Stoos: Joel Wicki mit Start-Ziel-Sieg

Der Luzerner Sennenschwinger Joel Wicki hat zum zweiten Mal in seiner Laufbahn den Stoos-Schwinget gewonnen. Im Schlussgang bezwang er seinen Kantonskollegen Sven Schurtenberger.
Strahlender Sieger auf dem Stoos: Joel Wicki. (Foto: Tobias Meyer)

Der Innerschweizer Königsanwärter Joel Wicki hat beim Stoos-Schwinget ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Mit sechs Siegen gewann er zum zweiten Mal nach 2017 den Stoos-Schwinget. Der Reihe nach besiegte er Patrick Schenk, Andreas Ulrich, Stefan Arnold, Andi Imhof, Marcel Kropf und im Schlussgang Sven Schurtenberger. Nicht weniger als vier Eidgenossen fungierten also unter seinen Gegnern.

Vierter Schlussgang für Schurtenberger
Sven Schurtenberger stand zum vierten Mal in dieser Saison in einem Schlussgang an einem Kranzfest. Zum dritten Mal musste er sich geschlagen geben, erstmals gegen Wicki, zuvor zwei Mal gegen Pirmin Reichmuth. Der angesprochene Pirmin Reichmuth zeigte sich wieder in guter Verfassung, musste allerdings ein hartes Programm bestreiten und kam gegen Nick Alpiger im ersten sowie Marcel Mathis im dritten Gang nicht über einen Gestellten hinaus und sah so seine Siegchancen frühzeitig schwinden. Mit total vier Siegen klassierte er sich hinter Wicki aber trotzdem auf Rang 2.

Dominanz für ISV in Kranzbilanz
In der Kranzbilanz dominierten die Innerschweizer Schwinger. Sie holten 12 der 15 Kränze. Zwei Kränze gingen in den Kanton Aargau zu den beiden Eidgenossen Nick Alpiger und Patrick Räbmatter. Nur einen Kranz, dank Lorenz Berger, gab es für die Berner.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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