Kein Laimbacher-Kreuzbandriss

Es war ein Schock für den ISV. Mit Adi Laimbacher fiel Ende Mai ein weiterer Spitzenschwinger aus. Nun könnte der Mythenverbändler früher als erwartet wieder in den Wettkampfbetrieb einsteigen, weil eine erneute Untersuchung ergab, dass es sich nicht um einen Kreuzbandriss handelt.

Kehrt doch noch ein Laimbacher in dieser Saison auf die Schwingplätze zurück? Eidgenosse Adi Laimbacher hat doch nicht den bereits angekündigten Kreuzbandriss am Schwyzer Kantonalfest in Unteriberg erlitten. Bereits in der letzten Woche tönte Laimbacher-Klubkollege Andreas Ulrich im Gespräch an, dass eine Rückkehr noch 2012 nicht auszuschliessen sei: "Adi hat wenig Schmerzen verspührt. Zudem war das Knie nicht angeschwollen. Darum hat er nochmals eine Untersuchung veranlasst."

Knorpel- statt Kreuzbandriss
Bei der Untersuchung iim Radiologischen Institut in Zürich bei Dr. Thomas Bischof ergaben sich neue Erkenntnisse: "«Es wurden zwei weitere MRIs gemacht – einmal mit Kontrastmittel und einmal ohne», so Adi Laimbacher. Die überraschende Diagnose: Ein Knorpelriss – das Kreuzband hingegen ist in Ordnung.

Rückkehr 2012?
Für Laimbacher bedeutet diese neue Diagnose, dass die Chance besteht, noch diese Saison wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können. "Zurzeit wird gezielt therapiert und auch wieder trainiert", sagt Laimbacher. "Der weitere Verlauf des Heilungsprozesses wird zeigen, wann ich wieder in den Sägemehlring steigen werde."

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