Saisonrückblick Teil 3: Die sechs Bergkranzfeste

Im dreiteiligen Saisonrückblick blickt www.schlussgang.ch auf die interessante Kranzfestsaison 2012 zurück. Heute Teil 3: Rückblick auf die Bergkranzfeste im Schwingerjahr 2012.

Die Bergfeste waren oft geprägt von dominanten Figuren. Während zu Saisonbeginn eher die Innerschweizer überzeugten, dominierten gegen Ende die Berner fast nach Belieben.

Stoos-Schwinget
Der Stoos-Schwinget geht als Nordostschweizer Fest in die Geschichte ein. Den Nordostschweizern gelang es, sich mit ihrem starken Kader durch Schwingerkönig Arnold Forrer den Tagessieg zu sichern. Er bezwang im Schlussgang Unspunnen-Sieger Daniel Bösch. Die Innerschweizer erlitten an der Spitze beim Heimfest auch wegen zahlreichen Absenzen eine kleine Niederlage.

Schwarzsee-Schwinget
Es war der grosse Tag von Martin Grab. Obwohl Grab nicht optimal startete, gewann er den Schwarzsee-Schwinget erstmals und hat damit alle sechs Bergfeste mindestens einmal gewonnen. Er profitierte vom gestellten Schlussgang zwischen seinem Teamkollegen Christian Schuler und dem starken Berner Matthias Siegenthaler. Die Innerschweizer beherrschten das Geschehen im Freiburgerland. Die Berner dagegen mussten auf einige ihrer grossen Namen verzichten und taten sich schwer. Zu allem Übel verletzte sich auch noch Schwingerkönig Kilian Wenger und fiel den Rest der Saison aus.

Rigi-Schwinget
Der Rigi-Schwinget stand wie schon der Anlass auf dem Stoos im Zeichen des Duells Inner- gegen Nordostschweiz. Dieses Mal drehten die Innerschweizer den Spiess um. Adi Laimbacher und Klubkollege Andreas Ulrich setzten sich gemeinsam auf Rang 1. Dank dem gewonnen Schlussgang im Direktduell Laimbacher auf Rang 1a und Ulrich auf Rang 1b. Während Daniel Bösch immerhin Rang 2 blieb, reiste Arnold Forrer ohne Kranz nach Hause.

Weissenstein-Schwinget
Es war der Start der unglaublichen Berner Serie. Matthias Sempach dominierte mit sechs Siegen und war der überragende Mann auf dem Platz. Im Schlussgang bezwang er seinen Cou-Cousin Thomas Sempach.

Brünig-Schwinget
Der Reihe nach scheiterten Adi Laimbacher, Christian Schuler oder Martin Grab am Hünen. Mit einem Traum-Notenblatt gewann Christian Stucki auf dem Brünig den Bergklassiker schlechthin. Sechs Siege und 59,75 Punkte! Erneut gab es einen Berner Schlussgang. Stucki setzte sich gegen Matthias Glarner durch.

Schwägalp-Schwinget
Alle rechneten mit einem weiteren Sieg für Matthias Sempach, doch der Emmentaler Thomas Zaugg schaffte die Überraschung. Er gewann den dritten rein Berner Bergfest-Schlussgang. Zuvor besiegte Zaugg bereits Daniel Bösch und Andreas Ulrich. Die Nordostschweizer Schwinger erlitten am Heimfest auf der Schwägalp eine böse Schlappe und gewannen nur drei Kränze.

Ende der Serie "Saisonrückblick Kranzfeste 2012".

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