Könige schlagen sich unterschiedlich

19 Eidgenossen bestreiten auf dem Stoos das erste Bergkranzfest der Saison. Ebenfalls im Einsatz stehen die Nordostschweizer Schwinger am Glarner-Bündner Schwingertag in Linthal. Entscheidungen sind noch keine gefallen.
Kilian Wenger (links) gewann im ersten Gang auf dem Stoos gegen Andreas Ulrich. (Bild: Tobias Meyer)

Die 90 Schwinger auf dem Stoos bieten wie erwartet tolle Schwingerarbeit. 19 Eidgenossen sind am Morgen angetreten, aber nur Schwingerkönig Kilian Wenger und Reto Nötzli haben dabei zwei Siege feiern können. Die Geschichte des Anschwingens ist aber der vorzeitige Ausfall von Matthias Sempach aus der Entscheidung. Er stellte zwei Mal, zuerst gegen Andi Imhof danach gegen Stefan Gasser. Im Kampf um den Tagessieg wird er kaum mehr eingreifen können.

Zusammenschluss im dritten Gang
Weil im dritten Gang keiner der führenden Schwinger gewann, kam es zum kompletten Zusammenschluss. Im Spitzenduell stellten Reto Nötzli und Kilian Wenger. Sie beide sowie Christian Stucki, Andi Imhof, Christian Schuler, Philipp Laimbacher, Andreas Ulrich, Simon Anderegg, Willy Graber und Marcel Mathis haben zwei Siege sowie ein Unentschieden oder eine Niederlage auf dem Konto. Mit zwei Gestellten sind dagegen Thomas und Matthias Sempach, Adi Laimbacher sowie Matthias Glarner bereits aus der Entscheidung gefallen.

Glarner-Bündner: Glaus führt
Der St. Galler Martin Glaus ist der einzige Schwinger, der nach drei Gängen am Glarner-Bündner Schwingertag lauter Siege vorweisen kann. Im dritten Gang sorgte er unter anderem dafür, dass der heimische Glarner Roger Rychen nach zwei Siegen gestoppt wurde. Glaus bezwang zuvor unter anderem im ersten Gang Pascal Gurtner.

Topfavorit Daniel Bösch ist nach dem Gestellten zum Auftakt gegen Bruno Nötzli wieder etwas näher herangerückt durch zwei Siege. Genauso lief es auch Urban Götte. Ebenfalls gut im Rennen sind Ruedi Eugster und als einziger Nicht-St. Galler der Zürcher Neueidgenosse Fabian Kindlimann. Sie alle weisen zwei Siege und einen Gestellten auf. Bereits zwei Gestellte weist dagegen Bruno Nötzli auf. Er stellte im dritten Gang gegen Armon Orlik.

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