Schwinger der Woche: Interview Mathis

Der Nidwaldner Marcel Mathis hat das Innerschweizer Schwingfest zu seinen Gunsten entschieden. Dies war Grund genug ihn zum Schwinger der Woche zu ernennen. Im Interview blickt er auf einen ereignisreichen Tag zurück.
Die Entscheidung im Schlussgang am ISAF in Alpnach. Marcel Mathis (oben) bezwingt Andreas Ulrich. (Foto: Tobias Meyer)

Marcel Mathis, wie fühlt es sich als ISAF-Sieger?
Marcel Mathis: Es ist wie nach dem Schlussgangsieg immer noch etwas schwierig zu fassen, was ich erreicht habe. In der Nacht konnte ich kaum schlafen, langsam aber sicher realsiere ich es, vor allem auch seit ich die Sequenzen vom Live-Bild auf Tele 1 nochmals nachgeschaut habe.

Wie haben Sie den Wettkampftag erlebt?
Mathis: Ich hatte in diesem Jahr schon einige Male einen guten Auftakt ins Fest und am Ende fiel ich aus den Kranzrängen. Darum versuchte ich nicht zu euphorisch zu werden, je näher der Schlussgang aber rückte, desto mehr glaubte ich an meine Chance.

Im Schlussgang hatten Sie eine überraschende Taktik.
Mathis: Da war sicher auch Instinkt mit dabei, aber natürlich war es mein Ziel auch diesen Gang zu gewinnen, obschon ich wusste, dass ein Gestellter reicht.

Wie wichtig ist Ihnen dieser Sieg?
Mathis: Es ist klar der wichtigste Erfolg meiner Laufbahn. Dieser Erfolg ist natürlich auch eine Art Belohnung für die vielen Trainings.

Wurde auch gefeiert?
Mathis: Natürlich, das gehört irgendwie auch dazu, obschon ich mich nicht gerne ins Zentrum stelle. Aber mit meinen Schwingerkollegen habe ich schon auf den Erfolg angestossen.

Wie geht es nun schwingerisch weiter?
Mathis: Ich denke, dass ich mit diesem Sieg die Qualifikation für den Unspunnen-Schwinget geschafft habe. Jetzt gilt es sich gut vorzubereiten und das Selbstvertrauen mitzunehmen.

Interview zusammengetragen über Tele 1-Übertragungen vom ISAF 2017!

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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