Zwei Eidgenossen und zwei Hoffnungen

Am gestrigen Sonntag, 12. Juli, wurden auf vier Schwingplätzen Feste ausgetragen. Dabei interessierte vor allem das Treffen auf der Rigi und dasjenige am Südwestschweizer. Zum Schwinger der Woche wurde Adi Laimbacher gewählt.
Andreas Ulrich (oben, gegen Philipp Laimbacher) gewann auf der Rigi zum zweiten Mal. (Foto: Tobias Meyer)

4500 Zuschauer sahen beim dritten Bergfest der Saison 2015 ein spannendes Schwingfest, wo drei Akteure vom Schwingerverband am Mythen im Zentrum standen. Andreas Ulrich und Philipp Laimbacher dominierten das Fest nach Belieben und standen mit fünf Siegen im Schlussgang. Am Ende sicherte sich Ulrich seinen sechsten Kranzfestsieg, den zweiten auf der Rigi. Bös unten durch mussten die Nordostschweizer im Kampf um den Tagessieg. Sie konnten nicht mithalten und waren am Ende mit fünf Kranzgewinnen noch gut bedient.

Schwinger der Woche: Adi Laimbacher
Seinen letzten Einsatz als Schwinger erlebte Adi Laimbacher. Der Schwyzer Eidgenosse gewann zum Abschluss nochmals einen Kranz, den 105. seiner Laufbahn. Er gehört damit zu den erfolgreichsten Schwingern aller Zeiten. Sein letztes Duell bestritt er gegen Sven Schurtenberger. Das harte Duell endete mit einem Unentschieden.

Adi Laimbacher wird gleichzeitig auch zum Schwinger der Woche gewählt. Mit dem Schwyzer Sennenschwinger folgt Ende Woche wie gewohnt ein Interview.

ISV-Sieg auch in der Romandie
Die erfreuliche Innerschweizer Rigi-Bilanz wurde ergänzt durch den Sieg von Erich Fankhauser am Südwestschweizer Schwingfest. Der Entlebucher bezwang im rein-Innerschweizer Schlussgang Marcel Mathis, der zuvor fünf Siege aneinandergereiht hatte. Im Fokus stand auch Matthias Siegenthaler, der mit dem Kranzgewinn ein erfolgreiches Comeback gab. Ebenfalls erstmals wieder im Sägemehl stand Gerry Süess. Er verpasste den Kranz allerdings als einziger der acht Gäste.

Zwei Regionalfestsieger
Bei den einzigen Regionalfesten des Tages siegten Patrick Räbmatter und Samuel Giger. Giger verzichtete dabei auf einen Start auf der Rigi und zog die Teilnahme am Thurgauer Sommerschwinget in Muolen vor, welches er souverän zu seinen Gunsten entschied. Im Schlussgang bezwang er Nichtkranzer Marco Oettli. Räbmatter seinerseits gewann den Engelberg-Schwinget ob Dulliken. In der Endausmarchung der Favoriten bezwang er mit einem wuchtigen Kreuzgriff Thomas Stüdeli.

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