Matthias Aeschbacher (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2019 bis Ende Februar 2020. In dieser Woche im Fokus: der Berner Neueidgenosse Matthias Aeschbacher. Heute folgt mit dem Interview zum Abschluss Teil 4.
Die Entscheidung am Schwarzsee: Matthias Aeschbacher (rechts) bezwang Simon Anderegg und holte sich den Festsieg. (Foto: Janine Kid)

In der Schwingerwoche werden von November 2019 bis Ende Februar 2020 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Vom 25. bis 30. November ist die Serie dem Berner Neueidgenossen Matthias Aeschbacher gewidmet.

Mit etwas Abstand, wie sind Sie mit der vergangenen Saison zufrieden?
Matthias Aeschbacher: Sehr gut, natürlich kann man sich immer verbessern. Die drei Festsiege am Schwarzsee, Südwestschweizer und am Berner Kantonalen werden mir immer in guter Erinnerung bleiben. Sicher ebenfalls der ersehnte Kranzgewinn am Eidgenössischen in Zug.

Gab es für Sie ein besonderes Ereignis in der vergangenen Saison?
Aeschbacher: Nebst dem Spitzenrang in Zug hat für mich der Sieg am Berner Kantonalen einen besonderen Stellenwert. Erstens ist ein Sieg am eigenen Teilverbandsfest immer etwas Besonderes und zweitens bin ich seit über 50 Jahren der erste Emmentaler, dem dieses Kunststück wieder mal gelungen ist. Darum hat dieser Erfolg einen enormen Stellenwert.

Hat die Saisonvorbereitung für die kommende Saison schon begonnen?
Aeschbacher: Im Dezember beginne ich mit dem Training. Nach einer harten und intensiven Saison habe ich mir zusammen mit meiner Ehefrau im November eine Ferienreise nach Thailand gegönnt. Die Erholung hat mir sehr gut getan. Nun kann ich gut ausgeruht und voll motiviert die Vorbereitungen für die Saison 2020 starten.

Werden Sie das Training wie bisher absolvieren oder sind Änderungen geplant?
Aeschbacher: Ausgelernt hat man nie. Im Prinzip werde ich nichts ändern. In technischer Hinsicht wäre es sicher nicht schlecht, wenn ich noch vielseitiger werden würde. Ebenfalls die Bodenarbeit ist ein ewiges Thema.

Wie sieht Ihr Trainingsplan konkret aus?
Aeschbacher: Das wichtigste ist, dass die Gesundheit mitspielt. Neben dem Kraft- und Konditionstraining ist das Schwingen das wichtigste. Da im Berner Verband diverse Änderungen anstehen (neuer TL), werde ich mein Training den gegebenen Umständen anpassen.

Haben Sie sich für die kommende Saison schon Ziele gesetzt?
Aeschbacher: Sicher werde ich im Frühjahr mit einigen Einsätzen an Hallen- und Regionalfesten die Saison eröffnen. Welche Kranzfeste ich neben den Bergfesten bestreiten werde, ist noch offen. Ein besonderer Höhepunkt ist das Jubiläumsschwingfest 125 Jahre ESV in Appenzell. Dort möchte ich die Berner Farben so gut wie möglich vertreten und hoffe, um den Festsieg mitreden zu können.

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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