Martin Grab mit positiver A-Probe

Die Schwingerschweiz wacht am Freitagmorgen mit einer negativen Nachricht auf. Martin Grab ist positiv auf eine Dopingprobe getestet worden. Es gilt die Unschuldsvermutung bis zur Öffnung der B-Probe.
Martin Grab ist positiv getestet worden. Noch steht die B-Probe aus. (Foto: schlussgang.ch)

Der am 6. Mai zurückgetretene Martin Grab ist in einer Dopingkontrolle hängen geblieben. Der siebenfache Eidgenosse bestreitet die bewusste Einnamhe eines Mittels auf der Dopingliste. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Statement von Martin Grab zur positiven Dopingkontrolle

«Am 17. April 2018 hat bei mir zu Hause in Rothenthurm, Kanton Schwyz, eine Dopingkontrolle stattgefunden. In einem Schreiben vom 26. Juni 2018 hat mir Antidoping Schweiz mitgeteilt, dass die A-Probe positiv sei. Gefunden wurde die Substanz Tamoxifen. Ein antitumoraler Wirkstoff aus der Gruppe der Antiöstrogene, der zur Vorbeugung und Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird.

Über die Mitteilung von Antidoping Schweiz bin ich sehr bestürzt. Schwingen ist mein Leben. Ich habe mich immer für einen fairen und sauberen Sport eingesetzt. Während meiner ganzen Karriere wurde ich sehr viel auf Doping getestet - und das stets negativ.

Deshalb kann ich mir diese positive A-Probe nicht erklären. Ich bin überzeugt, dass ich auch heute sauber bin. Ich versichere, niemals wissentlich und willentlich verbotene Substanzen eingenommen zu haben, weder direkt noch indirekt. Darauf habe ich stets geachtet.

Bei Antidoping Schweiz habe ich die B-Probe verlangt, das Resultat steht noch aus. Selbstverständlich erhoffe ich mir, dass diese negativ ausfällt.» 

 

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