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Vier Kranzfeste in Ibach geplant

Neben dem Innerschweizer Schwingfest (4. Juli) und dem Stoos-Schwinget (26. Juni) soll neu auch der Rigi-Schwinget (11. Juli) auf der Sportanlage Wintersried im Schwyzer Talkessel stattfinden. Ebenso ist ein Schwyzer Kantonales geplant. Zuschauer werden aufgrund der Corona-Pandemie keine zugelassen sein. Drei der vier Feste werden jedoch vom Fernsehen übertragen.
Auf den klassischen Start auf Rigi-Staffel müssen die Schwinger zum zweiten Mal verzichten. Als Alternative wartet Ibach auf die Schwinger. (Foto: Tobias Meyer)

Die Vorgaben des BAG sind für den Schwingsport weiterhin eine grosse Herausforderung. Noch sind Wettkämpfe für alle Schwinger nicht erlaubt. Aber das Organisationskomitee des Innerschweizerischen Schwing und Älplerfestes (ISAF) bleibt zuversichtlich und verfolgt weiterhin die Devise: «Schwingen findet statt.» Das OK hält am 4. Juli als Austragungsdatum fest und will dem Schwingsport eine Plattform bieten und damit auch dem Nachwuchs Perspektiven aufzeigen. Nicht in Frage kommt ein Schwingfest nur für eine ausgewählte Elite. Voraussetzung für das Schwingfest ist also, dass der Bundesrat bis Ende Mai weitere Lockerungen im Bereich der Kontaktsportarten bekannt geben wird und somit das Schwingen für alle wieder möglich macht.

Organisatoren spannen zusammen
Sollte dies der Fall sein, plant das OK des ISAF zusammen mit den OK der beiden Bergfeste Rigi und Stoos und dem Schwyzer Kantonalen Schwingerverband einen Schwingermonat der Superlative. Das heisst konkret: Innerhalb von vier Wochen werden nacheinander vier Kranzfeste auf der Sportanlage Wintersried in Ibach stattfinden. Die Daten für Juni/Juli 2021 sind wie folgt angesetzt:

  • Schwyzer Kantonalschwingfest: Sonntag, 20. Juni oder Sonntag, 18. Juli 2021
  • Stoos-Schwinget: Samstag, 26. Juni
  • Innerschweizer Schwingfest: Sonntag, 4. Juli
  • Rigi-Schwinget: Sonntag, 11. Juli

Neu zieht also auch der Rigi-Schwinget in diesem Jahr ins Tal. Zudem soll auch ein Schwyzer Kantonales mit Kranzabgabe und mit der gleichen Anzahl Schwinger sowie dem gleichen Verteiler wie bei einem üblichen Kantonalen stattfinden. Es wäre dies ein starkes Zeichen für den Schwingsport und die aktiven Schwinger der Region, welche seit über einem Jahr keine Ernstkämpfe mehr austragen konnten.

Keine Zuschauer
Die vier Kranzfeste sind allesamt ohne Zuschauer geplant. Damit erhalten die Organisatoren die nötige Planungssicherheit. Othmar Reichmuth, OKP des Innerschweizerischen, sagt dazu: «Wir haben uns schweren Herzens für eine Austragung ohne Zuschauer durchgerungen. Aber ob der Anlass mit oder ohne Zuschauer stattfindet, ist für die Organisationsanforderungen entscheidend. Das gesamte Schutzkonzept, die Infrastruktur und die Verpflegung müssen danach ausgerichtet werden.» Das OK hatte also keine Zeit mehr, mit dem Entscheid länger zuzuwarten. Zudem hätten die Organisatoren sowieso nur mit wenigen Zuschauern rechnen dürfen. Also wollte man verhindern, dass unter den Zuschauern so etwas wie eine Art Zweiklassengesellschaft entsteht.

Drei von vier Festen im TV
Trotzdem können sich alle Schwingerfans auf den Schwyzer Super-Monat freuen. Denn sowohl das ISAF, der Stoos-Schwinget, wie auch der Rigi-Schwinget werden im TV übertragen. Zudem bemühen sich die verschiedenen OK darum, die Feste via Live-Stream in die Stube zu senden. Othmar Reichmuth, Roman Schibig (OKP Stoos), Peter Inderbitzin (OKP Rigi) und René Schelbert (OKP Schwyzer Kantonales) hoffen, dass die Feste wie geplant durchgeführt werden können und bedanken sich dafür, dass die gegenseitigen Synergien genutzt werden können. Zudem gilt ihr Dank allen OK-Mitgliedern, welche unter diesen schwierigen Bedingungen weiterhin alles geben, um die Feste zu ermöglichen.

Weiterer Entscheid vom OK ISAF
Sollte das ISAF in diesem Jahr nicht im Wintersried in Ibach durchgeführt werden können, so macht das OK ISAF 2020/2021 nach Rücksprache mit den beiden nachfolgenden OK den Weg für diese frei. Das ISAF wird dann im Jahr 2022 in Buochs und 2023 in Dagmersellen stattfinden.

(Medienmitteilung)

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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