Komplettiert Christoph Bieri seine Kranzfest-Reihe?

Im Gegensatz zum Vorjahr kommen nicht die besten Gästeschwinger nach Döttingen zum Nordwestschweizerischen Schwingfest. Dennoch müssen sich die heimischen Akteure in Acht nehmen, dass der Sieg im eigenen Teilverband verbleibt.

Die Nordwestschweizer haben an ihrem letzten Kranzfest in dieser Saison noch etwas gut zu machen. Sowohl am Baselstädtischen (Sieg Willy Graber gegen Ueli Banz) wie auch auf dem Weissenstein (Sieg Matthias Sempach gegen Thomas Sempach) blieben die Einheimischen blass und mussten jeweils die Spitzenplätze den Gästen überlassen. Wenn es nach TK-Chef Stefan Strebel geht, soll sich dies in Döttingen ändern. "Ich glaube, wir haben die Klasse, den Tagessieg in den eigenen Reihen zu halten", sagt der dreifache Eidgenosse.

Ein Aargauer Wunsch ...
Die Nordwestschweizer können auf ihre gesamte Elite zählen. Neben dem Eidgenossen-Quintett Christoph Bieri, Bruno Gisler, Guido Thürig, Mario Thürig und Thomas Zindel (der seine Abschiedstournee fortsetzt) sind auch die Kranzschwinger Michael Gschwind und Remo Stalder jederzeit für Überraschungen gut. Besonders freuen über den Tagessieg würde sich Christoph Bieri. Der Aargauer würde damit seine Kranzfestreihe mit Siegen an allen Festen der Nordwestschweiz komplettieren.

Fünf eidgenössische Gäste
Zum Anschwingen ab 8.30 Uhr werden insgesamt zehn Eidgenossen starten. Von den Gästen startet das Eidgenossen-Quintett Beat Clopath, Urban Götte, Simon Anderegg, Andi Imhof und Michael Nydegger. Auch von den Nicht-Eidgenossen Torsten Betschart und Florian Gnägi darf einiges erwartet werden.

Der Vorverkauf für das Schwingfest ist inzwischen beendet. Gemäss OK-Präsident Markus Birchmeier (eidgenössischer Kranzschwinger) sind aber noch Tickets in allen Kategorien an der Tageskasse verfügbar.

Der SCHLUSSGANG wird unter www.schlussgang.ch wie gewohnt durch den Tag mit Tickermeldungen berichten.

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