Christoph Bieri (Teil 1): Interview als Schwinger der Woche

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Christoph Bieri. Heute: Teil 1.

Anfang August gewann Christoph Bieri erstmals in seiner Laufbahn das Nordwestschweizerische Schwingfest. Damit hat der 27-jährige Sennenschwinger nun alle Kranzfeste auf Nordwestschweizer Boden (Aargauer, Baselbieter, Baselstädter, Solothurner, Weissenstein, Nordwestschweizer) mindestens einmal gewonnen. Für diese Leistung wurde Christoph Bieri nach dem Sieg in Döttingen zum Schwinger der Woche gewählt. Wir blicken zurück auf das Interview mit dem Schwinger der Woche vom August zurück.



Christoph Bieri, grosser Triumph am eigenen Teilverbandsfest. Wie fühlen Sie sich?
Christoph Bieri: Das ist natürlich eine tolle Sache. Damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet. Heute lief es mir sicherlich gut, es ist ja nicht alltäglich, dass man ein Teilverbandsfest mit sechs Siegen abschliessen kann.

Es ist auch ein kleines Jubiläum, wussten Sie das?
Bieri: Es ist der 15. Kranzfestsieg, richtig. Zudem feierte ich meinen 58. Kranzgewinn.

Und es ist der erste Teilverbandssieg. Davon sprachen wir bei Ihrem Interview Mitte Juli ja schon ...
Bieri: ... Ja, das ist richtig. Damals habe ich gesagt, dass mir dieser Sieg noch fehlt. Jetzt ist es geschafft, darüber bin ich sehr stolz. Auch über den aktuellen Verlauf der Saison.

Trotz des Dämpfers auf dem Weissenstein?
Bieri: Als ehemaliger Sieger und vierfacher Weissenstein-Kranzer war das Ziel natürlich schon der Kranz. Da ist es mir nicht gelaufen, aber ich liess mich dadurch nicht beirren und machte auf dem Weg ans Nordwestschweizerische die gleiche Vorbereitung wie immer.

Wegweisend war das Duell gegen Torsten Betschart. Haben Sie ihn gekannt?
Bieri: Ich habe mit Torsten Betschart auch schon trainiert. Das hat mir sicherlich geholfen. Er ist ein guter Schwinger, aber ich wusste, wie ich mich zu verhalten habe.

Nun sind Sie als Teilverbandsleader wieder mehr im nationalen Druck. Spüren Sie dies?
Bieri: Nein, ich war ja schon vor meiner Verletzung in dieser Position. Darum ist das nichts neues für mich.

Wie werden Sie sich auf die kommende Saison vorbereiten?
Bieri: Ich werde mich aber im Winter sicherlich mehr im sportlichen Bereich bewegen, weil dies im letzten Winter etwas zu kurz kam.

Die Serie Schwingerwoche mit Christoph Bieri wird am Dienstag, 4. Dezember, mit Teil 2 fortgesetzt.

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