Matthias Glarner: "Es war mein Fehler"

Die gute Nachricht ist, dass es Matthias Glarner sehr gut geht. Der Schwingerkönig von 2016 hat sich vom Schock erholt. Im Optimalfall kann er in vier Monaten wieder Sport treiben.
Matthias Glarner im Inselspital in Bern. (Foto: Manuel Röösli)

"Es war mein Fehler", räumte Matthias Glarner klar ein. "Ich habe das Sicherungsseil am falschen Ort angebracht und das hat sich gerächt." In erster Linie ist der Schwingerkönig von 2016 aber froh, dass er Glück im Unglück hatte. "Ich möchte allen Danken die mich unterstützt haben. Die Ersthelfer vor Ort, die Rega mit dem Transport nach Bern und natürlich auch die Notfallärzte im Inselspital haben grossartige Arbeit geleistet."

Kein Risiko eingegangen
Glarner betonte nochmals, dass er einzig und alleine über die Teilnahme am Fotoshooting entschieden habe. "Ich bin kein Risiko eingegangen, weil ich es sich um tägliche Arbeit handelte. Wer mich im Sägemehl kennt, weiss, dass ich nicht das Risiko suche. Das ist auch privat so."

Die Beckenringsprengung sowie der Bruch des linken Sprungbeines werden verheilen. Bereits in vier Monaten könnte Glarner bei optimalem Heilungsverlauf wieder sportliche Aktivitäten aufnehmen. Mental hat der Berner Oberländer den Vorfall bereits gut verarbeitet. "Mit dem heutigen Tag ist der Unfall für mich abgeschlossen."

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