Schwinger der Woche: Inti Patrick Räbmatter

Patrick Räbmatter hat am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Zuchwil vor Wochenfrist eine überzeugende Leistung gezeigt. Der Aargauer wurde dank fünf Siegen 2. am eigenen Teilverbandsfest. Den Schwinger der Woche haben wir deshalb ein paar Tage nach dem Fest interviewt.
Patrick Räbmatter (stehend) bejubelt den Kranzgewinn und den Sieg gegen Michael Bless. (Foto: Rolf Eicher)

Patrick Räbmatter, einige Tage sind seit dem 2. Rang am NWS vergangen. Haben Sie den Erfolg mittlerweile realisiert?
Patrick Räbmatter: Ich bin immer noch überglücklich. Nun probiere ich natürlich an diesen Erfolg anzuknüpfen, am besten gleich heute Samstag, 9. August, am Fricktaler Abendschwinget in Wölflinwil.

Wie sind Sie in die Duelle gegen Bruno Gisler und Michael Bless gestiegen?
Räbmatter: Gegen Bruno Gisler schwinge ich grundsätzlich sehr gerne. Gegen ihn kann man gut greifen und hat auch die Möglichkeit anzugreifen. Bisher verlor ich fünf Mal gegen ihn, ein sechstes Mal wollte ich unbedingt verhindern. Mit Michael Bless hatte ich am Nordostschweizerischen im Duell um den Kranz verloren. Jetzt habe ich mich bei meinem Heimspiel quasi revanchiert.

Waren Sie enttäuscht, dass Sie nicht für den Schlussgang ausgewählt wurden?
Räbmatter: Als ich am morgen antrat, habe ich keinen Gedanken an eine Schlussgangqualfiktion verwendet. Und ich denke, im Nachhinein war es sogar optimal, wie die Einteilung den Fall gelöst hat.

Wie hoch werten Sie den Ehrenplatz am Nordwestschweizerischen ein?
Räbmatter: Sehr hoch, es ist bestimmt mein grösster Erfolg der bisherigen Laufbahn.

Als Grund für den Erfolg haben Sie ihren Mentaltrainer genannt. Wieso?
Räbmatter: Dieser Mentaltrainer kommt aus meinem Bekanntenkreis. Mein Vater hat mir den Ratschlag gegeben, Mental an mir zu arbeiten. Seit etwas mehr als einem Monat sind wir dran. Das Gefühl bei dieser Trainingsart ist sehr gut.

Trotz diesem Erfolg und weiteren zwei Kranzgewinnen 2014 hat es nicht ganz für den Kilchberger Schwinget gereicht. Sind Sie enttäuscht?
Räbmatter: Natürlich wäre ich gerne am Saisonhöhepunkt im Einsatz gestanden. Es war eine enge Sache, doch auch meine Kollegen haben ihre Leistung gezeigt und sind verdient selektioniert worden. Ich bin ja immerhin erster Ersatz.

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