Joel Wicki (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2019 bis Ende Februar 2020. In dieser Woche zum Abschluss im Fokus: der Erstgekrönte Joel Wicki. Heute folgt mit dem Interview zum Abschluss Teil 4. Damit ist die Schwingerwoche 2019/2020 abgeschlossen. Im Herbst 2020 geht es wieder weiter.
Joel Wicki (oben, gegen Patrick) freut sich bereits jetzt auf die kommenden Aufgaben. (Foto: Tobias Meyer)

Erstgekrönter Joel Wicki. Wie hört sich das an für Sie?
Joel Wicki: Es ist immer noch speziell, ehrt mich aber auch sehr. Ich habe intensiv auf das ESAF 2019 hingearbeitet und konnte am Wettkampf meine Leistung sehr gut abrufen. Mit dem Ausgang bin ich sehr zufrieden, auch wenn es nicht ganz für den Königstitel reichte. Die Erfahrungen aus diesen Tagen kann ich aber sehr gut in die weitere Laufbahn mitnehmen. Das ESAF war eine riesen Geschichte, nicht nur für mich, sondern für mein ganzes Umfeld.

Was bleiben Ihnen vom Jahr 2019 sonst noch in Erinnerung?
Wicki: Sicherlich der Stoos-Schwinget. Da konnte ich mich optimal in Szene setzen. Bergkranzfest haben immer ihren eigenen Charme und wenn man am Ende als Sieger ausgerufen wird, ist es umso schön. Diesbezüglich bleibt mir auch der Brünig-Schwinget, obschon es nicht zum Sieg reichte, sehr in Erinnerung.

Durch die Erfolge kommen auch die Verpflichtungen. Wie gehen Sie damit um?
Wicki: Das gehört dazu, aber natürlich gibt es Termine, die man lieber oder solche die man weniger lieber macht. Ich arbeite im Moment auch etwas weniger als in den Vorjahren, derzeit 60 Prozent.

Wie bringen Sie alles unter einen Hut?
Wicki: Ohne Unterstützung von Management, Eltern und Freunden geht es nicht. Ich versuche aber, wie zum Beispiel die Fanpost, möglichst viel selber zu managen.

2020 steht sportlich das Jubiläumsschwingfest vom ESV im Zentrum. Welche Ziele verfolgen Sie?
Wicki: Mein Ziel ist es im August in Topform zu sein. Und natürlich möchte ich in Appenzell beim Jubiläumsschwingfest um den Sieg ein Wort mitreden.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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