Vier Festsieger - eine Sensation

Mit zwei Wettkämpfen wurde heute die Freiluftsaison 2014 eröffnet. Während in Oberarth die Routine triumphierte, setzte es in Grabs eine saftige Überraschung ab. Ebenfalls standen in der Nordwestschweiz zwei Hallen-Wettkämpfe auf dem Programm.
Sensationssieger Samuel Giger strahlt in Grabs mit Siegermuni "Kilian" und den Ehrendamen.

Der noch zur Schule gehende Thurgauer Samuel Giger gewann das Rheintal-Oberländische Schwingfest in Grabs. Giger gewann die ersten vier Gänge, ehe er im fünften Gang sich Beat Clopath beugen musste. Dadurch verpasste er den Schlussgang, weil ihm der punktgleiche Fredi Kohler vorgezogen wurde. Clopath und Kohler teilten anschliessend im Schlussgang die Punkte, derweil Giger zu seinem fünften Sieg kam. Dadurch erbte der Thurgauer den Festsieg. Eine herbe Niederlage setzte es für die Erfolgsverwöhnten Toggenburger Schwinger ab.

Laimbacher trotz Niederlage
In Oberarth siegte Adi Laimbacher trotz eines verlorenen Schlussgangs gegen Klubkamerad Andreas Ulrich. Laimbacher stand mit zwei Punkten Vorsprung, bereits vor dem Schlussgang als Festsieger fest. In diesem unterlag er Ulrich auf einen Hüfter. Ulrich, der trotz zwei Gestellten Gängen in den Schlussgang kam wurde am Ende zweiter, gefolgt von fünf weiteren Schwingern.

Thürig mit dem Punktemaximum
Am Hallenschwinget in Brunegg setzte sich Mario Thürig mit 60 Zähler an die Ranglistenspitze. Im Schlussgang besiegte er Roger Erb. Im dritten Gang reihte Thürig auf seinem Siegeszug auch Christoph Bieri unter die Verlierer. Auch im Aargau überraschte mit Michael Bächli auf dem Ehrenrang, ein Athlet mit dem gleichen Jahrgang wie Giger (1998). Der Hallenschwinget Grenchen war klare eine Angelegenheit der Berner-Gäste. Im Schlussgang besiegte Christian Stucki seinen Weggefährten Florian Gnägi.

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