Martin Suppiger: Schwinger der Woche

Zwar verlor Hergiswil am letzten Wochenende den Spitzenkampf gegen Freiamt, doch das Schwingerduell zwischen Martin Suppiger und Pascal Gurtner, war eine klare Angelegenheit zugunsten des Luzerners.
Sowohl im Schwingen als auch im Ringen stark: der Wiggertaler Martin Suppiger.

Martin Suppiger Sie stehen den Sommer im Sägemehl für den Luzerner Verband im Einsatz und im Winter für die Ringerriege Hergiswil, welche Sportart haben Sie überhaupt zuerst betrieben?
Martin Suppiger: Ich begann 1998 mit dem Ringen bei Hergiswil meinem Stammverein, im Luzerner Hinterland. Zum Schwingen bin ich durch meinen Bruder Werner gekommen, dies aber relativ spät erst 2009. Ich wurde sehr gut aufgenommen und es hat mir auf Anhieb gut gefallen unter den Schwingern.

Sie erwähnten Ihren Bruder, der auch schwingt, stammen Sie aus einer echten Schwingerfamilie?
Suppiger: Ja auch unser Vater hat schon geschwungen, musste aber seine Laufbahn relativ früh beenden, infolge einer Knieverletzung und Übernahme eines Landwirtschafts-Betriebes.

In Burgdorf hätten Sie sich als Aussenseiter beinahe in die Kranzränge geschwungen. Überwog am Abend die Freude über die gute Leistung, oder die Enttäuschung über den um 0,25 Zähler, knapp verpassten Kranz.
Suppiger: Die Freude überwog. Wenn man so nahe am Kranz dran ist, tut der erste Rang hinter den Kranzberechtigten Plätzen sicherlich weh. Doch ich gab in jedem Gang mein bestes, also habe ich mir nichts vorzuwerfen. 

Es wurde also trotzdem gefeiert am Sonntag-Abend?
Suppiger: Ja wie blieben den Sonntag-Abend in Burgdorf und genossen die Ambiente in vollen Zügen. Die Freude über meine gute Leistung überwog.

Wie lautet Ihr Saisonfazit, nebst dem Eidgenössischen?
Suppiger: Ich bin mit der Schwingersaison 2013 zufrieden, obwohl ich mehr als einmal knapp hinter den Kranzrängen landete. Die gute Leistung von Burgdorf gibt mir Motivation für die Zukunft.

Mittlerweile stehen Sie mit Hergiswil bereits wieder im Ringen im Einsatz?
Suppiger: Nach dem Eidgenössischen stand noch die Schweizer-Meisterschaft im Nationalturnen in Grosswangen auf dem Programm. Seit drei Wochen steht nun wieder das Ringen im Mittelpunkt.

Und dies erfolgreich, letzten Samstag bezwangen Sie im Duell gegen Freiamt, Schwingerkamerad Pascal Gurtner?
Suppiger: Mir persönlich ist der Einstieg bei meinen zwei bisherigen Kämpfen geglückt, dem Team läuft es aber noch nicht optimal. Das hat allerdings auch damit zu tun, dass wir zahlreiche junge Athleten in unser Team einbauen. 

Was haben Sie sich für 2014 vorgenommen?
Suppiger: Mein Saisonziel 2014 ist der Gewinn eines Bergkranzes.

Im Artikel erwähnt: 

Kommentare