Schwägalp: Giger und Bösch gemeinsam

Weil im Schlussgang Samuel Giger und Marcel Mathis stellten, gab es beim letzten Bergfest der Saison zwei Sieger. Giger belegt Rang 1a, Daniel Bösch Rang 1b. Für beide war es der dritte Schwägalp-Triumph.
Sieger 1a Samuel Giger. (Bild: Lorenz Reifler)

Nach fünf vorangegangenen Siegen konnte sich Samuel Giger mit 49,25 Punkten zu Buche stehend zuletzt im Schlussgang gegen Marcel Mathis einen Gestellten leisten. Entsprechend verhalten endete der Schlussgang ohne Entscheidung. Für Giger war es der 15 Kranzfestsieg, der fünfte an einem Bergfest und der dritte auf der Schwägalp nach 2016 und 2018. Im dritten Gang hatte Giger Mathis am Boden noch bezwungen. Der Nidwaldner gehörte zu den auffälligsten Figuren und kam trotz einer Niederlage in die Endausmarchung.

Bösch als Co-Sieger
Profiteur der gestellten Schlussganges war Daniel Bösch, der zu Giger aufschloss. Daniel Bösch siegte ebenfalls zum dritten Mal nach 2015 und 2017. Der Unspunnensieger verlor zum Auftakt gegen Marcel Mathis, ehe er fünf Siege aneinanderreihte. Im letzten Gang bezwang er den aufstrebenden Michael Gwerder. Für den Toggenburger war es der 23. Kranzfestsieg seiner Laufbahn.

Mathis, Domenic Schneider und Mike Müllestein belegten den Ehrenplatz. Schneider unterlag einzig gegen Bösch  im fünften Gang, zuletzt bezwang er den Freiburger Lario Kramer. Ebenfalls auf den Ehrenplatz schaffte es der Schwyzer Mike Müllestein, der zuletzt Raphael Zwyssig bezwang. Spitzenplätze gab es auch für  Marco Reichmuth, Michael Bless, Johann Borcard, Shane Dändliker und Michael Gwerder.

Dezimierte Innerschweizer Garnitur mischte mit
Obwohl die Innerschweizer nicht mit ihrer ersten Garnitur antraten (ua. fehlten Pirmin Reichmuth, Joel Wicki, Benji von Ah, Sven Schurtenberger, Christian Schuler, Andi Imhof und Andreas Ulrich), wirbelten sie ständig an der Spitze mit. Dies spricht nicht für die Breite des NOS-Verbandes. Aus NOS-Sicht bleibt zu hoffen, dass Armon Orlik in Zug wieder mittun kann. Der Maienfelder fiel nach dem 1. Gang aus. Er erlitt beim Einlaufen einen Zwick im Rücken. Das Mittelfeld der Gastgeber  tat sich gegen die 25 Innerschweizer und 15 Südwestschweizer schwer. Speziell hervorzuheben bei den Zentralschweizern ist der junge Michael Gwerder, der beinahe die Schlussgangqualifikation geschafft hätte.

In der Kranzbilanz siegten dien Nordostschweizer mit sechs knapp vor den Innerschweizern mit fünf. Zwei Kränze gingen in die Südwestschweiz. Nebst dem bereits nach fünf Gängen kranzsicheren Lario Kramer holte sich auch der technisch beschlagene Johann Borcard Eichenlaub. Es wurden lediglich 13 Kränze abgegeben.  (JHE)

 

Jakob Heer

Redaktion

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