Schwinger der Woche (19. bis 25. August): Thomas Zaugg

Zum achten Mal in seiner Laufbahn gewann Thomas Zaugg am letzten Sonntag ein Kranzfest. Es war bereits das dritte in dieser Saison, womit der 32-jährige Emmentaler auf die erfolgreichste Saison zurückblickt.

Thomas Zaugg, Sie haben erstmals auf der Schwägalp gewonnen. Haben Sie daran geglaubt?
Thomas Zaugg: Heute nicht, denn es war ein derart starkes Teilnehmerfeld, dass selbst der Kranzgewinn nicht so einfach war.

Wie gingen Sie in den Schlussgang?
Zaugg: Dank den Siegen gegen Andreas Ulrich und Daniel Bösch ging ich mit viel Selbstvertrauen in den Schlussgang. Als mir die Chance geboten wurde, nutzte ich sie, wie ich es mir auch vorgenommen habe.

Es ist nun bereits der dritte Kranzfestsieg in dieser Saison. Es scheint, als würden Sie je älter je besser. Warum?
Zaugg: Ich habe in den letzten Monaten gut trainiert. Zudem stacheln wir uns Berner immer wieder zu guten Leistungen an.

Wie verliefen die Festivitäten?
Zaugg: Mit ein paar Bernern habe ich mit den Toggenburgern auf der Schwägalp bis in die frühen Morgenstunden meinen Sieg ausgekostet. Besonders Freude bereitete mir auch der Empfang in Eggiwil am Montag.

Wie bereiten Sie sich nun auf das kommende Jahr vor?
Zaugg: Ich weiss ja mittlerweile, wie das ganze funktioniert. Neu erfinden muss ich nichts. Ich hoffe ich komme einfach verletzungsfrei durch den Winter.

Was für Ambitionen haben Sie für das ESAF in ihrer näheren Heimat?
Zaugg: Natürlich ist das erste ESAF im Emmental für mich etwas ganz besonderes. Das Hauptziel bleibt der Kranzgewinn, alles andere ist eine schöne Zugabe.

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