Und der Reigen geht weiter

Traditionell an Pfingsten duelliert man sich am Oberaargauischen Schwingfest. Die drei Berner Leader Kilian Wenger, Christian Stucki und Matthias Sempach bekommen Schwyzer Konkurrenz.

Wie 2007 in Zauggenried-Kernenried strebt Matthias Sempach in seiner näheren Heimat beim Oberaargauischen Schwingfest den Tagessieg an. Die Aufgabe gestaltet sich für den 26-Jährigen allerdings nicht so einfach. Aus seinem Berner Kantonalverband sind auch Schwingerkönig Kilian Wenger sowie Kilchberger-Sieger Christian Stucki gemeldet. Das 184-köpfige Teilnehmerfeld wird vom Gastklub Einsiedeln ergänzt.

Grab und Schuler
Angeführt wird die Gästedelegation von den beiden Eidgenossen Martin Grab und Christian Schuler. Da sich die beiden Sennenschwinger von ihren Verletzungen erholt haben, dürfte es den Bernern nicht allzu leicht fallen, den Tagessieg im Kanton zu halten. Ein Gästesieg ist nicht unwahrscheinlich. Dies bewies im Vorjahr Philipp Laimbacher, der mit einem blitzsauberen Auftritt die Berner Favoriten in die Schranken wies.

Weitere Berner Eidgenossen
Nebst dem Leadertrio treten aus Berner Sicht weitere aussichtsreiche Schwinger an, allen voran die beiden Eidgenossen Thomas Zaugg und Matthias Glarner. Gespannt sind die Zuschauer und Experten aber auch auf den ersten Auftritt von Neukranzer Remo Käser. Er kann in Koppigen vor heimischen Publikum antreten, organisiert doch sein Klub Kirchberg das Oberaargauische. Das Anschwingen am 26. Mai ist auf 8 Uhr angesetzt.

Am Pfingstmontag, 28. Mai, findet auf dem gleichen Festplatz ab 8 Uhr der Oberaargauische Nachwuchsschwingertag statt. Das ganze Wochenende wird in Koppigen mit Rahmenveranstaltungen ergänzt.

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