Guido Thürig (Teil 6): Interview zum Abschluss der Serie

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Guido Thürig. Heute: Teil 6.

Guido Thürig, wie bilanzieren Sie ihre Saison 2012?
Guido Thürig: Als durchaus gelungen. Ich startete gut in die Saison und konnte an den besuchten Anlässen meine Ziel zumeist erreichen. Natürlich sticht aber der Kranzfestsieg heraus.

Sie sprechen das Südwestschweizerische an. Beschreiben Sie ihren Tag.
Thürig: Ich startete mit drei Siegen optimal in den Wettkampf und konnte mir danach gar einen Gestellten leisten. Die Schlussgangqualifikation stand dadurch nicht in Gefahr. Im finalen Duell traf ich auf Stefan Zbinden. Weil ich ihn schon im Verlaufe des Wettkampfs bezwungen hatte, ging ich mit einem guten Gefühl in das Duell. Glücklicherweise reichte es zum Sieg.

Aber auch andere Feste gelangen gut, beispielsweise auf dem Weissenstein ...
Thürig: Ja, im Gegensatz zu vielen meiner Nordwestschweizer Kollegen darf ich mit dem Auftritt auf dem Weissenstein zufrieden sein. Der Kranzgewinn an diesem Fest steht für mich immer im Zentrum.

Sehen Sie aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten?
Thürig: Natürlich. An jedem Gang oder Fest gibt es etwas, was man besser machen könnte. Wenn nicht, müsste ja niemand mehr trainieren.

Welche Ziele verfolgen Sie 2013?
Thürig: Natürlich möchte ich an den Schwingfesten weiterhin überzeugen und jeweils meine beste Leistung abrufen. Aber natürlich gibt es nächste Saison einige besondere Feste, wie zum Beispiel die Berg- und Teilverbandsfeste sowie unser Besuch am Luzerner Kantonalfest in Beromünster bei unserem befreundeten Schwingklub Surental.

Und das ESAF?
Thürig: Burgdorf ist zwar noch weit weg, aber klar ist dieses Fest auch mein persönlicher Höhepunkt in der nächsten Saison. Ich strebe den Kranzgewinn an, es wäre mein Zweiter nach Aarau 2007.

Die Serie Schwingerwoche mit Guido Thürig ist beendet. Die Schwingerwoche wird am Montag, 28. Januar, mit einem neuen Schwinger fortgesetzt.

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