
12a 74.75 Rychen Roger Mollis 190 110
12b 74.75 Schmid David Wittnau 185 98
12c 74.75 Horner Peter Glarus 177 95
12d 74.75 Bless Michael Gais 187 115
12e 74.75 Grab Martin Rothenthurm 194 120
12f 74.75 Müllestein Mike Steinen 186 108
13a 74.50 Sempach Thomas Heimenschwand 186 115
13b 74.50 Stöckli Stefan Geiss 189 110
13c 74.50 Suppiger Martin Willisau 184 95
13d 74.50 Kuster Marcel Appenzell 183 110
13e 74.50 Schneider Domenic Friltschen 179 135
13f 74.50 Suppiger René Luthern 189 102
13g 74.50 Thürig Mario Möriken 192 108
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275 Schwinger, 52’016 Zuschauer

Wie schon heute Nachmittag berichtet gewinnt Armon Orlik die SCHLUSSGANG-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Hinter Orlik reichte es Matthias Sempach für Rang 2, Christian Schuler wurde Dritter. Ganz knapp nicht aufs Podest reichte es für Schwingerkönig Matthias Glarner. Er wurde am Ende auf dem 4. Rang klassiert.

Die komplette Schlussrangliste und die Statistik ist nun aufgeschaltet. Damit verabschieden wir uns vom Live- und Gang-Ticker vom Eidgenössischen Schwingfest Estavayer2016 endgültig. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit. Am nächsten Dienstag, 30. August, erscheint der SCHLUSSGANG mit einer 24-seitigen Berichterstattung über Estavayer2016.

Auf der Ranglistenausgabe vom Verband hat es unglücklicherweise eine massive Überlastung, wodurch wir momentan keine vollständige Rangliste herausgeben können. Im Dossier Estavayer hat es einen Scan mit der ersten Seite. Sobald die kompletten Daten vorhanden sind, werden wir diese aufschalten.

Im achten Gang hat sich Samuel Giger mit einem Sieg über Nick Alpiger den Ehrenplatz gesichert. Auch Remo Käser reiht sich ganz vorne ein, er bezwang Martin Hersche. Im Spitzenduell besiegte Matthias Sempach Daniel Bösch. Weiter einen Spitzenplatz sicherten sich Christian Schuler (Sieg gegen Matthias Siegenthaler), Adrian Schenkel (Sieg über David Schmid), Willy Graber (Sieg über Beat Wickli), Christian Stucki (Sieg über Andreas Höfliger), Philipp Laimbacher (Sieg über Roman Sommer), Kilian Wenger (Sieg über Martin Zimmermann), Thomas Zaugg (Sieg über Curdin Orlik) und Andi Imhof (Sieg über Niklaus Wüthrich). Damian Gehrig und Alex Schuler stellten und haben beide den Kranz. Dasselbe gilt auch für Simon Anderegg und Marcel Mathis. Ebenfalls Kranzsicher sind Bruno Gisler, Philipp Reusser, Bernhard kämpf, Andreas Ulrich, Tobias Krähenbühl, Philipp Gloggner, Sven Schurtenberger, Patrick Schenk, Pirmin Reichmuth. Zu den grossen Verlierern gehören Florian Gnägi, Erich Fankhauser und Arnold Forrer, der Philipp Roth unterlag.

Der achte Gang in Estavayer2016 ist beendet. In einigen Minuten wird der Schlussgang zwischen dem Bündner Armon Orlik und dem Berner Oberländer Matthias Glarner beginnen. Glarner hat einen Vorsprung von einem Viertelpunkt. Matthias Glarner hat sechs Duelle gewonnen und gegen Samuel Giger gestellt. Armon Orlik hat auch sechs Siege auf dem Konto, dazu gegen Matthias Sempach verloren. Wenn der Schlussgang gestellt endet, erbt der Thurgauer Samuel Giger den Sieg – also eine spannende Ausgangslage.

Matthias Glarner und Armon Orlik habe sich im siebten Gang durchgesetzt und stehen somit im Schlussgang. Glarner besiegte Mario Thürig, derweil Orlik dem Überraschungsmann David Schmid nach harter Gegenwehr bezwang. Ebenfalls ihren siebten Gang gewonnen haben Remo Käser und Samuel Giger, die den Schlussgang hauchdünn verpassen. Käser setzte sich gegen Michael Bless durch, Giger siegte gegen Philipp Laimbacher. Weit vorne eingereiht haben sich Daniel Bösch (Sieg über Philipp Gloggner), Matthias Sempach (Sieg über Lutz Scheuber), Matthias Siegenthaler (Sieg über Steven Moser), Nick Alpiger (Sieg über Sven Schurtenberger), Marcel Mathis (Sieg über Patrick Räbmatter) Christian Schuler (Sieg über Beat Wickli), Simon Anderegg (Sieg über Pirmin Reichmuth), Alex Schuler (Sieg über Beat Clopath), Bernhard Kämpf (Sieg über René Suppiger), Andi Imhof (Sieg gegen Domenic Schneider), Damian Gehrig (Sieg über Armin Muff), Roger Rychen (Sieg über Erich Fankhauser) und Martin Hersche (Sieg über Niklaus Zenger). Christian Stucki ist gegen Bruno Nötzli zum Siegen zurückgekehrt. Arnold Forrer siegte gegen Werner Suppiger und Kilian Wenger bezwang Marcel Kuster. Martin Grab unterlag Adrian Schenkel. Der Berner Mittelländer dürfte wie Armon Orlik, Samuel Giger, Remo Käser, Alex Schuler, Martin Hersche, Damian Gehrig und Nick Alpiger den erstmaligen eidgenössischen Kranz auf Sicher haben.

Mit der Schlussgangteilnahme am Eidgenössischen Schwingfest steht fest, dass Armon Orlik – egal wie der Schlussgang ausgeht – die SCHLUSSGANG-Wertung 2016, offizielle Jahrespunkteliste des Eidgenössischen Schwingerverbandes, zu seinen Gunsten entscheiden wird.

Nachdem nach vier Gängen bereits 69 Schwinger aus dem Wettkampf fielen, kommen nach sechs Gängen 52 weitere dazu. Es sind dies 8 Berner, 19 Innerschweizer, 16 Nordostschweizer, 4 Nordwestschweizer und 5 Südwestschweizer. Insgesamt bestreiten damit 154 Schwinger acht Gänge: 42 BKSV / 54 ISV / 32 NOSV / 14 NWSV / 12 SWSV.

Matthias Glarner ist als letzter Berner an der Spitze verblieben. Der Berner Oberländer bezwang Adrian Steinauer. Hingegen wurde Schwingerkönig Matthias Sempach von Sven Schurtenberger gestoppt. Remo Käser musste wie Sempach auch einen Gestellten akzeptieren, er gegen Christian Schuler. Simon Anderegg ist mit einer Niederlage gegen Samuel Giger zurückgefallen. Glarners Gegner um den Schlussgangeinzug sind die Nordostschweizer Samuel Giger, Michael Bless (Sieg gegen Andreas Höfliger), Armon Orlik (Sieg über Patrick Räbmatter), der Innerschweizer Philipp Laimbacher (Sieg gegen Roger Erb) sowie überraschenderweise zwei Nordwestschweizer. Mario Thürig, der sich gegen Vincent Roch keine Blösse gab und der sensationell mit fünf Siegen zu Buche stehende Aargauer David Schmid. Ihm gelang es den Innerschweizer René Suppiger zu bezwingen. Ebenfalls noch Schlussgang-Chancen besitzt trotz seines Gestellten Remo Käser. Hingegen endgültig aus der Entscheidung gefallen ist Christian Stucki, der mit Daniel Bösch in einem farblosen Gang stellte. Ebenfalls keine Entscheidung gab es in den Duellen Willy Graber gegen Martin Zimmermann und Beat Clopath gegen Werner Suppiger. Ihren sechsten Gang gewonnen haben Martin Glaus, Martin Grab, Arnold Forrer, Thomas Zaugg, Lutz Scheuber, Nick Alpiger, Philipp Gloggner, Bruno Nötzli, Christoph Bieri, Mike Müllestein, Roger Rychen, Steven Moser, Kilian Wenger, Matthias Siegenthaler, Erich Fankhauser, Pirmin Reichmuth, Andreas Ulrich und Beat Wickli.

In fünften Gang hat Matthias Sempach seine Ambitionen auf den erneuten Königstitel untermauert. Sempach konterte Mario Thürig aus. Nebst Sempach siegte aus Berner Sicht auch sein Klubkamerad Remo Käser (gegen Mike Müllestein), Simon Anderegg (gegen Lutz Scheuber) sowie Matthias Glarner gegen Erich Fankhauser). Zu ihren härtesten Herausforderer gehören Patrick Räbmatter, der Bernhard Kämpf bezwang, Christian Schuler, der Christoph Bieri zu den Verlierern reihte, Sven Schurtenberger, der sich gegen Bruno Gisler durchsetzte, Samuel Giger, der Alex Schuler bezwang, Daniel Bösch, der gegen Willy Graber die Oberhand behielt, David Schmid, der gegen Philipp Schuler die Oberhand behielt und Armon Orlik, der gegen Matthias Siegenthaler seinen vierten Sieg feierte. Christian Stucki musste auf dem Weg zu seinem 1. Königstitel einen herben Rückschlagt hinnehmen. In einem faden Gang stellte er mit Beat Clopath. Ebenfalls kein Resultat fiel in den Duellen Philipp Laimbacher gegen Michael Bless, Thomas Sempach gegen Pirmin Reichmuth, Kilian Wenger gegen Martin Grab sowie Nick Alpiger gegen Andi Imhof. Arnold Forrer feierte gegen Roger Bürli seinen zweiten Sieg.

Nach vier Gängen hat das Einteilungsgericht entschieden, dass alle Schwinger mit 35,75 Punkten und mehr den zweiten Wettkampftag bestreiten dürfen. Damit fallen total 69 Schwinger aus und haben den Wettkampf beendet. Darunter befindet sich mit Remo Stalder auch ein Eidgenosse. Sämtliche acht Auslandschwinger befinden sich unter den 69 ausgeschiedenen Athleten. Die restlichen 61 Ausgefallenen verteilen sich auf die Teilverbände wie folgt: 6 BKSV / 12 ISV / 23 NOSV / 10 NWSV / 10 SWSV.

Die Einteilungen für den 5. Gang sind bekannt. Die Spitzenpaarungen lauten wie folgt:

Im vierten Gang haben die Berner das Zepter übernommen. Schwingerkönig Matthias Sempach hat den Führenden Armon Orlik gestoppt. Mit Übersprung brachte er dem Bündner die erste Niederlage bei. Weil auch Henryc Thoenen (Niederlage gegen Christian Stucki) und Steven Moser (Unentschieden gegen Florian Gnägi) Punkte abgaben weisst kein Schwinger mehr vier Siege auf. Nebst Sempach und Stucki haben aus Berner Sicht auch Bernhard Kämpf, Matthias Glarner, Simon Anderegg, Remo Käser, Matthias Siegenthaler und Willy Graber ihren vierten Gang gewonnen. Aus Ostschweizer Sicht konnten Samuel Giger, Michael Bless, Daniel Bösch und Beat Clopath ihren vierten Gang gewinnen. Bei den Innerschweizern haben sich Philipp Laimbacher, Pirmin Reichmuth, Christian Schuler und Lutz Scheuber, der Matthias Aeschbacher auskonterte, eine gute Ausgangslage geschaffen. Bei den Nordwestschweizer haben David Schmid, Patrick Räbmatter und Nick Alpiger ihren dritten Sieg errungen, auch die Eidgenossen Bruno Gisler, Mario Thürig und Christoph Bieri siegten. Während Martin Grab und Kilian Wenger zu ihrem zweiten Sieg kamen musste Arnold Forrer schon seinen dritten Gestellten hinnehmen. Dies gegen Thomas Sempach, der nach drei Gängen 1,25 Punkte mehr als Forrer aufwies. Nebst Forrer und Sempach stellten auch Thomas Zaugg und Marcel Bieri wie auch Stefan Burkhalter und Michael Moser.

Armon Orlik hat im Duell der Jugend gegen den Zuger Pirmin Reichmuth seinen dritten Sieg eingefahren. Nebst Orlik weisen auch Henryc Thoenen (Sieg gegen Roger Rychen), und Steven Moser (Sieg gegen Martin Hersche) drei Siege auf. Weil im Eidgenossen-Duell Martin Suppiger und Simon Anderegg stellten, weist keiner der 39 angetretenen Eidgenossen mehr drei Siege auf. Mit Siegen den Anschluss gewahrt haben unter anderem Christian Stucki (gegen Beat Wickli), Matthias Sempach (gegen Marcel Bieri), Michael Bless (gegen Philipp Schuler), Thomas Sempach (gegen Vincent Roch), Stefan Burkhalter (gegen Marc Guisolan), Samuel Giger (gegen Dario Gwerder), Florian Gnägi (gegen Lorenz Blatter), Matthias Siegenthaler (gegen Sven Schurtenberger), Daniel Bösch (gegen Patrick Räbmatter), Remo Käser (gegen Andy Murer), Bruno Gisler (gegen Remo Vogel), Philipp Laimbacher (gegen Marcel Kuster), Christoph Bieri (gegen Andreas Fässler), Matthias Aeschbacher (gegen Michael Müller), Christian Schuler (gegen Roman Schnurrenberger), Erich Fankhauser (gegen Florian Weyermann), Thomas Zaugg (gegen René Suppiger), Matthias Glarner (gegen Christian Odermatt) und Bernhard Kämpf (gegen Lario Kramer). Kilian Wenger ist gegen Sandro Schlegel siegreich geblieben. Auch Martin Grab siegte erstmals. Zurückgefallen sind Arnold Forrer, der mit Alex Schuler stellen musste und Andi Imhof, der Philipp Reusser nicht bezwingen konnte.

Armon Orlik hat auch seinen zweiten Gang gewonnen, diesmal überraschend schnell gegen Bernhard Kämpf. Von sechs siegreich gestarteten Eidgenossen sind nur noch Simon Anderegg und Martin Suppiger übrig, die ebenfalls zwei Siege vorweisen. Der Berner besiegte Mike Müllestein derweil Suppiger Stephan Studinger bezwang. Die anderen vier siegreich gestarteten Eidgenossen mussten Punkte liegenlassen. Kämpf unterlag Orlik und Matthias Glarner musste gegen Samuel Giger einen Gestellten akzeptieren. Von den drei siegreich gestarteten Luzerner stellte Philipp Gloggner sein Duell gegen Remo Käser, derweil Erich Fankhauser gegen Matthias Sempach verlor. Von den Eidgenossen ihren ersten Sieg verbuchen konnten Christian Schuler, Niklaus Zenger, Christian Stucki, Willy Graber, Christoph Bieri, Thomas Zaugg, Reto Nötzli, Michael Bless, Arnold Forrer, Andi Imhof, Martin Glaus, Philipp Laimbacher, Stefan Burkhalter, Bruno Gisler, Florian Gnägi, Michael Nydegger, Raphael Zwyssig, Daniel Bösch, Mario Thürig und Matthias Siegenthaler. Düster siegt es für Kilian Wenger aus, er konnte Andreas Höfliger nicht bezwingen. Auch Marcel Mathis, Andreas Ulrich, Mike Peng, Martin Grab, Bruno Nötzli, Fabian Kindlimann, Beni Notz und Remo Stalder sind weit in Rücklage. Seitens Nichteidgenosse weisen unter anderem Dario Gwerder, Sven Schurtenberger, Henryc Thoenen Patrick Räbmatter, Andreas Fässler, Roger Rychen und Pirmin Reichmuth zwei Siege auf.

Der sechsfache Saisonsieger Armon Orlik besiegte Schwingerkönig Kilian Wenger nach einem packenden Duell. Auch den beiden anderen Königen gelang kein Sieg. Matthias Sempach stellte mit Christian Schuler und Arnold Forrer desgleichen mit Matthias Aeschbacher. Auch in den Duellen Martin Grab gegen Stefan Burkhalter, Christoph Bieri gegen Marcel Mathis, Bruno Nötzli (gegen Nick Alpiger), Mike Peng gegen Benjamin Gapany, Christian Stucki gegen Philipp Laimbacher, Mario Thürig gegen Fabian Kindlimann, Bruno Gisler gegen Thomas Sempach, Michael Bless gegen Florian Gnägi, Willy Graber gegen Beat Clopath und Matthias Siegenthaler gegen Andi Imhof fiel keine Entscheidung. Von den Eidgenossen siegten gerade mal sechs, drei Berner Matthias Glarner (gegen Daniel Bösch), Simon Anderegg (gegen Remo Stalder) und Bernhard Kämpf (gegen Raphael Zwyssig) und drei Luzerner Erich Fankhuaser (Niklaus Zenger), Philipp Gloggner (gegen Roger Erb) sowie Martin Suppiger (gegen Beni Notz). Von den Nicht-Eidgenossen siegten ferner Roger Rychen (gegen Michael Nydegger), Adrian Steinauer (gegen Ruedi Roschi), Samuel Giger (gegen Thomas Zaugg), Remo Käser (gegen Andreas Ulrich), Martin Hersche (gegen Reto Nötzli), Pirmin Reichmuth (gegen Michael Rhyner), Sven Schurtenberger (gegen Mario Schneider), Patrick Räbmatter (gegen Ernst Bühler) und Mike Müllestein gegen (Martin Glaus).

Nun liegen sämtliche 137 Paarungen des 1. Ganges vor. Als einziger Athlet ist der Freiburger Simon Gassmann nicht zum Anschwingen eingeteilt. Dies wegen der ungeraden Teilnehmerzahl. Unter den 275 Teilnehmern ist es nochmals zu drei Umteilungen gekommen. Bei den Bernern ersetzt der Emmentaler Jonas Michel den Oberaargauer Thomas Kropf. Bei den Innerschweizer schwingt Stefan Heinzer 2 (Mythenverband) anstelle von Alexander Vonlaufen und im Lager der Nordwestschweizer rückt Oliver Herrmann für Marc Stoffel nach.

Gestern sind die 20 Spitzenpaarungen bekanntgegeben worden für den ersten Gang. Ebenfalls bereits gepaart sind die restlichen Duelle für den ersten Gang, wie es aus der Technischen Kommission heisst. Diese Zweikämpfe werden am Freitagnachmittag veröffentlicht. In diesen noch nicht öffentlichen Startduellen sind auch die acht Eidgenossen, welche nicht in den Spitzenpaarungen auftauchen, eingeschlossen. Man darf gespannt sein.

Die mit Spannung erwarteten Spitzenpaarungen für den 1. Gang am Eidgenössischen Schwingfest Estavayer2016 sind bekannt. Sie lauten wie folgt:

Mit Samir Leuppi, Christian Scherer und Thomas Kammermann alle aus der Nordostschweiz, fallen drei weitere Schwinger für das Eidgenössische Schwingfest aus. Kantonsmässig verschiebt sich bei den Nordostschweizern wenig. Den Startplatz des Winterthurers Samir Leuppi übernimmt der Zürcher Oberländer Remo Ackermann und jenen des Stadt- St. Gallers Christian Scherer erbt der Toggenburger Rico Baumman. Anstelle des Glatt/Limmattalers Thomas Kammermann, der sich auf der Schwägalp am Kiefer verletzte, erben die Bündner in Person von Marcel Reber einen Startplatz.

In 48 Stunden ist in Estavayer bereits das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest eröffnet worden. Schon heute Abend, 22 Uhr, werden die Spitzenpaarungen publiziert. Der SCHLUSSGANG hält wie gewohnt auf seinen Kanälen auf dem Laufenden.

Matthias Siegenthaler ist am Eidgenössischen Schwingfest Estavayer2016 dabei. Dies gab der Emmentaler auf seiner Facebook-Seite bekannt. Siegenthaler erlitt Ende Juni am Emmentalischen Schwingfest einen Bänderriss im Knie. Seither bestritt der Emmentaler keine Wettkämpfe mehr.

Der Innerschweizer Schwingerverband hat zwei Veränderungen im 85-köpfigen Teilnehmerfeld für das Eidgenössische Schwingfest Estavayer2016 bestätigt. Für die verletzten Joel Wicki und Pascal Nietlispach rücken als Ersatz Michael Graber und Beat Theiler nach.

Nach der Bekanntgabe des NOSV-Teams stehen nun auch die Auslandschwinger, die am ESAF 2016 teilnehmen werden, fest. Folgende acht Auslandschwinger hat der ZV des Eidgenössischen Schwingerverbandes für Estavayer2016 selektioniert: USA: Frank Kaech, Andrew Betschart, Logan Schallberger und Zackary Schallberger. Kanada-Quebec (Ostküste): Daniel Kundert, John Koch. Kanada-Westküste: Daniel Thomi. Australien: Hein Schneider. Ursprünglich waren 10 Auslandschwinger vorgehen. Da am Gesamtteilnehmerfeld nicht gerüttelt wird erhalten vermutlich die Berner und Nordostschweizer einen zusätzlich Startplatz.

Aufatmen bei Christian Stucki. Das Eidgenössische ist für den Seeländer nicht in Gefahr. Stucki musste wegen einer im Training erlittenen Oberschenkelverletzung das Berner Kantonale in Meiringen absagen. Dabei wurde zuerst ein Muskelfaserriss befürchtet, was eine vier bis sechswöchige Pause bedeutet hätte. Nachdem Stucki sich einem MRI unterzogen hat ist nun klar: Der Berner Spitzenschwinger hat sich eine Zerrung mit einem kleinen Riss zugezogen. „Christians Start am Eidgenössischen ist aufgrund dieser Diagnose nicht in Gefahr“, erklärte sein Trainer Fabian Lüthy gegenüber Blick. Fraglich ist jedoch, ob der erfolgreichste Schwinger der letzten Saison am Brünig-Schwinget vom 31. Juli teilnehmen kann.

Nach Benji von Ah fällt auch Matthias Siegenthaler für die nächsten Wochen aus. Der Emmentaler wird vor dem Eidgenössischen Schwingfest Estavayer2016 kein Schwingfest mehr bestreiten. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er: „Der Befund meiner Verletzung ist ein Bänderriss am Knie. Operative Massnahmen werde ich keine vornehmen. Die Verletzung zwingt mich aber zu einer 6- bis 8-wöchigen Pause.“

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