Ringen: Meistertitel an Freiamt

Im zweiten Finalkampf hat die Ringerstaffel Freiamt den Sack zugemacht und mit einem 19:14 Heimsieg in Muri sich den Schweizer Meistertitel im Mannschaftsringen gesichert. Es ist dies der bereits siebte Titelgewinn für die Aargauer.
Die Ringerstaffel Freiamt feierte am Samstagabend, 13. Dezember, enthusiastisch ihren 7. Titelgewinn. (Foto: Wolfgang Rytz).

Nach Rang 4 in der Qualifikation ging ein Ruck durch das junge Team von Trainer Thomas Murer. Im Halbfinal blieb der Kronfavorit auf den Meistertitel, Willisau, chancenlos. Im Final nahm das Murer-Team diesen Schwung mit und liess sich selbst von einem schwachen Beginn im zweiten Match nicht mehr aus der Bahn werfen.

Umgekehrter Beginn
Im Vergleich zum ersten Finalkampf in Widnau, wo Freiamt von Beginn an in Führung lag, war es beim zweiten Duell im Muri umgekehrt. Die Gäste erwischten den besseren Start und strebten nach einem dritten Vergleich. Die umstrittene Wertung gegen Schwingerass Pascal Gurtner zwölf Sekunden vor Schluss im Schwergewichtskampf schien die St. Galler Rheintaler früh auf Siegeskurs zu bringen. So lagen die Gastgeber zur Halbzeit mit 7:10 im Hintertreffen. Aber Freiamt wendete das Blatt mit fünf Junioren im Team auf wundersame Weise.

Wundersame Wende
Nach sechs von zehn Mattenduellen hatte Freiamt noch 8:12 hinten gelegen. Doch dann sorgte Pascal Strebel bis 74 kg Greco mit einem Schultersieg gegen Mirco Hutter für die Wende, Freiamt ging erstmals in Führung. Wohl verloren die Aargauer fünf der ersten sechs Kämpfe. Weil diese aber allesamt knapp ausfielen, gelang es den Freiämter Siegringern das Blatt zu kehren. Randy Vock, Andrey Malzew, Pascal Strebel und Nico Küng sorgten für die Wende, wobei der Freiämter Triumph mit 19:14 etwas gar hoch ausfiel.

Zwei Schwinger im Einsatz
Vor einer Woche siegten die Aargauer bereits im ersten Finalduell im St. Galler Rheintal mit 18:15. Für die Aargauer ist es der erste Titelgewinn seit 2009. Bei Freiamt standen mit Pascal Gurtner und Roman Zurfluh zwei Schwinger im Einsatz, beide verloren sie ihre Duelle knapp. Nicht zum Einsatz kam bei den Gastgebern Kranzschwinger Yanick Klausner. Bei Kriessern stand gar kein Schwinger im Team. Im Duell um Platz drei unterlag Willisau Hergiswil knapp mit 16:17. Damit sicherten sich die Gäste die Bronzemedallie. Für Hergiswil bedeutet dies dre siebte Medalliengewinn in Folge. Mit dazu bei trug auch Werner Suppiger der sein Duell gegen Andreas Reichmuth siegreich gestalten konnte. 


Nationalliga A. Final (best of three). 2. Kampf: Freiamt – Kriessern 19:14. – Stand: 2:0. – Freiamt Schweizer Mannschaftsmeister. Spiel um Platz drei: Willisau - Hergiswil 16:17. Hergiswil damit Dritter.

 
 

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