Innerschweizer Schwingfest Einsiedeln
Schlussgang

Christian Schuler bezwingt Mike Müllestein nach 7:40 Minuten mit Übersprung.

Schuler Christian Müllestein Mike
Sonntag, 03.07.2016
  • Adresse
    Arena Brüel, (beim Kloster)
  • Ort:
    Einsiedeln
  • Zeit:
    Anschwingen 7.30 Uhr
  • Organisator:

    Schwingklub Einsiedeln, Turnverein STV Einsiedeln

  • Programm: Anschwingen 7.30 Uhr; Sonntagsstille 9.45 Uhr; Mittagspause 11.30 bis 13 Uhr; Schlussgang 17 Uhr  

    Sieger 2015: Andi Imhof

    Favoriten: Andi Imhof, Christian Schuler, Andreas Ulrich, Erich Fankhauser

    Aussenseiter: Joel Wicki, Arnold Forrer, Philipp Gloggner, Marcel Mathis, Reto Nötzli, Bruno Nötzli, Hansjörg Gloggner, Martin Grab, Mike Müllestein, Sven Schurtenberger, Thomas Sempach

    Gästeschwinger: Christian Gerber, Thomas Sempach (BKSV), Arnold Forrer, Beat Clopath (NOSV), Remo Stalder, David Schmid (NWSV), Benjamin Gapany, Johann Borcard (SWSV)

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  • Standort:
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Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1. 58.75 Schuler Christian Rothenthurm 186 111
2. 58.50 Schurtenberger Sven Buttisholz 190 133
3. 58.00 Imhof Andi Attinghausen 190 123
4a 57.50 Müllestein Mike Steinen 186 108
4b 57.50 Fankhauser Erich Hasle 176 103
4c 57.50 Schuler Alex Rothenthurm 178 100
5. 57.25 Kennel Stefan Oberarth 180 100
6a 57.00 Ulrich Andreas Gersau 181 100
6b 57.00 Brun Jonas Entlebuch 194 99
6c 57.00 Schelbert Ralf Bisisthal 192 111
6d 57.00 Sempach Thomas Heimenschwand 186 115
6e 57.00 Wicki Joel Sörenberg 183 110
7a 56.75 Suppiger Martin Willisau 184 95
7b 56.75 Arnold Stefan Attinghausen 180 98
7c 56.75 Bürli Roger Ruswil 186 105
7d 56.75 Gwerder Dario Ried Muotathal 187 110
7e 56.75 Stalder Remo Mümliswil 184 115
8a 56.50 Gapany Benjamin Marsens 189 115
8b 56.50 Grab Martin Rothenthurm 194 120
8c 56.50 Suppiger René Luthern 189 102
8d 56.50 Zimmermann Simon Beckenried 186 120
9a 56.50 Gasser Stefan Alpnach Dorf 188 105
9b 56.25 Stöckli Stefan Geiss 189 110
9c 56.25 Suppiger Werner Wauwil 181 100
9d 56.25 Vogel Remo Hasle 178 95
9e 56.25 Waser Dominik Alosen 187 125
9f 56.25 Bieri Marcel Edlibach 190 113
9g 56.25 Gwerder Guido Illgau 187 110
9h 56.25 Reichmuth Marco Root 186 105
10a 56.00 Steinauer Adrian Vorderthal 184 110
10b 56.00 Bieri Christian Edlibach 187 93
10c 56.00 Dober Adrian Rain 183 110
10d 56.00 Fankhauser Reto (LU) Hasle 181 100
10e 56.00 Mathis Marcel Büren NW 190 106
10f 56.00 Nötzli Reto Pfäffikon 184 100
10g 56.00 Rohrer Ivan Sachseln 173 90
10h 56.00 Schuler Philipp Rothenthurm 181 98
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13. Kranzfestsieg für Christian Schuler
Nachdem er bereits drei Mal einen Innerschweizer Schlussgang verloren hatte, ist Christian Schuler in Einsiedeln doch noch zu seinem ersten Teilverbandsfestsieg gekommen. Der 29-jährige Rothenthurmer war der Dominantor des Tages. Als einziger der 229 Schwinger gewann er alle vier Duelle in den ersten vier Gängen. Somit konnte er sich im fünften Gang gar einen Gestellten gegen Erich Fankhauser leisten und zog trotzdem in den Schlussgang ein. In diesem gewann er schliesslich kurz vor Ablauf der achten Minute mit einem Übersprung gegen seinen Schwyzer Verbandskollegen Mike Müllestein. „Ich bin überglücklich, dass es zum Sieg reichte. Es ist einfach genial“, sagte Festsieger Schuler nach dem Schlussgang.

Trotz der Niederlage in der Endausmarchung ist auch Mike Müllestein ein Sieger. Der 26-jährige Schwyzer mausert sich immer mehr zu einem der Innerschweizer Leader. Seinen wichtigsten Sieg feierte er im fünften Gang gegen Joel Wicki. Am Ende klassierte er sich mit dieser Leistung auf Rang 4. Hinter Festsieger Schuler klassierte sich Sven Schurtenberger auf Rang 2. Vorjahressieger Andi Imhof wurde Dritter. Ebenfalls zu kranzehren kam Rückkehrer Martin Grab, der allerdings zwei seiner sechs Duelle verlor.

Nicht unter die Kranzgewinner reihen konnte sich Arnold Forrer. Wegen Rückenbeschwerden, aufgrund eines eingeklemmenten Nerves, musste der Schwingerkönig von 2001 den Wettkampf nach zwei Gängen aufgeben. Die Fortsetzung der Saison scheint bei ihm aber nicht in Gefahr.

Einsiedeln. Innerschweizer Schwingfest (229 Schwinger, 8500 Zuschauer). Schlussgang: Christian Schuler (Rothenthurn) bezwingt Mike Müllestein (Steinen) nach 7:40 Minuten mit Übersprung. Rangliste: 1. Schuler 58,75. 2. Sven Schurtenberger (Buttisholz) 58,50. 3. Andi Imhof (Attinghausen) 58,00. 4. Müllestein, Erich Fankhauser (Hasle) und Alex Schuler (Rothenthurm), je 57,50. 5. Stefan Kenel (Oberarth) 57,25. 6. Andreas Ulrich (Gersau), Jonas Brun (Entlebuch), Ralf Schelbert (Bisisthal), Thomas Sempach (Heimenschwand) und Joel Wicki (Sörenberg), je 57,00. 7. Martin Suppiger (Willisau), Stefan Arnold (Attinghausen), Roger Bürli (Menzberg), Dario Gwerder (Ried-Muotathal) und Remo Stalder (Mümliswil), je 56,75.

Der Sieger vom Innerschweizer Schwingfest heisst Christian Schuler. Er bezwingt Mike Müllestein im Schlussgang mit Übersprung und feiert seinen ersten ISAF-Sieg, nachdem er bereits zum vierten Mal im Schlussgang stand. Hinter Schuler landet Sven Schurtenberger auf Rang 2. Dritter wird Titelverteidiger Andi Imhof. Schlussgangverlierer Müllestein klassiert sich auf dem geteilten 4. Rang.

Obwohl Christian Schuler gegen Erich Fankhauser „nur“ zu einem Gestellten kommt, reicht es ihm dank der Note 9,00 für den Schlussgang. Diesen bestreitet er gegen den nun punktgleichen Mike Müllestein, der Joel Wicki bezwingt. Beide totalisieren je 48,75 Punkte. Dahinter liegt ein Luzerner Duo mit Sven Schurtenberger und Jonas Brun. Schurtenberger bezwang Marcel Mathis, Brun setzte sich überraschend gegen Martin Grab durch. Ebenfalls vier Siege auf dem Konto haben der Urner Andi Imhof sowie der Luzerner Rene Suppiger. Nur einen Gestellten gab es dagegen für Andreas Ulrich im Duell mit dem Luzerner Remo Vogel.

Christian Schuler führt nun dank dem Sieg im Spitzenduell gegen Andi Imhof alleine. Er ist der einzige der 229 Schwinger, der damit vier Siege auf dem Konto hat. Hinter ihm liegen nun zahlreiche Mitfavoriten. Es sind dies Mike Müllestein, Erich Fankhauser, Ralf Schelbert, Sven Schurtenberger, Marcel Mathis und Joel Wicki. Ebenfalls drei Siege auf dem Konto haben Andreas Ulrich und Martin Grab. Den beiden Eidgenossen fehlen allerdings die guten Noten und ihre Schlussgang-Chancen sind nicht mehr so gross. Alle diese Schwinger sind noch in der Lage, sich für den Schlussgang zu qualifizieren. Von den acht Gästen ist nur noch Benjamin Gapany im Kampf um den Tagessieg mitdabei. Er hat drei Siege auf dem Konto, die restlichen Gäste sind bereits aus der Entscheidung gefallen und müssen nun um den Kranz kämpfen.

Von den 17 Schwingern, die mit zwei Siegen in den Wettkampf starteten, haben nur die beiden Eidgenossen Andi Imhof (gegen Roger Bürli) und Christian Schuler (gegen René Suppiger) auch im dritten Gang gewonnen. Die Spitzenpaarungen Erich Fankhauser gegen Mike Müllestein sowie Ralf Schelbert gegen Christian Gerber endeten in jeweils spannenden und auf gutem Niveau stattgefundenen Duellen gestellt. Hinter dem Eidgenossen-Duo Imhof und Schuler folgt nun auch bereits Joel Wicki, der Guido Gwerder bezwingt. Ebenfalls mit zwei Siegen und einem Gestellten oder einer Niederlage im Spitzenfeld liegen die Eidgenossen Andreas Ulrich, Bruno Nötzli, Marcel Mathis, Martin Grab und Thomas Sempach. Aus der Entscheidung gefallen ist Beat Clopath mit einem Gestellten. Schwingerkönig Arnold Forrer dagegen, der leicht humpelnd vom Festplatz schritt, hat den Wettkampf verletzungsbedingt aufgegeben.

Von den vier Eidgenossen, die im ersten Gang siegten, hat ein Trio auch im zweiten Gang gewonnen. Erich Fankhauser bezwingt Rainer Betschart, Christian Schuler setzt sich gegen Ivan Rohrer durch und Andi Imhof siegt gegen Pascal Nietlispach. Ein Unentschieden gab es dagegen für Bruno Nötzli, der gegen Jonas Brun kein Siegesrezept fand. Von den Nichteidgenossen sind auch die Siege von René Suppiger (gegen den Zuger Martin Zimmermann), Mike Müllestein (gegen Dominic Fässler) und Roger Bürli (gegen Eidgenosse Remo Stalder) zu erwähnen. Das Trio startet wie übrigens auch Talent Ralf Schelbert mit zwei Siegen in den Wettkampf. Von den im ersten Gang nicht siegreichen Eidgenossen konnten sich die Meisten rehabillitieren mit einem Sieg, so unter anderem Andreas Ulrich, Martin Grab, Thomas Sempach oder Beat Clopath. Überraschend nur zu einem Gestellten kam Arnold Forrer gegen den zähen Luzerner Remo Vogel.

Von den 16 angetretenen Eidgenossen gewann im ersten Gang lediglich ein Quartett. Christian Schuler (gegen Beat Clopath), Andi Imhof (gegen Remo Stalder), Erich Fankhauser (gegen Reto Nötzli) und Bruno Nötzli (gegen Hansjörg Gloggner). Zu den Verlierern des ersten Ganges zählte auch Martin Grab. Beim Comeback verlor er im ersten Zug gegen den erstaunlichen Nichteidgenossen René Suppiger. Weitere Nichteidgenossen-Sieger sind Alex Schuler (gegen Benjamin Gapany), Ralf Schelbert (gegen Martin Suppiger) und Mike Müllestein (gegen Peter Imfeld). Trotz etlichen Angriffen nicht über ein Unentschieden gegen Gast Johann Borcard kam Mitfavorit Joel Wicki hinaus. Ebenfalls gestellt endeten die Eidgenossen-Duelle Marcel Mathis gegen Thomas Sempach und Arnold Forrer gegen Andreas Ulrich. Von den acht Gästen gewann kein einziger den ersten Gang.

Am Innerschweizer Schwingfest ist es zu einer weiteren Ummeldung gekommen. Der Freiburger Eidgenosse Michael Nydegger verzichtet verletzungsbedingt auf einen Start in Einsiedeln. Sein Platz im Lager der Südwestschweizer nimmt der Greyerzer Johann Borcard ein. Nydegger kämpfte in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen, zuletzt musste er den Wettkampf am Schwarzsee-Schwinget nach fünf Gängen vorzeitig beenden.

Nächste prominente Absage für das Innerschweizer Schwingfest. Nachdem bereits Benji von Ah und Pirmin Reichmuth absagen mussten, fehlt am Sonntag nun auch Philipp Laimbacher. Der Schwyzer Eidgenosse hat bekanntlich seit längerem Probleme mit seinem Knie (Schleimbeutel). Diese Verletzung führte nun offenbar zur Absage für das Innerschweizer Schwingfest. Bei den Nordwestschweizer Gästen kam es zudem zu einem Wechsel. Statt Lorenz Blatter schwingt David Schmid am ISAF 2016.

Die Spitzenpaarungen für das Innerschweizer Schwingfest (3. Juli in Einsiedeln) sind bekannt. Sie lauten wie folgt:

Der Schwyzer Eidgenosse Martin Grab gibt am Sonntag am Innerschweizerischen Teilverbandsfest in Einsiedeln sein Comeback. Dies gab der sechsfache Eidgenosse bekannt. Grab verletzte sich am Schwyzer Kantonalen am 8. Mai in Schindellegi in ersten Gang gegen gegen Stefan Gaser am Knie. Seither bestritt er keine Wettkämpfe mehr. Am Sonntag erwartet Grab ein „Heimspiel“, zeichnet sich doch sein Schwingklub Einsiedeln als Organisator des dritten Teilverbandsfests der Saison verantwortlich.

Glück im Umglück für Benji von Ah. Der Obwaldner hat sich am Nordostschweizer Schwingfest in Wattwil im vierten Gang gegen Samuel Giger an den Bändern am linken Ellbogen verletzt – jedoch nichts gebrochen. von Ah muss eine Zwangspause von sechs bis acht Wochen einlegen und verpasst damit das Innerschweizer Schwingfest vom kommenden Sonntag, 3. Juli, in Einsiedeln. Ein Start am Eidgenössischen Schwingfest von 27./28. August ist nicht ausgeschlossen.

Glück im Unglück für Pirmin Reichmuth. Der Verdacht eines Kreuzbandrisses hat sich nicht bewahrheitet. „Das Kreuzband ist überdehnt. Zudem habe ich Wasser im Knie und einen kleinen Riss im Meniskus, was aber nicht weiter schlimm ist“, sagt der Zuger gegenüber SCHLUSSGANG. Für Reichmuth, der in der kommenden Woche die Aufnahmeprüfungen für das Sportstudium bestreitet, steht bereits fest, dass er das Innerschweizer Schwingfest und vermutlich auch die Rigi auslässt. „Estavayer2016 hat schwingerisch derzeit absolute Priorität.“

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