Schwinger der Woche: Adi Laimbacher

Am Ostermontag feierte Adi Laimbacher seinen zehnten Sieg am klubeigenen Frühjahrswettkampf in Ibach. Im Schlussgang setzte er sich kurz vor Zeitablauf gegen seinen jüngeren Bruder Philipp durch. Der Schlussgang krönte den Schwyzer Routinier zum Schwinger der Woche.
Das Bruderpaar Adi (vorne) und Philipp Laimbacher (Bild: Innerschweizerisches 2014) drückten dem Heimanlass in Ibach den Stempel auf - am Ende mit dem besseren Ende für Adi. (Foto: Werner Schaerer)

Herzliche Gratulation zum 10. Tagesieg in Ibach. War das kalte Wetter kein Problem?
Adi Laimbacher: Doch, ich spürte die Kälte. Sie ging in die Knochen, und ich war in den Gängen nicht so geschmeidig. Aber es war ja für alle kalt.

Den ersten Triumph in Ibach feierten Sie 2002 mit einem Schlussgangsieg über Daniel von Euw. Wie hält man sich so lange an der Spitze?
Laimbacher: Wichtig für mich war sicherlich das gute Umfeld in meinem Klub, dem Mythenverband. Zudem hatte ich das Glück, dass ich wenig verletzt war. Aber inzwischen gibt’s in meinem Leben auch andere Prioritäten als Schwingen. Das wird wohl meine letzte Teilnahme in Ibach gewesen sein.

Dies klingt nach Rücktritt. Haben Sie ein entsprechendes „Drehbuch“ für 2015?
Laimbacher (lacht): Ja, gewisse Vorstellungen habe ich.

Welche Ziele verfolgen Sie noch in dieser Saison?
Laimbacher: Nach dem 100. Kranz auf der Schwägalp habe ich meine schwingerischen Ziele weitgehend erreicht. Ich muss zugeben, dass ich fast keine mehr habe. Aber wie ich im Schlussgang in Ibach spürte, reizt mich das Schwingen immer noch.

Darf man davon ausgehen, dass Sie Ihren Rücktritt an einem Innerschweizer Fest geben werden?
Laimbacher: Ja, ich werde mich sicher nicht in einem anderen Teilverband vom aktiven Schwingsport verabschieden.

Haben Sie die Saison 2015 nochmals mit einem vollen Wintertraining vorbereitet?
Laimbacher: Ich habe zwar gut, aber sicherlich nicht mehr so intensiv wie in früheren Jahren trainiert. Inzwischen nehmen bei mir das eigene Geschäft und die Familie viel Platz ein.

Welche Kranzmarke streben Sie an?
Laimbacher: 100 Kränze sind für mich genug. Wieviele jetzt noch hinzu kommen, spielt mir keine Rolle mehr. Ich will jetzt einfach noch einen guten Abschluss hinlegen.

(wr)

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