Schwinger der Woche: Inti Mario Schneider

Mit seinem Sieg am Olma-Schwinget hat sich der Thurgauer Mario Schneider in eine illustre Siegerliste mit Namen wie Karl Meli, Ernst Schläpfer oder Arnold Forrer einschreiben lassen können. Im Interview zum Schwinger der Woche bilanziert er seinen Auftritt und die Zukunft.
Ein jubelnder Mario Schneider nach seinem Sieg beim Olma-Schwinget in St. Gallen. (Foto: Werner Schaerer)

Olma-Sieger Mario Schneider! Wie hört sich das an?
Mario Schneider: Das tönt ziemlich gut. Mit diesem Erfolg hätte ich eigentlich nicht gerechnet, aber natürlich nehme ich ihn gerne mit.

Wie ist der Erfolg im Vergleich zu einem Kranzfest zu werten?
Schneider: Natürlich haben die Kranzfeste einen höheren Stellenwert, doch danach kommt schnell einmal der Sieg an der Olma. Besonders als Nordostschweizer und mit Blick auf die Liste der ehemaligen Sieger bedeutet mir dieser Tagessieg sehr viel.

Wie sind Sie an den Anlass herangegangen?
Schneider: Absolut ohne Druck und das war vermutlich das Erfolgsrezept heute. Während des ganzen Tages war ich ziemlich locker. Dies hat natürlich geholfen je näher die Entscheidung rückte.

Wie haben Sie sich auf den Einsatz vorbereitet?
Schneider: Wie vermutlich ein Grossteil der Teilnehmer habe ich in den vergangenen Wochen gänzlich auf Schwingertrainings verzichtet. Ganz untätig war ich aber nicht, denn zwei Mal in der Woche hielt ich mich mit Fitness-Einheiten warm.

Was bringt Ihnen dieser Sieg für die Zukunft?
Schneider: Das gibt sicherlich einen tollen Schub für die nächste Saison, welche mir sehr wichtig ist mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer. Mit dem Wissen eines Festsieges lässt es sich auch einfacher ans intensive Wintertraining herangehen.

Werden Sie 2015 nochmals im Einsatz stehen?
Schneider: Ich gehe davon aus, dass ich auch am Niklaus-Schwinget in Dietikon an den Start gehen. Was nächste Saison genau läuft bezüglich Kranzfeste weiss ich noch nicht so genau.

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