NWS: Berner Dominanz in Zuchwil

Gleich zwei Festsieger feierten die Berner am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Zuchwil. Christian Stucki bezwang im Schlussgang Arnold Forrer. Dadurch rückte Matthias Glarner auf Rang 1b nach. Bester Nordwestschweizer wurde Patrick Räbmatter. Bruno Gisler hingegen verpasste den 100. Kranz überraschend.
Matthias Glarner (links) und Christian Stucki (rechts) feierten gemeinsam den Sieg am Nordwestschweizerischen. (Foto: Rolf Eicher)

Christian Stucki hat das Nordwestschweizerische Schwingfest in Zuchwil zu seinen Gunsten entschieden. Der 29-jährige Sennenschwinger bezwang im Schlussgang Schwingerkönig Arnold Forrer nach 2:40 Minuten mit Kurz. Für Stucki, der mit einer viel diskutierten und umstrittenen Niederlage gegen Bruno Gisler startete, ist es der 28. Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Nach der Niederlage gegen Gisler drehte Stucki auf und siegte in den folgenden fünf Duellen jeweils mit der Maximalnote 10,00.

Co-Sieg für Matthias Glarner
Auf Rang 1b klassierte sich dank eines abschliessenden Sieges Matthias Glarner. Für den Berner Oberländer ist es der erste Kranzgewinn und damit auch der erste Sieg am Nordwestschweizer Schwingfest. Gesamthaft ist es der 9. Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Ebenfalls stark wie nie zuvor präsentierte sich Patrick Räbmatter als bester Einheimischer auf dem zweiten Schlussrang.

Arnold Forrer lange dominant
Schlussgangverlierer Arnold Forrer dagegen war bis zum finalen Duell der Dominator des Tages. Doch am Ende behielt Christian Stucki das bessere Ende für sich. Zuvor hatte Forrer fünf Siege, unter anderem gegen Christoph Bieri und Matthias Glarner, aneinandergereiht. Damit bewies der Toggenburger eine Woche nach dem verpassten Brünig-Kranz aufsteigende Form.

Bruno Gisler ohne Kranz
Ein Schwingfest wie im Alptraum erlebte Bruno Gisler. Nach dem fulminanten Startsieg gegen Christian Stucki sah er lange Zeit als sicherer Schlussgangteilnehmer aus. Doch danach verlor er sowohl gegen Patrick Räbmatter als auch gegen Samuel Dind. Statt dem 100. Kranzgewinn, reiste er mit einer riesigen Enttäuschung nach Hause.

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