Innerschweizer: Sieg für Andi Imhof

Das zweite Teilverbandsfest, das Innerschweizerische im urnerischen Seedorf, endete mit einem Heimsieg. Im Schlussgang besiegte Andi Imhof bei grosser Hitze den Schwyzer Altmeister Martin Grab.
Die Entscheidung: Andi Imhof (oben) bezwingt in der Glutofenhitze von Seedorf im Schlussgang Martin Grab. (Bild: Tobias Meyer)

Erster Teilverbandssieg für Andi Imhof. Der Lokalmatador siegte am Innerschweizerischen Schwingfest mit fünf Siegen und einer Punkteteilung im zweiten Gang gegen Kilian Wenger. Im Schlussgang besiegte Imhof den Schwyzer Martin Grab nach einem offenen Kampf. Imhof sorgte nicht nur für einen Heimsieg, er gewann sein zweites bedeutendes Schwingfest nach der Rigi 2014. Grab verlor am Morgen gegen Peter Imfeld, ehe er zu vier Siegen kam.

Ehrenplatz für Joel Wicki
Vier Gänge lang dominierte der Solothurner Gast Bruno Gisler das Fest mit vier Siegen und legte dabei mit Benji von Ah, Christian Schuler und Erich Fankhauser drei Eidgenossen auf den Rücken. Im fünften Gang wurde er von Joel Wicki gestoppt. Wicki, der das Anschwingen gegen Matthias Aeschbacher verpatzte, gelangen in der Folge fünf Siege, im Ausstich gegen gegen die Eidgenossen Gisler und Peter Imfeld. Dies reichte dem Entlebucher zum Ehrenrang. Eine Spitzenplatzierung holten sich die weiteren Favoriten Christian Schuler, Bruno Gisler, Philipp und Adi Laimbacher sowie Erich Fankhauser.

Kilian Wenger verpasst den Kranz
Dies gilt nicht für Kilian Wenger. Der Schwingerkönig von 2010 musste mit drei Gestellten ohne Kopfschmuck nach Hause. Dies, obwohl er im Anschwingen Philipp Laimbacher bezwungen hatte. Im weiteren Festverlauf stellte Wenger mit Andi Imhof, Stefan Gasser sowie zuletzt mit Mike Müllestein. Mit Bruno Gisler, Matthias Aeschbacher und Michael Matthey erlangten nur drei Gäste den Kranz. Insgesamt wurden 36 Kränze abgegeben. Die Luzerner siegten mit 13 knapp vor den Schwyzern mit 12 Auszeichnungen.

 

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