Matthias Sempach, Adi Laimbacher und Andreas Ulrich

Der heutige Kranzfest-Sonntag stand klar im Zeichen eines Eidgenossen-Trios. Matthias Sempach gewann in Oey-Diemtigen das Oberländische Schwingfest zum zweiten Mal in Serie mit sechs Siegen. Den Tagessieg auf der Rigi teilten sich Adi Laimbacher und Andreas Ulrich.

Was war das für ein spannendes Fest auf der Rigi. Andreas Ulrich bezwang in den ersten fünf Gängen vier Eidgenossen und lag damit deutlich in Führung. Der Gersauer überzeugte ein weiteres Mal mit einer starken Leistung. Im Schlussgang duellierte er sich mit seinem Teamkollegen Adi Laimbacher. Laimbacher unterlag zwar zum Auftakt etwas unglücklich gegen Daniel Bösch, doch danach war er nicht mehr zu stoppen. Dank seines Sieges im Schlussgang klassierte er sich auf Rang 1a und Ulrich auf Rang 1b.

Arnold Forrer ohne Kranz
Unterschiedlich schlugen sich dagegen die Nordostschweizer Favoriten. Unspunnen-Sieger Daniel Bösch klassierte sich auf Rang 2, Schwingerkönig Arnold Forrer ging völlig unter und musste mit drei Gestellten und einer Niederlage den Kranzgewinn schon früh abschreiben.

Matthias Sempach weiter überzeugend
Einen erneuten bärenstarken Eindruck hinterliess Matthias Sempach in Oey-Diemtigen. Gegen den 26-jährigen Oberaargauer war kein Kraut gewachsen. Im Schlussgang bezwang er Willy Graber und gewann das Oberländische zum zweiten Mal in Serie mit sechs Siegen. Für Sempach war es der dritte Kranzfestsieg in dieser Saison. Er zeigte einmal mehr auf, dass er derzeit der stärkste Berner Schwinger ist. Der Berner ist deshalb auch der Schwinger der Woche 8. bis 14. Juli!

Kilian Wenger nur Zuschauer
Grosser Abwesender auf dem Schwingplatz in seiner Heimat in Oey-Diemtigen war Schwingerkönig Kilian Wenger. Der 22-jährige Zimmermann musste sich mit der Rolle als Zuschauer zufrieden geben. „Ich hoffe, dass ich spätestens am 29. Juli auf dem Brünig wieder zurückkehren kann“, sagte der Schwingerkönig heute Morgen dem SCHLUSSGANG.

Sieg für Stephan Studinger
Den Engelberg-Schwinget ob Dulliken entschied Stephan Studinger zu seinen Gunsten. Der Aarauer Sennenschwinger bezwang im Schlussgang Urs Hauri. Bei 30 Startern war das Feld in der Nordwestschweiz allerdings sehr dünn besetzt. Viele nutzten den heutigen Tag als wettkampffreies Wochenende.

Kommentare