ESAF Fokus (Teil 19): Ein König wird gesucht

Morgen wird in Burgdorf das ESAF-Festgelände eröffnet. Das führende Fachportal vom Schwingsport, SCHLUSSGANG.CH, wird ab dem 5. August täglich an den Wochentagen in einer Serie auf den Saisonhöhepunkt einstimmen. Heute: Teil 19.

"Es ist an der Zeit für einen ESAF-Heimsieg", werden sich die Berner denken. Seit 1995 in Chur – der Appenzeller Thomas Sutter gewann den Schlussgang gegen den Innerschweizer Eugen Hasler – hat kein Schwinger aus dem durchführenden Teilverband das Eidgenössische Schwingfest zu seinen Gunsten entschieden. Für das ESAF 2013 in Burgdorf im Emmental stehen die Zeichen allerdings auf ein Ende der Serie. Das meistgenannte Favoritentrio besteht nur aus "Mutzen".

Einer aus diesem Trio ist Matthias Sempach. Für den Oberaargauer ist es wortwörtlich ein Heimspiel, liegt sein Wohnort Alchenstorf doch nur wenige Kilometer vom Festplatz entfernt. Neben Sempach spricht man bei Königskandidaten vor allem von Schwingerkönig Kilian Wenger und Kilchberger-Sieger Christian Stucki.

Routiniers fordern Trio
Als Berner Gegner kommt in erster Linie ein routiniertes Trio in Frage. Arnold Forrer (35), Philipp Laimbacher (31) und Bruno Gisler (30) haben in dieser Saison bewiesen, dass es möglich ist, gegen die Berner zu bestehen. Forrer ist mit seinen fünf Kranzfestsiegen der bisher erfolgreichste Schwinger der Saison. Gisler hat sich vor allem am Innerschweizerischen Schwingfest sowie auf dem Weissenstein in königlicher Form präsentiert. Bei Laimbacher ist allen noch der tolle Auftritt beim Stoos-Schwinget in Erinnerung.

Sie starten gleichzeitig auch als Leader ihrer Teilverbände. Arnold Forrer bei den Nordostschweizern, Philipp Laimbacher bei den Innerschweizern und Bruno Gisler bei den Nordwestschweizern.

Gefährliche Aussenseiter
Hinter dem favorisierten Sextett balgen sich etliche Schwinger, die für einen Spitzenrang, bei optimalem Wettkampfverlauf gar für einen Platz im Schlussgang in Frage kommen. Besondere Erwähnung gilt hier dem Aargauer Christoph Bieri, der vier Wochen vor dem ESAF das Kunststück fertig brachte, innerhalb von zwei Stunden mit Matthias Sempach und Bruno Gisler gleich zwei Königskandidaten zu bezwingen.

Auch Schwinger wie der Berner Simon Anderegg, die Innerschweizer Adi Laimbacher und Christian Schuler oder der Appenzeller Michael Bless könnten in Burgdorf überzeugen.

Nochmals ein Video
Im zweitletzten Teil der ESAF-Fokusserie folgt das letzte von insgesamt acht Videos. Im Hinblick auf das Innerschweizerische Schwingfest anfang Juli in Emmen hat Tele 1 acht Videos von Schwüngen mit Experte Thomas Arnold produziert. Im Verlaufe der ESAF-Serie werden alle acht Schwünge vorgestellt. Heute ist der Schlungg an der Reihe. Eine Übersicht über alle Video findet man in der Rubrik Video/TV.

Die Serie "ESAF Fokus" wird am Freitag, 30. August, mit Teil 20 (SCHLUSSGANG am ESAF) abgeschlossen. Mehr Informationen rund um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 gibt es auch im Dossier ESAF auf dem SCHWINGER-App sowie unter www.schlussgang.ch.

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