ESAF 2022: Pratteln auf gutem Wege

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 in Pratteln im Baselbiet ist auf gutem Wege. Das OK unter der Leitung von Präsident Thomas Weber informierte rund dreieinhalb Jahre vor der Austragung über den Stand der Arbeiten.
ESAF-2022-Geschäftsführer Matthias Hubeli auf dem Festgelände in Pratteln. (Foto: Manuel Röösli)

Vom 26. bis 28. August 2022 wird in Pratteln im Baselbiet das übernächste Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ausgetragen. Auf einem Festgelände mit 70 Hektaren erwarten die Organisatoren 300'000 Festbesucher/-innen.

Kommunikation ab Herbst 2019
"Im Moment steht natürlich das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug im Zentrum. Daher halten wir uns insbesondere in der Kommunikation und im öffentlichen Auftritt bis Herbst 2019 noch zurück", sagt OK-Präsident Thomas Weber. Und dennoch sind im Hintergrund schon viele Arbeiten im Gange. Das OK mit rund 200 Personen ist bereits fast zur Hälfte besetzt und die wichtigsten Positionen konnten mit erfahrenem Personal besetzt werden.

Herzstück des Festgeländes ist natürlich die Arena mit derzeit 47'000 geplanten Zuschauerplätzen. "Die Arena wird in den nächsten Monaten noch optimiert. Es kann durchaus noch Veränderungen in der Kapazität geben", erklärt Weber. Pratteln im Baselbiet operiert ähnlich wie seine Vorgänger mit einem Budget um 30 Millionen Franken. "Rund die Hälfte davon trägt das Sponsoring", sagt ESAF-Geschäftsführer Matthias Hubeli.

Problem sorgt für Lösung
In den nächsten Monaten geht es darum zwei Probleme auf dem Festgelände definitiv zu lösen. Einerseits wird Mitten durch das Festgelände eine Hochspannungsleitung führen. "Um diese zu umgehen, müssen wir einen 28 Meter breiten und 300 Meter langen Korridor bauen, damit die Leitungen den Festbetrieb nicht beeinträchtigen", sagt Sicherheitschef Marcus Müller. Die Behebung dieses Problems sorgt aber auch für eine gute Lösung beim Material, wie OK-Vizepräsident Rolf Klarer feststellt: "Wir können die Sperrzone für das Materialdepot nutzen und beeinträchtigen damit die Festbesucher/-innen nicht."

Auch beim zweiten Problem auf dem Festgelände scheint eine Lösung in Sicht. Am anderen Ende der Arena ist eine festinstallierte Panzersperre. Diese kann gemäss Vorabklärungen zum Teil abgetragen werden, womit das OK auch dort entlastet ist.

"Keine Superlative"
OK-Präsident Thomas Weber sagte an der Medienkonferenz zudem einen Satz, der für warme Herzen unter vielen Schwingerfreunden sorgen dürfte: "Wir wollen keine neuen Superlative schaffen. Dies ist ein ausdrücklicher Wunsch aus der Schwingerfamilie." So soll das Fest zwar eine ähnliche Grösse wie Burgdorf 2013 erreichen, doch grösser möchte man nicht werden.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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