Nordwestschweizerisches Schwingfest Zuchwil
Schlussgang

Christian Stucki bezwingt Arnold Forrer nach 2:40 Minuten mit Kurz.

Stucki Christian forrerarnold Forrer Arnold
Sonntag, 03.08.2014
  • Ort:
    Zuchwil
  • Zeit:
    Anschwingen: 8.30 Uhr
  • Programm: Anschwingen 8.30 Uhr

    Sieger 2013: Christoph Bieri

    Favoriten: Christian Stucki, Arnold Forrer, Christoph Bieri, Mario Thürig, Bruno Gisler

    Aussenseiter: Christian Schuler, Adi Laimbacher, Matthias Glarner, Michael Bless, Remo Stalder, Michael Gschwind

    Gästeschwinger: Christian Stucki, Matthias Glarner (BKSV), Adi Laimbacher, Christian Schuler (ISV), Michael Bless, Arnold Forrer (NOSV), Samuel Dind, Benjamin Gapany (SWSV)

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Rang Punkte Schwinger Wohnort Bild Grösse Gewicht
1a 58.50 Stucki Christian Lyss 198 145
1b 58.50 Glarner Matthias Heimberg bei Thun 184 116
2. 58.25 Räbmatter Patrick Uerkheim 189 150
3. 58.00 Forrer Arnold Stein 194 120
4. 57.75 Schuler Christian Rothenthurm 186 111
5a 57.00 Bieri Christoph Untersiggenthal 189 115
5b 57.00 Erb Roger Metzerlen 191 116
5c 57.00 Schmid Samuel Wittnau 183 105
5d 57.00 Studinger Stephan Däniken 184 115
5e 57.00 Stalder Remo Mümliswil 184 115
6a 56.75 Steinmann Kevin Villmergen
6b 56.75 Thoenen Henryc Wiedlisbach 185 105
6c 56.75 Gschwind Michael Hofstetten 186 118
6d 56.75 Thürig Mario Möriken 192 108
7a 56.50 Kocher Remo Hofstetten 183 113
7b 56.50 Alpiger Nick Seon 186 117
7c 56.50 Dind Samuel Dombresson 185 125
7d 56.50 Furter Reto Dottikon 180 105
7e 56.50 Klausner Yanick Benzenschwil 178 100
7f 56.50 Schaffner Samuel Birrhard 188 110
7g 56.50 Laimbacher Adi Schwyz 190 112

Nordwestschweizer: Totaler Berner Triumph
Christian Stucki hat das Nordwestschweizerische Schwingfest in Zuchwil zu seinen Gunsten entschieden. Der 29-jährige Sennenschwinger bezwang im Schlussgang Schwingerkönig Arnold Forrer nach 2:40 Minuten mit Kurz. Für Stucki, der mit einer viel diskutierten und umstrittenen Niederlage gegen Bruno Gisler startete, ist es der 28. Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Nach der Niederlage gegen Gisler drehte Stucki auf und siegte in den folgenden fünf Duellen jeweils mit der Maximalnote 10,00.

Auf Rang 1b klassierte sich dank eines abschliessenden Sieges Matthias Glarner. Für den Berner Oberländer ist es der erste Kranzgewinn und damit auch der erste Sieg am Nordwestschweizer Schwingfest. Gesamthaft ist es der 9. Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Ebenfalls stark wie nie zuvor präsentierte sich Patrick Räbmatter als bester Einheimischer auf dem zweiten Schlussrang.

Schlussgangverlierer Arnold Forrer dagegen war bis zum finalen Duell der Dominator des Tages. Doch am Ende behielt Christian Stucki das bessere Ende für sich. Zuvor hatte Forrer fünf Siege, unter anderem gegen Christoph Bieri und Matthias Glarner, aneinandergereiht. Damit bewies der Toggenburger eine Woche nach dem verpassten Brünig-Kranz aufsteigende Form.

Ein Schwingfest wie im Alptraum erlebte Bruno Gisler. Nach dem fulminanten Startsieg gegen Christian Stucki sah er lange Zeit als sicherer Schlussgangteilnehmer aus. Doch danach verlor er sowohl gegen Patrick Räbmatter als auch gegen Samuel Dind. Statt dem 100. Kranzgewinn, reiste er mit einer riesigen Enttäuschung nach Hause.

Zuchwil. Nordwestschweizerisches Schwingfest (124 Schwinger, 3000 Zuschauer). Schlussgang: Christian Stucki (Lyss) bezwingt Arnold Forrer (Stein) nach 2:40 Minuten mit Kurz. Rangliste: 1. Stucki und Matthias Glarner (Meiringen), je 58,50. 2. Patrick Räbmatter (Uerkheim) 58,25. 3. Forrer 58,00. 4. Christian Schuler (Rothenthurm) 57,75. 5. Christoph Bieri (Untersiggenthal), Roger Erb (Metzerlen), Samuel Schmid (Wittnau), Stephan Studinger (Däniken) und Remo Stalder (Mümliswil), je 57,00. 6. Kevin Steinmann (Villmergen), Henryc Thoenen (Binningen), Michael Gschwind (Hofstetten) und Mario Thürig (Möriken), je 56,75. 7. Remo Kocher (Hofstetten), Nick Alpiger (Staufen), Samuel Dind (Dombresson), Reto Furter (Dottikon), Yanick Klausner (Benzenschwil), Samuel Schaffner (Holderbank) und Adi Laimbacher (Schwyz), je 56,50.

Christian Stucki ist der Sieger vom Nordwestschweizerischen Schwingfest in Zuchwil. Er bezwingt im Schlussgang Arnold Forrer nach knapp drei Minuten mit einem Kurz. Weil Matthias Glarner im sechsten Gang gegen Mario Thürig siegte, klassiert er sich auf Rang 1b. Der totale Berner Erfolg also. Hinter dem Berner Duo wird Patrick Räbmatter 2. und Schlussgangverlierer Forrer landet auf Rang 3. Bruno Gisler, der eigentlich seinen 100. Kranzgewinn realisierten wollte, verpasste diesen Erfolg durch eine sensationelle Niederlage im sechsten Gang gegen Samuel Dind.

Der Schlussganggegner von Arnold Forrer ist nun bekannt. Christian Stucki wird den Schlussgang gegen den Schwingerkönig von 2001 bestreiten. Patrick Räbmatter und Matthias Glarner haben aber immer noch die Chance als lachende Dritte den Tagessieg zu erben.

Das Nordwestschweizerische Schwingfest sorgt an zwei Fronten für Spannung. Einerseits hat Arnold Forrer den Einzug in den Schlussgang gegen Henryc Thoenen gesichert. Noch offen ist sein Gegner. Dafür kommen Christian Stucki, Matthias Glarner und Patrick Räbmatter in Frage. Räbmatter bezwang sensationell Bruno Gisler im fünften Gang und vermieste damit die Schlussgang-Chancen des Solothurners. Andererseits aber hat eine kuriose Szene für Aufsehen gesorgt. Adi Laimbacher musste nochmals zum fünften Gang antreten, obwohl er bereits als Sieger ausgerufen wurde. Die Kampfrichter am Tisch haben den Kampfrichter auf dem Platz offenbar überstimmt. Immerhin hat Laimbacher dieses Duell gewonnen und sich in eine gute Ausgangslage gebracht im Kampf um den Kranz.

Arnold Forrer ist der grosse Profiteur des vierten Ganges. Als einziger der Schwinger mit drei Siegen nach drei Gängen gewinnt er auch im vierten Gang. Der Schwingerkönig von 2001 bezwingt Matthias Glarner etwas überraschend am Boden. Christian Schuler dagegen verliert gegen Christoph Bieri und Thomas Stüdeli unterliegt Christian Stucki. Damit ist Forrer nun alleine in Führung. Dahinter folgt bereits Bruno Gisler, der Tobias Widmer unter die Verlierer reiht. Nicht mehr ganz zuvorderst anzutreffen ist Adi Laimbacher. Er unterliegt Mario Thürig. Die Ausgangslage im Kampf um den Schlussgang präsentiert sich weiter sehr spannend.

Aus den acht Schwingern mit zwei Siegen ist ein Quartett mit vier Siegen geworden. Darunter sind nicht weniger als drei Gäste: Christian Schuler, Arnold Forrer und Matthias Glarner. Sie bezwingen Tiago Vieira, Patrick Räbmatter respektive Yanick Klausner. Der vierte im Bunde ist Thomas Stüdeli, der abseits der Spitzenschwinger zu seinen drei Siegen kam. Im Spitzenduell des Ganges stellten Bruno Gisler und Michael Bless. Gisler stand dabei mehrmals nahe am Sieg, doch Bless konnte sich immer wieder ausdrehen. Die weiteren Favoriten wie Adi Laimbacher, Christoph Bieri, Remo Stalder, Christian Stucki oder Mario Thürig haben mit dem Sieg im dritten Gang wieder zur erweiterten Spitze aufgeschlossen.

Der zweite Gang hat keine grossen Überraschungen gebracht. Neun der zehn Eidgenossen haben den zweiten Gang gewonnen. Einziger Verlierer war Remo Stalder im Direktduell der Eidgenossen gegen Matthias Glarner. Nach zwei Gängen haben somit acht Schwinger aus dem erweiterten Favoritenkreis zwei Siege auf dem Konto. Es sind dies die Eidgenossen Christian Schuler, Bruno Gisler, Matthias Glarner und Arnold Forrer sowie die Nicht-Eidgenossen Patrick Räbmatter, Tiago Vieira, Thomas Stüdeli und Yanick Klausner.

Ergänzung zur Meldung über den 1. Gang in Zuchwil. Von den Nicht-Eidgenossen haben aus Nordwestschweizer Sicht auch Roger Erb, Patrick Räbmatter, Remo Kocher, Marc Stoffel, Thomas Stüdeli und Stephan Studinger das erste Duell für sich entschieden. Nun ist der erste Gang endgültig zu Ende.

Der erste Gang am Nordwestschweizerischen Schwingfest ist bereits Vergangenheit. Und dieser hat auch für einige Überraschungen gesorgt. So verliert Christian Stucki zum zweiten Mal in dieser Saison. Nach einem Angriff seinerseits, wird er am Boden von Bruno Gisler überdreht. Ebenfalls siegreich bleiben die Gäste Arnold Forrer (gegen Christoph Bieri), Matthias Glarner (gegen Lorenz Blatter) sowie Christian Schuler (gegen Mario Thürig). Ein anderer Gast, Michael Bless, verliert dagegen bereits nach wenigen Sekunden gegen Remo Stalder. Adi Laimbacher kommt beim Unentschieden gegen Henryc Thoenen ebenfalls nicht zum erhofften Startsieg. Von den Nicht-Eidgenossen aus Nordwestschweizer Sicht ist es besonders erfreulich, dass Tiago Vieira und David Schmid zu Startsiegen kommen.

Die Spitzenpaarungen für das Nordwestschweizerische Schwingfest sind bekannt. Sie lauten wie folgt:

Gemäss Auskunft von Stefan Strebel, Technischer Leiter des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes, werden die Spitzenpaarungen für das NWS 2014 am Sonntag, 3. August, in Zuchwil am morgigen Feiertag bekannt. Die Paarungen sind nun unter www.schlussgang.ch oder auf der SCHWINGER-App freigeschaltet.

Am kommenden Wochenende finden gleich neun Schwingfeste statt. Im Zentrum steht das Nordwestschweizerische Schwingfest, über welches am Sonntag, 3. August, natürlich ausführlich auf der SCHWINGER-App sowie unter www.schlussgang.ch berichtet wird. Von den acht Regionalfesten zwischen Freitag, 1. August, und Sonntag, 3. August, folgen natürlich wie gewohnt Informationen zum Ausgang unter www.schlussgang.ch oder im Gang-Ticker auf der SCHWINGER-App.

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