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Schwinger der Woche: Interview Nick Alpiger

OLMA-Sieger Nick Alpiger ist der aktuelle Schwinger der Woche. Kurz vor seinen Ferien nahm er sich Zeit ein paar Fragen vom SCHLUSSGANG zu beantworten.
Nick Alpiger gewann den Olma-Schwinget 2021 und wurde zum Schwinger der Woche beim SCHLUSSGANG ernannt. (Foto: Pascale Alpiger)

Nick Alpiger, Sie hatten nochmals ein schwingintensives Wochenende mit drei Events. Wie haben Sie dies erlebt?
Nick Alpiger: Ja, das stimmt. Zuerst durfte ich am Freitag, 15. Oktober, mit meinen Klubkollegen das 100-Jahr-Jubiläum vom Schwingklub Lenzburg feiern. Es war ein sehr schöner Abend und ein toller Abschluss des Jubiläumsjahres. Einen Tag später gab ich in Willisau einen Kurs für den Nachwuchs. Und schliesslich durfte ich am 17. Oktober den OLMA-Schwinget in St. Gallen bestreiten. Der Start am OLMA-Schwinget war eigentlich nicht geplant, aber durch die Verletzung von Patrick Räbmatter konnte ich mich nachträglich anmelden.

Es war ihr zweiter Start am OLMA-Schwinget. Wie haben Sie diesen speziellen Anlass 2021 erlebt?
Alpiger: Der OLMA-Schwinget ist ja wie ein Fest im Fest. Das hat mir sehr gut gefallen. Für uns Schwinger wurde zudem sehr gut geschaut. Wir hatten einen geheizten Aufenthaltsraum, denn draussen war doch sehr frisch. Sportlich bin ich natürlich sehr zufrieden mit dem Festsieg, nachdem ich 2018 bei der letzten Austragung im Schlussgang gegen Daniel Bösch verloren hatte. 

Nun endet für Sie eine intensive Zeit, die in Ihrem Fall mit Hochs und Tiefs begleitet war. Wie haben Sie die vergangenen Monate erlebt?
Alpiger: Uh, das ist eine gute Frage. Es ist sehr viel passiert, ein paar Mal hat es mich auch aus der Bahn geworfen und dennoch bin ich froh, wie es nun geendet hat. Zuerst kam das für mich sehr spezielle Aargauer Kantonalschwingfest, organisiert von meinem Schwingklub Lenzburg, welches eine lange Phase ohne Feste beendete. Danach folgte die Verletzung, das Comeback, die Corona-Erkrankung und dann der Kilchberger Schwinget. Beim Kilchberger Schwinget wollte ich vermutlich zu viel, so lief es für mich nicht optimal. So war es für mich schön, dass ich mit dem OLMA-Schwinget noch einen schönen Saisonabschluss finden konnte. Es war sicherlich eine spezielle Saison für alle Schwinger. Ich persönlich bin einfach froh, konnten wir unserer Leidenschaft wieder frönen.

Wie haben Sie die letzten Wochen schwingerisch verbracht?
Alpiger: Den Trainingsbetrieb beim Schwingklub haben wir im Moment unterbrochen. So habe ich mit mit den Ringern in ihren Trainings bis in dieser Woche fitgehalten. Nun folgt für mich eine Auszeit von drei Wochen. Ich habe erstmals seit der Schulzeit wieder drei Wochen am Stück Ferien, darauf freue ich mich. Und dann geht es im November bereits wieder los mit der Vorbereitung auf die Saison 2022.

Sie sprechen die Saison 2022 an. Was haben Sie vor?
Alpiger: Ich freue mich auf eine gewisse Normalität an den Schwingfesten. Persönlich werde ich im Dezember in Dietikon oder im Januar in Zürich (Berchtold-Schwinget) wieder starten, sofern es gesundheitlich dann auch geht. Danach sind für mich vor dem Start der Kranzfeste vor allem die Regionalfeste sehr wichtig. Diese geben mir jeweils ein gutes Gefühl. Danach folgen dann die Kranzfeste und natürlich ist das ESAF 2022 in Pratteln ein Höhepunkt der Saison 2022, auf den ich mich schon jetzt freue.

Im Artikel erwähnt: 

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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