Matthias Sempach (Teil 6): Aktuelles Interview der Woche

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie startet mit Matthias Sempach. Heute: Teil 6.

Matthias Sempach, wie fühlt sich der Gewinn der Jahrespunkteliste an?
Matthias Sempach: Es ist ein tolles Gefühl in dieser aussagekräftigen Rangliste obenaus zu schwingen. Das freut mich sehr und motiviert für das weitere Training um die Ziele zu erreichen.

Was verfolgen Sie für Ziele?
Sempach: Ich will natürlich bei jedem Schwingfest das beste zeigen und vorne mitschwingen.

Und beim ESAF in Burgdorf?
Sempach: Klar ist das ESAF in Burgdorf in meinem Kopf. Aber ich möchte mich nicht mehr allzufest unter Druck setzen. Darum nehme ich Fest für Fest und versuche die Nervosität vor dem ESAF solange wie möglich zu vermeiden.

Zurück zur Jahrespunkteliste. Wieviel Wert hat die Jahrespunkteliste?
Sempach: Sie zeigt auf, vor allem in den vordersten Rängen, wer über die ganze Saison am konstantesten geschwungen hat. Ich war schon ein paar Mal in den vorderen Rängen, aber ganz nach vorne hat es mir nie gereicht. Dieses Jahr war ich sehr konstant und dies wurde durch die Jahrespunkteliste unterstrichen.

Sie hatten eine Traumsaison. Welcher Sieg war der Schönste?
Sempach: Jeder Sieg hat etwas Spezielles an sich. Darum kann man sie nicht miteinander vergleichen. Wenn ich einen hervorheben müsste, ist es wohl der Sieg am Nordostschweizerischen, weil dies zuvor schon lange keinem Berner mehr gelungen ist. Zudem sind Teilverbandsfestsiege immer schön, weil man nur maximal zwei pro Jahr bestreiten kann.

Vor ihrer starken Phase im Juni/Juli/August mussten Sie aber ausgerechnet am Heimfest untendurch. Was lief schief?
Sempach: Im Nachhinein hat es die unglückliche Schlussgangniederlage am Oberaargauischen vielleicht sogar gebraucht, damit es mir an den nächsten Festen besser lief.

Die Serie Schwingerwoche mit Matthias Sempach ist beendet. Am 22. Oktober startet die Schwingerwoche mit Daniel Bösch, dem Zweitklassierten der diesjährigen SCHLUSSGANG-Jahrespunkteliste. 

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