Zwei Eidgenossen setzten sich durch

Nicht weniger als elf Eidgenossen waren an den beiden Hallenschwingfesten vom 15. März zu bestaunen in Sarnen und in Oberdiessbach. Am Ende setzten sich auch zwei der Titulare durch.
Christian Stucki setzte sich in Oberdiessbach durch. (Foto: Rolf Eicher)

Heute, Sonntag, 15. März, wurden gleich zwei spannende Hallenschwingfeste ausgetragen. Dabei traten nicht weniger als 11 Eidgenossen an: 6 in Sarnen, 5 in Oberdiessbach.

Stucki in Oberdiessbach ...
Unter den 119 Schwingern setzte sich nicht unerwartet Eidgenosse Christian Stucki durch. Der 30-jährige Seeländer startete zwar verhalten mit dem Gestellten gegen Thomas Sempach in den Wettkampf, realisierte danach aber fünf Siege in Serie. Zuletzt bezwang er im Schlussgang Thomas Zaugg. Zaugg hatte den Einzug ins finale Duell mit vier Siegen und einer Niederlage (gegen Remo Käser) erreicht.

Die weiteren Eidgenossen Willy Graber, Matthias Siegenthaler und Thomas Sempach klassierten sich ebenfalls in den vordesten Rängen. Den Spitzenplatz hinter Festsieger Stucki sicherte sich aber der Emmentaler Nicht-Eidgenosse Michael Moser.

... und Schuler in Sarnen
Dank Christian Schuler gab es auch in Sarnen einen Favoritensieg. Der Schwyzer gewann die ersten vier Duelle. Danach liess er sich auch vom Gestellten gegen Dominik Waser nicht aus der Ruhe bringen und besiegte im Schlussgang den überraschend Rainer Betschart bereits nach wenigen Sekunden. Betschart qualifizierte sich dank dem Sieg gegen Eidgenosse Erich Fankhauser für den Schlussgang.

Die weiteren Eidgenossen Erich Fankhauser, Peter Imfeld, Benji von Ah, Reto Nötzli und Andreas Ulrich fielen spätestens im fünften Gang aus der Entscheidung um den Tagessieg. So war es zu erklären, dass mit Thomas Bucher ein Nichtkranzer auf den Ehrenplatz sprang.

Nebst den Aktiven standen auch die Frauen im Einsatz. Sonia Kälin gewann dabei den Hallenschwinget in Basel. Dieser zählt allerdings nicht zur Jahreswertung und war damit ein willkommener Vorbereitungswettkampf auf die kommende Saison, wo Margrit Vetter-Fankhauser, die Schwingerkönigin der beiden letzten Jahre, nicht mehr antreten wird.

Kommentare