Schwinger der Woche: Inti Christian Stucki

Nach seinem Sieg beim Hallenschwinget in Oberdiessbach wurde Christian Stucki zum Schwinger der Woche gewählt. Der 30-jährige Seeländer bestritt das Fest auch, um den Wettkampfpraxis zu sammeln.
Ein wegweisender Sieg für Christian Stucki (oben) gelang in Oberdiessbach im ersten Gang gegen Matthias Siegenthaler. (Foto: Rolf Eicher)

Christian Stucki, erstes Fest, erster Sieg! Ein Einstand nach Mass?
Christian Stucki: Da kann man gar nicht meckern. Natürlich bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden.

Was bedeutet ein Sieg an einem Regionalfest für einen mehrfachen Kranzfestsieger?
Stucki: Jeder Sieg hat etwas und ist in seiner Art speziell. Zudem ist es sicherlich auch förderlich für das Selbstvertrauen, wenn man weiss, man kann gegen die anderen Gegner bestehen.

Was haben Sie sonst noch für Erkenntnisse aus dem Wettkampf gezogen?
Stucki: Wer mich kennt, weiss, dass ich es von Gang zu Gang und Fest zu Fest nehme. Analysen können andere machen. Mir war es wichtig, die Wettkampfluft wieder einmal spüren zu können.

Der Start in Oberdiessbach war aber eigentlich nicht geplant ...
Stucki: ... Richtig. Dieses Fest habe ich bestritten, weil ich ja in Büren an der Aare grippebedingt passen musste. Nun werde ich noch den Hallenschwinget in Grenchen (29. März) bestreiten und dann kann es für mich auch an der Freiluft losgehen.

Die Grippe ist nun aber überstanden?
Stucki: Ja. Ich musste zwar Antibiotika nehmen, aber nun spüre ich nichts mehr. Auch sonst geht es mir körperlich sehr gut, ich hatte in den Wintermonaten keine gravierenden Verletzungen zu beklagen.

Wie läuft es eigentlich im privaten Umfeld? Man hört, dass Sie an ein Eigenheim denken ...
Stucki: ... Das ist korrekt. Die Eigenheim-Planungen sind bereits weit fortgeschritten. In Lyss werde ich mit meiner Familie im Frühling den Start eines Hausbaus angehen. Und eine Hochzeit mit meiner Freundin ist auch in Planung, wann ist allerdings noch offen.

(Interview: Werner Frattini / www.schlussgang.ch)

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