Thomas Sempach (Teil 6): Interview zum Abschluss

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Thomas Sempach. Heute: Teil 1.

 

Thomas Sempach, Sie erlebten eine gute Saison. Sind Sie zufrieden?
Thomas Sempach: Unzufrieden bin ich sicherlich nicht. Natürlich wäre an jedem Schwingfest mit "Wenn und aber" noch vieles möglich gewesen, doch so wie die Feste verliefen bin ich zufrieden.

Zwei Schlussgänge an Gauverbandsfesten haben Sie verloren. Was fehlte?
Sempach: Beim Bern-Jurassischen Schwingfest in Nods traf ich auf Christian Stucki. In diesem Duell war ich nicht chancenlos, aber Stucki war sehr stark. Am Emmentalischen in Bigenthal dagegen, hatte ich auch meine Chancen. Thomas Zaugg, der mich besiegte, und ich gingen volles Risiko ein, weil ja einer von uns siegen musste. Das Risiko zahlte sich für ihn mehr aus.

Auch auf dem Weissenstein standen Sie im Schlussgang ...
Sempach: Ja richtig. Dort war die Ausgangslage aber anders, weil mein Cou-Cousin Matthias Sempach bereits vor dem Schlussgang als Festsieger vom Weissenstein-Schwinget 2012 feststand.

Wie geht man in ein solches Duell?
Sempach: Man darf sich keine grossen Gedanken machen, wie die Ausgangslage ist. Einen Schlussgang will man immer gewinnen, auch wenn die Chance auf den Sieg fehlt. Genau so ging ich auch ins Duell.

Als Emmentaler ist das ESAF 2013 für Sie sicherlich sehr besonders. Was erwarten Sie?
Sempach: Ich hoffe in erster Linie auf einen Berner Sieg. Aus persönlicher Sicht wäre es sicherlich toll, vorne an der Spitze auch etwas mitreden zu können.

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