Matthias Sempach (Teil 3): Interview als Schwinger des Monats

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie startet mit Matthias Sempach. Heute: Teil 3.

Im Juli wurde Matthias Sempach von den Facebook-Freunden vom SCHLUSSGANG zum Schwinger des Monats gewählt. Wir blicken zurück auf das Interview, welches Anfang August geführt wurde.

Matthias Sempach, Sie wurden von den SCHLUSSGANG-Lesern zum Schwinger des Monats Juli gewählt. Für Sie wirklich ein perfekter Monat!
Matthias Sempach: Im Juli lief es mir wirklich sehr gut. Ich konnte meine Ziel übertreffen. Besonders gefreut haben mich natürlich die beiden Kranzfestsiege in Oey-Diemtigen und auf dem Weissenstein.

Und Sie konnten sich im Juli gar noch ein wenig Ferien erlauben ...
Sempach: ... Nach dem Sieg am Oberländischen reiste ich für ein paar Tage nach Russland. Das hat mir grossen Spass gemacht. An der Wettkampfvorbereitung hat es auch nicht gross gestört, weil nach meiner Rückkehr lief es mir auf dem Weissenstein ja sehr gut.

Sie sind derzeit kaum zu stoppen. An was liegt das?
Sempach: Das ist schwierig zu erklären. Natürlich suche ich im jedem Duell die Entscheidung. Durch diese offensive Einstellung werden viele der Duelle auch entschieden, in diesem Jahr sehr oft zu meinen Gunsten. Das ist sehr erfreulich. Doch es kann auch anders sein.

Sie sprechen beispielsweise das ESAF 2010 an, wo Sie als Favorit nach einer Niederlage im dritten Gang aus der engeren Entscheidung fielen. Was unternehmen Sie im Hinblick auf das ESAF 2013 dagegen?
Sempach: Ich werde mich wie auf alle eidgenössischen Anlässe davor sehr gezielt und gewissenhaft vorbereiten. Zudem hoffe ich dieses Mal auf das nötige Wettkampfglück, welches mir mit Ausnahme des Kilchberger Schwingets 2008 auch ein wenig fehlte an den eidgenössischen Anlässen. Es muss alles zusammenpassen für ein gutes Resultat und zudem gibt es viele weitere Schwinger, die das Potential haben, Schwingerkönig zu werden.

Es wäre für Sie aber schon ein grosser Erfolg in der näheren Heimat zu reüissieren!
Sempach: Sicherlich wäre das eine grosse Sache, doch bis zum Eidgenössischen geht es noch lange und es kann noch sehr viel geschehen. Zuerst möchte ich mich aber auf den weiteren Saisonverlauf konzentrieren.

Zurück zur laufenden Saison. Der Jahrespunkteliste-Titel rückt näher! Daniel Bösch hat Sie bereits als Sieger erklärt.
Sempach:  Noch ist nichts entschieden, aber es freut mich natürlich sehr. dass ich nach der letzten Saison und Rang 3 jetzt in Führung liege. Um den Sieg auch zu holen, braucht es aber noch zwei gute Leistungen am Berner Kantonalfest und auf der Schwägalp. Zudem wird Daniel Bösch sicherlich auch nicht einfach aufgeben im Kampf um den Titel ...

Die Serie Schwingerwoche mit Matthias Sempach wird am Donnerstag, 18. Oktober, mit Teil 4 fortgesetzt. 

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