Stefan Burkhalter macht weiter

Der älteste noch aktive Eidgenosse, der Thurgauer Stefan Burkhalter schwingt auch 2015 weiter. Dies gab er via Facebook bekannt.
Nach einem operativen Eingriff an der linken Hand freut sich Stefan Burkhalter bereits auf die neue Saison. (Foto: Werner Schaerer).

"Am 10. Dezember 2014 wurde bei mir ein Karpaltunnelsyndrom an der linken Hand operiert. Diese Operation wurde nötig, da das äusserst störende Kribbeln in meinen Fingern in der letzten Zeit schon bei alltäglichen Tätigkeiten wie dem Autofahren aufgetreten ist. Auch diesmal hat Dr.med. Mario Bonaccio, Leitender Arzt für Handchirurgie am Kantonsspital in Frauenfeld, der mich schon vor 6 Jahren auf der rechten Seite operiert hat, den Eingriff durchgeführt. Sobald die Narbe verheilt ist, freue ich mich, dass ich mein Training wieder aufnehmen kann," so äusserte sich Stefan Burkhalter kürzlich via Facebook.

Voller Tatendrang
Neben dem Karpaltunnelsyndrom stellte der Handchirurge bei Stefan Burkhalter auch noch Abnützungserscheinungen im Bereiche meiner Halswirbelsäule fest. Diese behandelt der Ostschweizer Teamoldie mit einer spezifischen Physiotherapie womit es vorläufig keine Operation benötigt. Burkhalter ist mit Jahrgang 1974 der älteste noch aktive Eidgenosse, der die Saison 2015 in Angriff nimmt. Bruno Müller folgt mit Jahrgang 1977, Schwingerkönig Arnold Forrer ist mit Jahrgang 1978 der drittälteste Eidgenosse von der alten Garde, die es gegen die jüngere Generation nochmals wissen will.

Zwölf arbeiten an ihrem Comeback
Damit sind per 5. Januar 2015 noch 52 Eidgenossen aktiv. Weiterhin ungewiss ist die Zukunft von Bruno Ettlin. Er hat schon länger keinen Wettkampf mehr bestritten, hat seine Laufbahn aber noch offiziell als beendet erklärt. Ebenfalls noch ein fraglich ist, ob und wann Andy Büsser nochmals ins Sägemehl zurückkehrt. Nebst Burkhalter planen nicht weniger als elf weitere Eidgenossen nach Verletzungen im Frühjahr ihre Rückkehr ins Kurzholz. Die beiden Berner Hansruedi Lauper und Niklaus Zenger, der Freiburger Michael Nydegger, Mario Thürig, der sich am Kilchberger Schwinget verletzte sowie nicht weniger als sieben Innerschweizer Titulare.

Innerschweiz am Schlimmsten betroffen
Torsten Betschart, Erich Fankhauser, Philipp Gloggner, Martin Grab, Alain Müller, Andi Imhof und Martin Suppiger, alle mussten sie 2014 die Saison vorzeitig abbrechen, oder ganz auslassen. Besonders gespannt ist man auf die Rückkehr des sechsfachen Eidgenossen Martin Grab. Ihm bietet sich am Schwyzer Kantonalfest ende April in Küssnacht die Möglichkeit, gemeinsam mit seinem heuer 16 Jahre alt werdenden Sohn Martin junior zum Wettkampf anzutreten.

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