NOS: Daniel Bösch siegte im Dauerregen

Führte zur Halbzeit noch der Berner-Gast Florian Gnägi, am Ende setzten sich am Nordostschweizerischen Schwingfest die Gastgeber durch. In einem St. Galler Schlussgang besiegte Daniel Bösch Urs Abderhalden.
Kurze Angelegenheit: Im Schlussgang bezwang Daniel Bösch (oben) Urs Abderhalden schon in der ersten Minute. (Foto: Werner Schaerer).

Nachdem Daniel Bösch im Jahr 2012 in Silvaplana nach verlorenem Schlussgang gegen Matthias Sempach noch mit Rang 1b Vorlieb nehmen musste, gewann er in Wigoltingen das heimische Teilverbandsfest erstmals alleine. Im Schlussgang besiegte er Kantonskamerad Urs Abderhalden bereits in der ersten Minute. Bösch gewann zuvor im Dauerregen vier Duelle und musste lediglich im zweiten Gang Raphael Zwyssig ein Unentschieden zugestehen. Abderhalden verlor gar das Anschwingen gegen Pascal Gurtner, ehe er viermal obenausschwung. Hinter Daniel Bösch, der seinen zweiten Teilverbandssieg und seinen zwölften Kranzfestsieg total feierte, kam ein weiterer St. Galler, Martin Glaus, und der Appenzeller Michael Bless, auf den Ehrenrang.

Florian Gnägis Bravourleistung
Bis am Mittag sah es für die Gastgeber noch nicht so rosig aus. Der Berner-Gast Florian Gnägi wies als einziger Schwinger drei Siege, unter anderem im ersten Gang gegen Schwingerkönig Arnold Forrer, auf. Die Eidgenossen Nummer vier und fünf auf dem Notenblatt des Berners, Michael Bless und Pascal Gurtner, waren zuviel für den Halbzeitleader. Mit zwei gestellten in Serie verpasste er den Schlussgang. Philipp Laimbacher vergab seine Schlussgangsambitionen nach einem Sieg im vierten Gang über Arnold Forrer, mit einem gestellten gegen Stefan Burkhalter. Gnägi und Laimbacher waren die beiden einzigen Gäste, die sich zwei der 27 abgebenen Kränze sicherten.

St. Galler auch in der Statistik voran
Insgesamt konnten 27 Kränze abgebeben werden. St. Gallen gewann die Statistik mit acht Auszeichnungen, gefolgt von Appenzell, fünf, Thurgau, vier, Graubünden, drei, Zürich und Glarus, je zwei sowie Schaffhausen einen. Zwei Kränze gingen an die Gäste.

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